Driver-Ranking zum Kanada-GP: Der Honey Badger ist zurück!

 
Das siebte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Kanada am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
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Das siebte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Kanada am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
Platz 10: CARLOS SAINZ JUNIOR. Der McLaren-Pilot zeigte wahrlich nicht sein bestes Wochenende, profitiert aber hier im Ranking davon – im Gegensatz zu vielen anderen Fahrern – keine allzu gravierenden Fehler gemacht zu haben.
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Platz 10: CARLOS SAINZ JUNIOR. Der McLaren-Pilot zeigte wahrlich nicht sein bestes Wochenende, profitiert aber hier im Ranking davon – im Gegensatz zu vielen anderen Fahrern – keine allzu gravierenden Fehler gemacht zu haben.
Lediglich seine 3-Plätze-Grid-Strafe, die er sich beim regelwidrigen Blockieren von Alex Albon am Samstag einhandelte, war vermeidbar. Abgesehen davon war der McLaren in Montreal unterm Strich einfach nicht schnell genug.
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Lediglich seine 3-Plätze-Grid-Strafe, die er sich beim regelwidrigen Blockieren von Alex Albon am Samstag einhandelte, war vermeidbar. Abgesehen davon war der McLaren in Montreal unterm Strich einfach nicht schnell genug.
Platz 9: DANIIL KVYAT. Langsam aber sicher entwickelt sich Ex-Sorgenkind Daniil Kvyat zum Punktegaranten für Toro Rosso. Nach Spanien und Monaco fuhr der Russe auch in Montreal wieder unter die besten Zehn und sicherte seinem Team einen Zähler.
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Platz 9: DANIIL KVYAT. Langsam aber sicher entwickelt sich Ex-Sorgenkind Daniil Kvyat zum Punktegaranten für Toro Rosso. Nach Spanien und Monaco fuhr der Russe auch in Montreal wieder unter die besten Zehn und sicherte seinem Team einen Zähler.
Dabei gelang ihm mit über 60 Runden alten Reifen kurz vor Rennende das entscheidende Überholmanöver gegen Carlos Sainz. Im Anschluss sprach der 25-Jährige von einem "absolut perfekten Tag“.
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Dabei gelang ihm mit über 60 Runden alten Reifen kurz vor Rennende das entscheidende Überholmanöver gegen Carlos Sainz. Im Anschluss sprach der 25-Jährige von einem "absolut perfekten Tag“.
Platz 8: GEORGE RUSSELL. Woche für Woche zeigt der Rookie im eigentlich vollkommen unterlegenen Williams sein enormes Talent. Schon im Qualifying nahm er Teamkollege Robert Kubica kurzerhand acht Zehntel ab, im Rennen ließ er sogar Magnussen hinter sich.
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Platz 8: GEORGE RUSSELL. Woche für Woche zeigt der Rookie im eigentlich vollkommen unterlegenen Williams sein enormes Talent. Schon im Qualifying nahm er Teamkollege Robert Kubica kurzerhand acht Zehntel ab, im Rennen ließ er sogar Magnussen hinter sich.
Bleibt zu hoffen, dass der 21-Jährige im nächsten Jahr ein konkurrenzfähiges Auto an die Hand bekommt, mit dem er sein Potential endlich voll ausschöpfen kann.
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Bleibt zu hoffen, dass der 21-Jährige im nächsten Jahr ein konkurrenzfähiges Auto an die Hand bekommt, mit dem er sein Potential endlich voll ausschöpfen kann.
Platz 7: CHARLES LECLERC. Nicht zufrieden stellen wird den Monegassen an diesem Wochenende vor allem seine Samstags-Performance. Sieben Zehntel fehlten am Ende aufgrund "einiger Fehler“ in der finalen Runde in Q3 auf seinen Teamkollegen.
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Platz 7: CHARLES LECLERC. Nicht zufrieden stellen wird den Monegassen an diesem Wochenende vor allem seine Samstags-Performance. Sieben Zehntel fehlten am Ende aufgrund "einiger Fehler“ in der finalen Runde in Q3 auf seinen Teamkollegen.
Im Rennen machte es Leclerc dann deutlich besser und wäre in der Endabrechnung sogar fast noch vor Teamkollege Vettel gelandet. Obwohl er von der Strafe für den Deutschen nicht unterrichtet wurde, betrug der Abstand nach 70 Runden lediglich eine Sekunde.
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Im Rennen machte es Leclerc dann deutlich besser und wäre in der Endabrechnung sogar fast noch vor Teamkollege Vettel gelandet. Obwohl er von der Strafe für den Deutschen nicht unterrichtet wurde, betrug der Abstand nach 70 Runden lediglich eine Sekunde.
Platz 6: MAX VERSTAPPEN. Trotz seines bislang schlechtesten Saisonergebnisses bezeichnete der Niederländer Platz fünf als "das Maximum, das heute drin war.“ Für seine Startplatzierung trägt er aufgrund des Magnussen-Crashs zwar nur eine Teilschuld, ...
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Platz 6: MAX VERSTAPPEN. Trotz seines bislang schlechtesten Saisonergebnisses bezeichnete der Niederländer Platz fünf als "das Maximum, das heute drin war.“ Für seine Startplatzierung trägt er aufgrund des Magnussen-Crashs zwar nur eine Teilschuld, ...
... jedoch brachte er sich durch seine zu langsame Runde zuvor erst in diese Situation. Am Sonntag fuhr der 21-Jährige dann am Limit und betrieb mit zehn WM-Punkten Schadensbegrenzung.
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... jedoch brachte er sich durch seine zu langsame Runde zuvor erst in diese Situation. Am Sonntag fuhr der 21-Jährige dann am Limit und betrieb mit zehn WM-Punkten Schadensbegrenzung.
Platz 5: NICO HÜLKENBERG. Am Ende fehlten nur vier Zehntel auf den Teamkollegen. Womöglich wäre Hülk sogar noch an Ricciardo vorbei gegangen, sein Team sah aber das Ergebnis in Gefahr und wies ihn via Team-Order an, hinter dem Australier zu bleiben.
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Platz 5: NICO HÜLKENBERG. Am Ende fehlten nur vier Zehntel auf den Teamkollegen. Womöglich wäre Hülk sogar noch an Ricciardo vorbei gegangen, sein Team sah aber das Ergebnis in Gefahr und wies ihn via Team-Order an, hinter dem Australier zu bleiben.
Dass es auch anders herum hätte laufen können, weiß der Emmericher selbst: "Dumm gelaufen. Ich hätte es einfach im Qualifying besser machen sollen.“ Dort war er nämlich noch 0,3 Sekunden langsamer als Ricciardo gewesen.
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Dass es auch anders herum hätte laufen können, weiß der Emmericher selbst: "Dumm gelaufen. Ich hätte es einfach im Qualifying besser machen sollen.“ Dort war er nämlich noch 0,3 Sekunden langsamer als Ricciardo gewesen.
Platz 4: LEWIS HAMILTON. Ob er Vettel auch ohne 5-Sekunden-Zeitstrafe noch eingeholt hätte, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Fakt ist aber, dass der Brite ein grundsolides Wochenende ablieferte und sich am Ende über 25 WM-Punkte freuen kann.
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Platz 4: LEWIS HAMILTON. Ob er Vettel auch ohne 5-Sekunden-Zeitstrafe noch eingeholt hätte, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Fakt ist aber, dass der Brite ein grundsolides Wochenende ablieferte und sich am Ende über 25 WM-Punkte freuen kann.
Kleinere Abzüge gibt es jedoch für sein Qualifying. Obwohl er selbst im Nachhinein von einer "guten Runde“ sprach, verlor er allein in der Spitzkehre fast ein Zehntel auf Vettel. Ohne diesen Zeitverlust hätte es eventuell sogar für die Pole gereicht.
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Kleinere Abzüge gibt es jedoch für sein Qualifying. Obwohl er selbst im Nachhinein von einer "guten Runde“ sprach, verlor er allein in der Spitzkehre fast ein Zehntel auf Vettel. Ohne diesen Zeitverlust hätte es eventuell sogar für die Pole gereicht.
Platz 3: LANCE STROLL. Im Schatten des Vettel-Hamilton-Vorfalls zeigte der 20-Jährige bei seinem Heim-Grand-Prix eines der "besten Rennen“ seiner noch jungen Formel-1-Karrriere.
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Platz 3: LANCE STROLL. Im Schatten des Vettel-Hamilton-Vorfalls zeigte der 20-Jährige bei seinem Heim-Grand-Prix eines der "besten Rennen“ seiner noch jungen Formel-1-Karrriere.
Von Startplatz 17 startete Stroll eine sehenswerte Aufholjagd und kämpfte sich dank einer guten Strategie sowie einigen mutigen Überholmanövern bis auf Rang neun vor. Sehr stark!
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Von Startplatz 17 startete Stroll eine sehenswerte Aufholjagd und kämpfte sich dank einer guten Strategie sowie einigen mutigen Überholmanövern bis auf Rang neun vor. Sehr stark!
Platz 2: SEBASTIAN VETTEL. Bis zur 47. Runde des Rennsonntags lieferte der Heppenheimer eine herausragende Leistung ab. In Kurve drei kam er dann jedoch zu weit von der Strecke ab, kehrte in den Augen der Stewards zu unsicher auf den Track zurück ...
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Platz 2: SEBASTIAN VETTEL. Bis zur 47. Runde des Rennsonntags lieferte der Heppenheimer eine herausragende Leistung ab. In Kurve drei kam er dann jedoch zu weit von der Strecke ab, kehrte in den Augen der Stewards zu unsicher auf den Track zurück ...
... und bekam eine Zeitstrafe aufgebrummt, die seine Hoffnungen auf einen Sieg zunichtemachte. Abgesehen von eben diesem Verbremser, den er sich selbst ankreiden muss, fuhr Vettel ein fehlerfreies Wochenende und war zeitweise der schnellste Mann im Feld.
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... und bekam eine Zeitstrafe aufgebrummt, die seine Hoffnungen auf einen Sieg zunichtemachte. Abgesehen von eben diesem Verbremser, den er sich selbst ankreiden muss, fuhr Vettel ein fehlerfreies Wochenende und war zeitweise der schnellste Mann im Feld.
Platz 1: DANIEL RICCIARDO. Der Honey Badger ist zurück! Schon am Samstag zeigte der Australier mit P4 im Qualifying, als er jeweils einen Mercedes und Red Bull hinter sich lassen konnte, dass mit ihm und dem Renault in Kanada zu rechnen ist.
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Platz 1: DANIEL RICCIARDO. Der Honey Badger ist zurück! Schon am Samstag zeigte der Australier mit P4 im Qualifying, als er jeweils einen Mercedes und Red Bull hinter sich lassen konnte, dass mit ihm und dem Renault in Kanada zu rechnen ist.
Tags darauf lieferte er dann eine ähnlich bärenstarke Leistung ab, hielt Bottas und Verstappen lange Zeit hinter sich und belohnte sein Wochenende mit Rang sechs und acht WM-Punkten.
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Tags darauf lieferte er dann eine ähnlich bärenstarke Leistung ab, hielt Bottas und Verstappen lange Zeit hinter sich und belohnte sein Wochenende mit Rang sechs und acht WM-Punkten.
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