Kampf gegen Hooligans

Staatsanwalt und fliegende Kamera

SID
Dienstag, 19.02.2008 | 15:38 Uhr
Sachsen, Stadion, fliegende Kamera
© DPA
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Dresden - Als erstes Bundesland schickt Sachsen im Kampf gegen Hooligans künftig einen Staatsanwalt und eine fliegende Kamera zu brisanten Fußballspielen.

Bei Tumulten könne der Staatsanwalt mit Hilfe der Luftaufnahmen sofort Gewalttäter festnehmen lassen und Ermittlungen einleiten, sagte Landespolizeipräsident Bernd Merbitz der Deutschen Presse-Agentur dpa in Dresden. Seinen ersten Einsatz könnte der 60 000 Euro teure Hubschrauber bereits am 24. Februra beim Landesligaspiel Lok Leipzig gegen Kickers Markkleeberg haben. Die Begegnung sei anfällig für Ausschreitungen, sagte Merbitz.

"Wir sehen sonst immer nur die erste Reihe. Wenn dann ein Stein aus der Menschenmenge geflogen kommt, kriegt man nicht raus, wer es war", sagte der Polizeipräsident. Viele andere Bundesländer seien gespannt, welche Erfahrungen Sachsen mit dem "fliegenden Auge" macht.

Vorbild Großbritannien

Zwar besitzt auch Nordrhein-Westfalen schon eine Drohne, wegen Bedenken an der Zuverlässigkeit wird sie dort aber bei Einsätzen derzeit nicht genutzt. "Wir sind die ersten, die eine unbemannte Drohne unter scharfen Bedingungen einsetzen", betonte Merbitz. In Großbritannien gebe es allerdings schon positive Erfahrungen.

Die Polizei werde auch häufiger Fotos von gesuchten Hooligans auf Plakaten und in Zeitungen veröffentlichen, kündigte er an. Neben Hinweisen zu deren Identität erhofft sich der Polizeipräsident dadurch auch einen erzieherischen Effekt: "Vielleicht sehen das ja auch Freunde oder der Arbeitgeber und sagt dann: Junge, damit schadest Du auch meinem Unternehmen - lass die Finger davon." Die meisten verlasse ohnehin der Mut, sobald sie nicht mehr anonym seien.

Die Drohne solle allerdings nur eingesetzt werden, wenn es tatsächlich zu Tumulten kommt. "Wir wollen die echten Fans ja nicht stigmatisieren", sagte Merbitz, der selbst großer Fußballfan ist. "Aber man darf im Stadion nicht immer Angst haben müssen, dass einige bei einem Gegentor gleich ausrasten."

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