Fußball

Fußballfieber verdoppelt Herzinfarktrisiko

SID
Donnerstag, 31.01.2008 | 12:40 Uhr
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

München - Nervenaufreibende Fußballspiele erhöhen das Risiko für Herzanfälle in der Bevölkerung auf mehr als das Doppelte. Das berichten Mediziner des Universitätsklinikums München-Großhadern im "New England Journal of Medicine" (Bd. 358, S. 475).

Sie hatten die Einsatzprotokolle von 24 Notarztstandorten im Großraum München während der Weltmeisterschaft 2006 (9. Juni bis 9. Juli 2006) ausgewertet.

Angesichts des erhöhten Risikos sei Vorbeugung "dringend nötig", heißt es in dem Journal - besonders für Männer mit vorbelastetem Herzen.

 

Das Zusehen beim Kampf um Ball und Tore ist für Männer deutlich gefährlicher, ergänzt die Gruppe um Ute Wilbert-Lampen. Bei ihnen steigt das Risiko auf das 3,26-Fache, bei Frauen auf das 1,82-Fache.

Zum Vergleich dienten den Medizinern Herzanfall-Zahlen aus Zeiträumen, in denen die Nationalmannschaft nicht um den begehrten goldenen Pokal kickte - etwa vom 1. Mai bis 8. Juni 2006 und vom 10. Juli bis 31. Juli 2006.

Die meisten Notfälle ereigneten sich in den ersten zwei Stunden nach dem Beginn des Spiels, berichten die Mediziner.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung