Driver-Ranking zum Großbritannien-GP: Leclerc zeigt Vettel, wie es geht

 
Das zehnte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Großbritannien am meisten überzeugt haben.
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Das zehnte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Großbritannien am meisten überzeugt haben.
Platz 10: GEORGE RUSSELL. Als Lokalmatador stand der Rookie unter besonderer Beobachtung. Das Mehr an Druck beeinträchtigte ihn aber offenbar nicht, wieder hatte er Teamkollege Robert Kubica im Sack.
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Platz 10: GEORGE RUSSELL. Als Lokalmatador stand der Rookie unter besonderer Beobachtung. Das Mehr an Druck beeinträchtigte ihn aber offenbar nicht, wieder hatte er Teamkollege Robert Kubica im Sack.
0,468 Sekunden nahm Russell ihm schon im Qualifying ab, weitere zehn Sekunden dann im Laufe des Rennens. Ein erneut zufriedenstellender Auftritt des Briten.
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0,468 Sekunden nahm Russell ihm schon im Qualifying ab, weitere zehn Sekunden dann im Laufe des Rennens. Ein erneut zufriedenstellender Auftritt des Briten.
Platz 9: KIMI RÄIKKÖNEN. Um wirklich zu brillieren, ist der Alfa Romeo dieser Tage - vor allem auf den Geraden - nicht schnell genug. Dennoch fuhr der Iceman ein solides Rennen und nahm mit vier WM-Punkten eine nette Ausbeute mit nach Hause.
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Platz 9: KIMI RÄIKKÖNEN. Um wirklich zu brillieren, ist der Alfa Romeo dieser Tage - vor allem auf den Geraden - nicht schnell genug. Dennoch fuhr der Iceman ein solides Rennen und nahm mit vier WM-Punkten eine nette Ausbeute mit nach Hause.
Positiv: Den heranrauschenden Daniil Kvyat hat er auf den letzten Runden gekonnt hinter sich gelassen. Negativ: Im Qualifying zog er gegen Stallgefährte Antonio Giovinazzi den Kürzeren.
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Positiv: Den heranrauschenden Daniil Kvyat hat er auf den letzten Runden gekonnt hinter sich gelassen. Negativ: Im Qualifying zog er gegen Stallgefährte Antonio Giovinazzi den Kürzeren.
Platz 8: DANIEL RICCIARDO. Wer an diesem Woche Ricciardos Gegenspieler #1 war? Ohne jede Frage das McLaren-Team. Im Startprozedere kämpfte er mit Lando Norris, später jagte er Carlos Sainz Junior.
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Platz 8: DANIEL RICCIARDO. Wer an diesem Woche Ricciardos Gegenspieler #1 war? Ohne jede Frage das McLaren-Team. Im Startprozedere kämpfte er mit Lando Norris, später jagte er Carlos Sainz Junior.
Letzteres aber ohne Erfolg, den Spanier kriegte er nicht mehr vor der Ziellinie. Immerhin: Nico Hülkenberg sah an diesem Wochenende keinen Stich gegen den Aussie Boy.
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Letzteres aber ohne Erfolg, den Spanier kriegte er nicht mehr vor der Ziellinie. Immerhin: Nico Hülkenberg sah an diesem Wochenende keinen Stich gegen den Aussie Boy.
Platz 7: DANIIL KVYAT. Platz 9 im Rennen nach Platz 17 im Qualifying - damit hatte der Russe beim Sonntagsfrühstück selbst nicht gerechnet. Doch nach Balanceproblemen am Freitag und Samstag war er zur Stelle, als es drauf ankam.
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Platz 7: DANIIL KVYAT. Platz 9 im Rennen nach Platz 17 im Qualifying - damit hatte der Russe beim Sonntagsfrühstück selbst nicht gerechnet. Doch nach Balanceproblemen am Freitag und Samstag war er zur Stelle, als es drauf ankam.
Das Rennen spülte ihn peu a peu nach vorne, bis Kvyat in den Schlussrunden an Räikkönen heranpflügte. Hier war aber kein Durchkommen mehr.
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Das Rennen spülte ihn peu a peu nach vorne, bis Kvyat in den Schlussrunden an Räikkönen heranpflügte. Hier war aber kein Durchkommen mehr.
Platz 6: PIERRE GASLY. Wie Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko verriet, hat Gasly nach den desolaten Auftritten zuletzt das Setup von Max Verstappen übernommen - mit Erfolg. In Silverstone war er endlich konkurrenzfähig.
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Platz 6: PIERRE GASLY. Wie Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko verriet, hat Gasly nach den desolaten Auftritten zuletzt das Setup von Max Verstappen übernommen - mit Erfolg. In Silverstone war er endlich konkurrenzfähig.
Die Pace-Nachteile dem Teamkollegen gegenüber waren kleiner, zudem glänzte Gasly mit 40 Runden auf den Hards als Reifenflüsterer. Und: Sein Überraschungsmanöver gegen Vettel war absolut top.
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Die Pace-Nachteile dem Teamkollegen gegenüber waren kleiner, zudem glänzte Gasly mit 40 Runden auf den Hards als Reifenflüsterer. Und: Sein Überraschungsmanöver gegen Vettel war absolut top.
Platz 5: CARLOS SAINZ JUNIOR. Wenn ein Safety Car nach 20 Runden ins Rennen gerufen wird, gibt es immer Gewinner und Verlierer. Zu Ersteren gehörte diesmal ganz klar Sainz!
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Platz 5: CARLOS SAINZ JUNIOR. Wenn ein Safety Car nach 20 Runden ins Rennen gerufen wird, gibt es immer Gewinner und Verlierer. Zu Ersteren gehörte diesmal ganz klar Sainz!
Der Spanier konnte seinen Stopp nämlich während der SC-Phase machen, dadurch hüpfte er stressfrei einige Positionen nach vorne. Doch P6 war nicht nur Glück, denn Sainz gewann am Start zwei Plätze und verteidigte sich 15 Runden lang stark gegen Ricciardo.
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Der Spanier konnte seinen Stopp nämlich während der SC-Phase machen, dadurch hüpfte er stressfrei einige Positionen nach vorne. Doch P6 war nicht nur Glück, denn Sainz gewann am Start zwei Plätze und verteidigte sich 15 Runden lang stark gegen Ricciardo.
Platz 4: VALTTERI BOTTAS. Am Samstag war Bottas, der Bärtige wieder zurück: Pole Position! Mit 0,006 Sekunden Vorsprung! In Hamiltons Wohnzimmer! Kann man mal so machen, Valtteri.
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Platz 4: VALTTERI BOTTAS. Am Samstag war Bottas, der Bärtige wieder zurück: Pole Position! Mit 0,006 Sekunden Vorsprung! In Hamiltons Wohnzimmer! Kann man mal so machen, Valtteri.
War ihm im Qualifying das Glück noch hold, war es für den Sonntag offenbar aufgebraucht. "Alles lief heute gegen ihn", sagte Toto Wolff und traf damit ins Schwarze. Zu Beginn stimmte die Pace nicht, dann raubte ihm das Safety Car am Ende wohl den Sieg.
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War ihm im Qualifying das Glück noch hold, war es für den Sonntag offenbar aufgebraucht. "Alles lief heute gegen ihn", sagte Toto Wolff und traf damit ins Schwarze. Zu Beginn stimmte die Pace nicht, dann raubte ihm das Safety Car am Ende wohl den Sieg.
Platz 3: LEWIS HAMILTON. "Und am Ende gewinnt Hamilton." Dieser Satz könnte sich als Redewendung durchsetzen, denn mehr Wahrheit geht eigentlich nicht. LH44 hat einfach das Talent, jede Chance für sich zu nutzen.
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Platz 3: LEWIS HAMILTON. "Und am Ende gewinnt Hamilton." Dieser Satz könnte sich als Redewendung durchsetzen, denn mehr Wahrheit geht eigentlich nicht. LH44 hat einfach das Talent, jede Chance für sich zu nutzen.
Nachdem er in den ersten Runden am kämpfenden Bottas scheiterte, zeigte Hamilton bei freier Fahrt sein und das Potenzial von Mercedes. Beeindruckend, wie er sich im letzten Umlauf noch die schnellste Rennrunde krallte - auf alten Reifen wohlgemerkt.
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Nachdem er in den ersten Runden am kämpfenden Bottas scheiterte, zeigte Hamilton bei freier Fahrt sein und das Potenzial von Mercedes. Beeindruckend, wie er sich im letzten Umlauf noch die schnellste Rennrunde krallte - auf alten Reifen wohlgemerkt.
Platz 2: MAX VERSTAPPEN. Er gegen Charles Leclerc - ein Duell der Superlative und ein Duell, auf das wir uns in Zukunft wohl noch oft freuen dürfen. Diesmal hatte Verstappen - trotz 007-Gewand - auf der Strecke das Nachsehen.
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Platz 2: MAX VERSTAPPEN. Er gegen Charles Leclerc - ein Duell der Superlative und ein Duell, auf das wir uns in Zukunft wohl noch oft freuen dürfen. Diesmal hatte Verstappen - trotz 007-Gewand - auf der Strecke das Nachsehen.
Trotzdem war seine Pace stark und wäre er nicht von Sebastian Vettel zum fliegenden Holländer umfunktioniert worden, das Podest und vielleicht sogar Platz zwei wären seins gewesen.
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Trotzdem war seine Pace stark und wäre er nicht von Sebastian Vettel zum fliegenden Holländer umfunktioniert worden, das Podest und vielleicht sogar Platz zwei wären seins gewesen.
Platz 1: CHARLES LECLERC. Während Vettel gegen Verstappen mal wieder Torpedo spielte, zeigte Leclerc seinem Kollegen, wie es wirklich geht. Über Runden hielt er Verstappen hinter sich, unzählige Versuche wehrte er ab - immer an der Grenze, immer fair.
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Platz 1: CHARLES LECLERC. Während Vettel gegen Verstappen mal wieder Torpedo spielte, zeigte Leclerc seinem Kollegen, wie es wirklich geht. Über Runden hielt er Verstappen hinter sich, unzählige Versuche wehrte er ab - immer an der Grenze, immer fair.
Seine Position gab er nur durch das schlechtere Boxenstopp-Timing ab. Dass es am Ende dann doch fürs Podest reichte, war wohl sowas wie das Glück des Tüchtigen.
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Seine Position gab er nur durch das schlechtere Boxenstopp-Timing ab. Dass es am Ende dann doch fürs Podest reichte, war wohl sowas wie das Glück des Tüchtigen.
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