Zwanziger beharrt auf Stadionverbots-Richtlinien

SID
Freitag, 11.07.2008 | 17:50 Uhr
EM 2008, DFB, Theo Zwanziger
© Getty
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Frankfurt/Main - Theo Zwanziger lässt als Präsident des DFB nicht an den neuen Stadionverbots-Richtlinien rütteln. Dies machte der Spitzenfunktionär bei einem Besuch einer Abordnung der Innenministerkonferenz der Länder in Berlin deutlich.

Die Richtlinien waren am 31. März eingeführt worden.

Nach kritischen Rückfragen vonseiten der Politik und Polizei zur Reduzierung war es auf Einladung von Jörg Schönbohm, derzeit Vorsitzender der Innenministerkonferenz, zu dem Gedankenaustausch mit Zwanziger und dem DFB-Sicherheitsbeauftragten Helmut Spahn gekommen.

"Wichtiger Schritt in die richtige Richtung" 

"Es war eine einvernehmliche Unterredung. Für den DFB habe ich nochmals betont, dass die neuen Stadionverbotsrichtlinien und die Reduzierung der Stadionverbotsdauer als ein markantes Ergebnis des Dialogs beim Fankongress im Sommer 2007 in Leipzig ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sind", sagte der DFB-Präsident.

Zwanziger sagte der Innenministerkonferenz der Länder zu, über die Auswirkungen der veränderten Richtlinien nach dieser Saison zu berichten.

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