Fussball

Erster Trainerlehrgang von Ausbilder Wormuth

SID
Dienstag, 27.05.2008 | 16:50 Uhr
fußball, traineruasbildung, wormuth
© DPA
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Frankfurt/Main - Die beiden 96er-Europameister Christian Ziege und Steffen Freund müssen sich im ersten DFB-Trainerlehrgang des neuen Chefausbilders Frank Wormuth verschärften Bedingungen stellen.

"Es gibt mehr Prüfungsstoff als früher und gestiegene Ansprüche", sagte Wormuth in Kaiserslautern.

Vom Samstag an büffeln der Sportdirektor von Bundesligist Borussia Mönchengladbach und der derzeitige Co-Trainer der U-20-Nationalmannschaft für den Erwerb der für die Bundesligen notwendigen Lizenz.

Wormuth fordert Lehrlinge

Manfred Bender, Matthias Hamann und Holger Stanislawski drücken als weitere ehemalige Bundesligaspieler bis Ende April 2009 die Schulbank. Zuletzt hatte noch unter Leitung des vorherigen Chef-Ausbilders Erich Rutemöller der Rekordnationalspieler Lothar Matthäus in einem Sonderlehrgang die Lizenz erhalten. Solche Ausnahmen wird es künftig nicht mehr geben.

Wormuth, der Rutemöller ablöst, hat für die insgesamt 25 Teilnehmer einen weitaus umfangreicheren Lehrplan zusammengestellt als zuletzt. Die Coach-Anwärter müssen bereits das Länderspiel Deutschland gegen Serbien in Gelsenkirchen genau analysieren. "Wir bieten eine moderne, aktualisierte Fußball-Lehrer-Ausbildung an, die theoretisch fundiert und an der Praxis ausgerichtet ist", sagte der 47 Jahre alte Wormuth.

EM-Analyse als Schwerpunkt

Der Praxisbezug ist deshalb von sechs auf elf Monate verlängert worden. Zudem müssen die angehenden Fußball-Lehrer eine zehn- bis fünfzehnseitige wissenschaftliche Arbeit anfertigen.

Ein Schwerpunkt der nächsten Wochen wird die Europameisterschaft sein. "Die EM-Analyse ist ganz wichtig. Wir werden die EM verfolgen, Dinge ableiten und auf den Lehrgang übertragen", sagte Wormuth. "Wir werden uns in der Grundphilosophie an der deutschen Nationalmannschaft orientieren."

Bei der EM-Analyse ist Wormuth gespannt, ob die Auswahlteams auf ähnlich hohem Niveau wie in der Champions League auftreten. "Wir wissen nicht, ob das bis zu den Nationalteams vorgedrungen ist", sagte der ehemalige Zweitliga-Profi.

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