Driver-Ranking zum Frankreich-GP: Der mit der Konkurrenz tanzt

 
Das achte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Frankreich am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
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Das achte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Frankreich am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
Platz 10: SERGIO PEREZ. Im Qualifying schwächelt der Racing Point im Moment gehörig, immerhin schaffte es Perez aber - im Gegensatz zu Teamkollege Lance Stroll - ins Q2.
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Platz 10: SERGIO PEREZ. Im Qualifying schwächelt der Racing Point im Moment gehörig, immerhin schaffte es Perez aber - im Gegensatz zu Teamkollege Lance Stroll - ins Q2.
Mit P14 im Rücken hoffte er im Rennen auf Punkte. Trotz solider Fahrt waren diese aber unmöglich. Weil er in Runde eins in die Auslaufzone fuhr und sich so einen Vorteil verschaffte, kassierte er eine Zeitstrafe - ärgerlich, aber nicht seine Schuld.
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Mit P14 im Rücken hoffte er im Rennen auf Punkte. Trotz solider Fahrt waren diese aber unmöglich. Weil er in Runde eins in die Auslaufzone fuhr und sich so einen Vorteil verschaffte, kassierte er eine Zeitstrafe - ärgerlich, aber nicht seine Schuld.
Platz 9: DANIIL KVYAT. Wegen eines Motorenwechsels ging der Russe vom vorletzten Platz ins Rennen. Viel erwarten durfte man für den Sonntag also nicht, Rang 14 war mehr oder weniger das Maximum.
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Platz 9: DANIIL KVYAT. Wegen eines Motorenwechsels ging der Russe vom vorletzten Platz ins Rennen. Viel erwarten durfte man für den Sonntag also nicht, Rang 14 war mehr oder weniger das Maximum.
Auf seinem Weg dorthin lieferte er sich immerhin ein paar nette Zweikämpfe und überzeugte vor allem mit einem Move außen vorbei an Grosjean. Auch Stallgefährte Alexander Albon ließ er hinter sich.
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Auf seinem Weg dorthin lieferte er sich immerhin ein paar nette Zweikämpfe und überzeugte vor allem mit einem Move außen vorbei an Grosjean. Auch Stallgefährte Alexander Albon ließ er hinter sich.
Platz 8: NICO HÜLKENBERG. Der Blondschopf muss an seiner Quali-Leistung arbeiten. Die verbaut ihm nämlich regelmäßig ein besseres Rennergebnis - so auch beim Renault-Heimspiel.
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Platz 8: NICO HÜLKENBERG. Der Blondschopf muss an seiner Quali-Leistung arbeiten. Die verbaut ihm nämlich regelmäßig ein besseres Rennergebnis - so auch beim Renault-Heimspiel.
Die Rennpace stimmte bei Hülkenberg nämlich, sodass er auf der Strecke nur knapp hinter seinem Teamkollegen lag. Noch weiter nach vorne wäre es gegangen, wenn er nicht 53 Runden lang das Heck von Räikkönens Alfa Romeo hätte studieren müssen.
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Die Rennpace stimmte bei Hülkenberg nämlich, sodass er auf der Strecke nur knapp hinter seinem Teamkollegen lag. Noch weiter nach vorne wäre es gegangen, wenn er nicht 53 Runden lang das Heck von Räikkönens Alfa Romeo hätte studieren müssen.
Platz 7: KIMI RÄIKKÖNEN. Quali flop, Rennen top? Trifft auch auf den Iceman zu. Überraschenderweise zog er am Samstag gegen Antonio Giovinazzi den Kürzeren und verpasste so die Top 10.
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Platz 7: KIMI RÄIKKÖNEN. Quali flop, Rennen top? Trifft auch auf den Iceman zu. Überraschenderweise zog er am Samstag gegen Antonio Giovinazzi den Kürzeren und verpasste so die Top 10.
Im Rennen lieferte er dann aber ab und hielt Hülkenbergs Dauerdruck stand. Dank seines Könnens gepaart mit dem Topspeed seines Alfas hielt er die Position vor dem Deutschen wacker fest - eine Freude für alle Kimi-Fans!
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Im Rennen lieferte er dann aber ab und hielt Hülkenbergs Dauerdruck stand. Dank seines Könnens gepaart mit dem Topspeed seines Alfas hielt er die Position vor dem Deutschen wacker fest - eine Freude für alle Kimi-Fans!
Platz 6: DANIEL RICCIARDO. In Kanada meldete sich der Honey Badger zurück und auch diesmal machte er seinem Ruf als Überholmonster alle Ehre. In der letzten Runde attackierte er mit Lando Norris und Räikkönen gleich zwei Gegner.
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Platz 6: DANIEL RICCIARDO. In Kanada meldete sich der Honey Badger zurück und auch diesmal machte er seinem Ruf als Überholmonster alle Ehre. In der letzten Runde attackierte er mit Lando Norris und Räikkönen gleich zwei Gegner.
Die Manöver waren zwar theoretisch erfolgreich, wurden aber am grünen Tisch annulliert. Ricciardo verließ die Strecke und verschaffte sich einen Vorteil. Ergebnis: zwei Zeitstrafen und Rückfall auf Platz elf. Der mutige Versuch gehört dennoch belohnt.
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Die Manöver waren zwar theoretisch erfolgreich, wurden aber am grünen Tisch annulliert. Ricciardo verließ die Strecke und verschaffte sich einen Vorteil. Ergebnis: zwei Zeitstrafen und Rückfall auf Platz elf. Der mutige Versuch gehört dennoch belohnt.
Platz 5: MAX VERSTAPPEN. Die starken Longrun-Zeiten am Freitag schürten Red-Bull-Podesthoffnungen. Dass daraus am Ende nichts wurde, lag allerdings nicht an Verstappen.
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Platz 5: MAX VERSTAPPEN. Die starken Longrun-Zeiten am Freitag schürten Red-Bull-Podesthoffnungen. Dass daraus am Ende nichts wurde, lag allerdings nicht an Verstappen.
Der Niederländer zeigte schließlich eine solide Vorstellung, die nicht nur Pierre Gasly mächtig alt aussehen ließ, sondern auch für einen Platz vor Sebastian Vettel reichte. Mehr war nicht drin.
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Der Niederländer zeigte schließlich eine solide Vorstellung, die nicht nur Pierre Gasly mächtig alt aussehen ließ, sondern auch für einen Platz vor Sebastian Vettel reichte. Mehr war nicht drin.
Platz 4: LANDO NORRIS. Dass dieser Knabe reichlich Talent im Gepäck hat, zeigt unter anderem seine überragende Qualifikation, die ihm Rang fünf einbrachte und ihn nur neun Tausendstel hinter Verstappen sah.
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Platz 4: LANDO NORRIS. Dass dieser Knabe reichlich Talent im Gepäck hat, zeigt unter anderem seine überragende Qualifikation, die ihm Rang fünf einbrachte und ihn nur neun Tausendstel hinter Verstappen sah.
Am Start agierte er dann aber etwas zu vorsichtig und verlor seinen Platz an Teamkollege Sainz. Dessen Tempo konnte er mitgehen, ehe ihn ein Hydraulikproblem einbremste. Mit diesem Handicap holte Norris das Maximum heraus.
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Am Start agierte er dann aber etwas zu vorsichtig und verlor seinen Platz an Teamkollege Sainz. Dessen Tempo konnte er mitgehen, ehe ihn ein Hydraulikproblem einbremste. Mit diesem Handicap holte Norris das Maximum heraus.
Platz 3: CHARLES LECLERC. Der Rückstand auf Mercedes war während der Fahrt über den bunt bemalten Riesenparkplatz von Le Castellet immens und bestenfalls Platz 3 damit eigentlich fix. Eigentlich ...
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Platz 3: CHARLES LECLERC. Der Rückstand auf Mercedes war während der Fahrt über den bunt bemalten Riesenparkplatz von Le Castellet immens und bestenfalls Platz 3 damit eigentlich fix. Eigentlich ...
... Denn Leclerc robbte sich in den letzten Runden nochmal eilig an Bottas heran und hätte diesen fast überholt. Nicht mal eine Sekunde fehlte bei Zielüberfahrt. Am Ende blieb es bei P3 und der Erkenntnis, dass er immerhin Vettel klar geschlagen hatte.
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... Denn Leclerc robbte sich in den letzten Runden nochmal eilig an Bottas heran und hätte diesen fast überholt. Nicht mal eine Sekunde fehlte bei Zielüberfahrt. Am Ende blieb es bei P3 und der Erkenntnis, dass er immerhin Vettel klar geschlagen hatte.
Platz 2: CARLOS SAINZ JUNIOR. Für wenige Meter war der Spanier nach dem Start auf Platz vier vorgerückt - eine Position, von der ein Fernando Alonso in den letzten Jahren nur träumen konnte. Dass es am Ende "nur" der sechste Rang wurde? Geschenkt.
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Platz 2: CARLOS SAINZ JUNIOR. Für wenige Meter war der Spanier nach dem Start auf Platz vier vorgerückt - eine Position, von der ein Fernando Alonso in den letzten Jahren nur träumen konnte. Dass es am Ende "nur" der sechste Rang wurde? Geschenkt.
In einem McLaren ist schließlich nicht mehr möglich, wenn der Renngott nicht ein paar Wunder auspackt. Somit erreichte Sainz das Maximum.
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In einem McLaren ist schließlich nicht mehr möglich, wenn der Renngott nicht ein paar Wunder auspackt. Somit erreichte Sainz das Maximum.
Platz 1: LEWIS HAMILTON. So langsam gehen beim 34-Jährigen die Superlative aus. Mega? Weltklasse? Perfekt? Hamilton vereinte an diesem Wochenende mal wieder alles und tanzte um die Konkurrenz einsam seine Kreise.
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Platz 1: LEWIS HAMILTON. So langsam gehen beim 34-Jährigen die Superlative aus. Mega? Weltklasse? Perfekt? Hamilton vereinte an diesem Wochenende mal wieder alles und tanzte um die Konkurrenz einsam seine Kreise.
Auch wenn er während des Rennens über eine gebrochene Sitzschale und Blasenbildung an den Reifen klagte, war sein Start-Ziel-Sieg nie in Gefahr. Zu gut war er, zu gut war sein Mercedes. Nur die schnellste Rennrunde verpasste er mit 0,024 Sekunden knapp.
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Auch wenn er während des Rennens über eine gebrochene Sitzschale und Blasenbildung an den Reifen klagte, war sein Start-Ziel-Sieg nie in Gefahr. Zu gut war er, zu gut war sein Mercedes. Nur die schnellste Rennrunde verpasste er mit 0,024 Sekunden knapp.
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