Driver-Ranking zum Aserbaidschan-GP: "Dummer" Leclerc verbaselt Platz 1

 
Das vierte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Aserbaidschan am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
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Das vierte Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche Fahrer beim Großen Preis von Aserbaidschan am meisten überzeugt haben. Hier sind die Top 10.
Platz 10: GEORGE RUSSELL. Unter der Woche legte ein Virus den Rookie flach, am Freitag schüttelte ihn ein nicht richtig befestigter Gullydeckel auf dem Baku City Circuit ordentlich durch - Russell erlebte wohl schon bessere Tage.
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Platz 10: GEORGE RUSSELL. Unter der Woche legte ein Virus den Rookie flach, am Freitag schüttelte ihn ein nicht richtig befestigter Gullydeckel auf dem Baku City Circuit ordentlich durch - Russell erlebte wohl schon bessere Tage.
Doch der Brite ließ sich vom Trainingsschock nicht beeindrucken. Mit dem Williams fuhr er quasi ungeübt in der Quali ohne nennenswerte Fehler und wies Kubica sonntags in die Schranken - 33 Sekunden Vorsprung hatte er am Ende auf den Stallgefährten.
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Doch der Brite ließ sich vom Trainingsschock nicht beeindrucken. Mit dem Williams fuhr er quasi ungeübt in der Quali ohne nennenswerte Fehler und wies Kubica sonntags in die Schranken - 33 Sekunden Vorsprung hatte er am Ende auf den Stallgefährten.
Platz 9: LANDO NORRIS. Platz 7 im Qualifying, Platz 6 nach dem Start - der Formel-1-Frischling machte zunächst alles richtig. Weil er seine Reifen im ersten Stint allerdings etwas zu schnell verlor, war ein früher Boxenstopp unausweichlich. Nicht ideal.
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Platz 9: LANDO NORRIS. Platz 7 im Qualifying, Platz 6 nach dem Start - der Formel-1-Frischling machte zunächst alles richtig. Weil er seine Reifen im ersten Stint allerdings etwas zu schnell verlor, war ein früher Boxenstopp unausweichlich. Nicht ideal.
Mit den härteren Gummis machte Norris seine Sache dann aber wieder besser. Vier WM-Punkte sind in seinem Lernprozess viel wert, dem Teamkollegen musste er in Baku aber den Vortritt lassen.
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Mit den härteren Gummis machte Norris seine Sache dann aber wieder besser. Vier WM-Punkte sind in seinem Lernprozess viel wert, dem Teamkollegen musste er in Baku aber den Vortritt lassen.
Platz 8: CHARLES LECLERC. "Ich bin dumm." - Der 21-Jährige ging nach seinem Quali-Crash hart mit sich ins Gericht. Ausreden? Fremdbeschuldigungen? Fehlanzeige! Leclerc stand zu seinem Fehler, das verdient Respekt.
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Platz 8: CHARLES LECLERC. "Ich bin dumm." - Der 21-Jährige ging nach seinem Quali-Crash hart mit sich ins Gericht. Ausreden? Fremdbeschuldigungen? Fehlanzeige! Leclerc stand zu seinem Fehler, das verdient Respekt.
Trotzdem gibt der Aussetzer natürlich massive Abzüge. Leclerc verspielte beste Pole- und vielleicht Siegchancen. So musste er sich mit P5 begnügen, den er dank eines starken ersten Stints einfuhr.
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Trotzdem gibt der Aussetzer natürlich massive Abzüge. Leclerc verspielte beste Pole- und vielleicht Siegchancen. So musste er sich mit P5 begnügen, den er dank eines starken ersten Stints einfuhr.
Platz 7: KIMI RÄIKKÖNEN. Der Iceman bleibt Mister Zuverlässig: viertes Rennen, viertes Top-10-Ergebnis. Und das, obwohl er wegen eines illegalen Frontflügels im Qualifying aus der Boxengasse starten musste.
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Platz 7: KIMI RÄIKKÖNEN. Der Iceman bleibt Mister Zuverlässig: viertes Rennen, viertes Top-10-Ergebnis. Und das, obwohl er wegen eines illegalen Frontflügels im Qualifying aus der Boxengasse starten musste.
Doch Räikkönen kämpfte sich wacker durch den dichten Verkehr in Bakus Altstadt und arbeitete sich geduldig auf den zehnten Rang.
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Doch Räikkönen kämpfte sich wacker durch den dichten Verkehr in Bakus Altstadt und arbeitete sich geduldig auf den zehnten Rang.
Platz 6: CARLOS SAINZ JUNIOR. Eine Gelbe Flagge zerstörte Sainz' schnelle Runde in Q2, kein Vorwurf also fürs Verpassen der dritten Einheit. Das natürlich trotzdem enttäuschende Ergebnis machte er am Sonntag dann ohnehin wieder wett.
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Platz 6: CARLOS SAINZ JUNIOR. Eine Gelbe Flagge zerstörte Sainz' schnelle Runde in Q2, kein Vorwurf also fürs Verpassen der dritten Einheit. Das natürlich trotzdem enttäuschende Ergebnis machte er am Sonntag dann ohnehin wieder wett.
Obwohl er wie sein Teamkollege mit den Reifentemperaturen zu kämpfen hatte, schaffte Sainz nicht nur den Einzug in die Top 10, sondern überquerte sogar noch vor Norris die Ziellinie. Für McLaren die erste doppelte Punkteausbeute seit Baku 2018.
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Obwohl er wie sein Teamkollege mit den Reifentemperaturen zu kämpfen hatte, schaffte Sainz nicht nur den Einzug in die Top 10, sondern überquerte sogar noch vor Norris die Ziellinie. Für McLaren die erste doppelte Punkteausbeute seit Baku 2018.
Platz 5: LEWIS HAMILTON. Dass man das mal sagen darf! Hamilton war im Zweikampf mit Bottas "zu freundlich", wie er angesprochen auf die Startphase selbst zugab. Hier hätte er mehr attackieren müssen, dann wäre der Sieg drin gewesen.
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Platz 5: LEWIS HAMILTON. Dass man das mal sagen darf! Hamilton war im Zweikampf mit Bottas "zu freundlich", wie er angesprochen auf die Startphase selbst zugab. Hier hätte er mehr attackieren müssen, dann wäre der Sieg drin gewesen.
So aber blieb nach dem verlorenen Duell und einer für seine Verhältnisse eher mäßigen Qualifikation nur der zweite Platz. Eine solide Leistung des Briten - nicht mehr, nicht weniger.
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So aber blieb nach dem verlorenen Duell und einer für seine Verhältnisse eher mäßigen Qualifikation nur der zweite Platz. Eine solide Leistung des Briten - nicht mehr, nicht weniger.
Platz 4: SEBASTIAN VETTEL. Wie soll man seine Leistung bewerten? Auf der einen Seite hielt sich der Heppenheimer am Samstag im Vergleich zu Leclerc schadlos und fuhr immerhin zum zweiten Podium in Folge. Auf der anderen Seite ...
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Platz 4: SEBASTIAN VETTEL. Wie soll man seine Leistung bewerten? Auf der einen Seite hielt sich der Heppenheimer am Samstag im Vergleich zu Leclerc schadlos und fuhr immerhin zum zweiten Podium in Folge. Auf der anderen Seite ...
... brachte er seine Reifen im ersten Stint gar nicht zum Arbeiten und verlor so den Anschluss. Er selbst hatte sich nach den Trainings mehr erwartet, am Ende zog er erneut den Kürzeren. Trotzdem: Solide fuhr Vettel (vor allem nach dem Stopp) allemal.
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... brachte er seine Reifen im ersten Stint gar nicht zum Arbeiten und verlor so den Anschluss. Er selbst hatte sich nach den Trainings mehr erwartet, am Ende zog er erneut den Kürzeren. Trotzdem: Solide fuhr Vettel (vor allem nach dem Stopp) allemal.
Platz 3: MAX VERSTAPPEN. Nach einem Platzverlust beim Start und entsprechendem Zeitverlust danach holte der Niederländer im zweiten Stint zehn Sekunden auf seine Vorderleute auf. Anschließend befand er sich immer in Lauerstellung hinter Vettel.
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Platz 3: MAX VERSTAPPEN. Nach einem Platzverlust beim Start und entsprechendem Zeitverlust danach holte der Niederländer im zweiten Stint zehn Sekunden auf seine Vorderleute auf. Anschließend befand er sich immer in Lauerstellung hinter Vettel.
Mehr als Lauern war mit dem Red Bull aber nicht drin. Vor allem nach dem Virtual Safety Car, als Verstappens Reifentemperaturen in den Keller gingen, war klar: Platz vier ist heute das Maximum.
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Mehr als Lauern war mit dem Red Bull aber nicht drin. Vor allem nach dem Virtual Safety Car, als Verstappens Reifentemperaturen in den Keller gingen, war klar: Platz vier ist heute das Maximum.
Platz 2: SERGIO PEREZ. Podium 2016, Podium 2018 - den Mexikaner darf man guten Gewissens als Baku-Spezialisten bezeichnen. Und auch diesmal hoffte er wohl ganz heimlich auf eine Champagnerdusche, als er sich in den ersten Runden auf Platz vier vorfand.
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Platz 2: SERGIO PEREZ. Podium 2016, Podium 2018 - den Mexikaner darf man guten Gewissens als Baku-Spezialisten bezeichnen. Und auch diesmal hoffte er wohl ganz heimlich auf eine Champagnerdusche, als er sich in den ersten Runden auf Platz vier vorfand.
Das tat er, weil er ein überzeugendes Qualifying fuhr und sich am Start gegen Verstappen durchsetzte. Im weiteren Rennverlauf musste er seinem mittelmäßigen Racing Point aber Tribut zollen und sich mit P6 begnüngen. Trotzdem ganz, ganz stark!
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Das tat er, weil er ein überzeugendes Qualifying fuhr und sich am Start gegen Verstappen durchsetzte. Im weiteren Rennverlauf musste er seinem mittelmäßigen Racing Point aber Tribut zollen und sich mit P6 begnüngen. Trotzdem ganz, ganz stark!
Platz 1: VALTTERI BOTTAS. Australien war keine Eintagsfliege. Das hat der fliegende Finne mit seinem Auftritt in Aserbaidschan bewiesen. Denn anders als in China münzte er seine Pole diesmal in einen Sieg um und eroberte nebenbei die WM-Führung zurück.
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Platz 1: VALTTERI BOTTAS. Australien war keine Eintagsfliege. Das hat der fliegende Finne mit seinem Auftritt in Aserbaidschan bewiesen. Denn anders als in China münzte er seine Pole diesmal in einen Sieg um und eroberte nebenbei die WM-Führung zurück.
Einfach war Sieg #5 dabei keineswegs. Einen Hamilton hat man schließlich nie gerne 51 Runden lang im Kreuz. Doch Bottas fuhr seinen Stiefel cool runter und hielt seinen teaminternen Kontrahenten fast immer aus dem DRS-Fenster heraus.
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Einfach war Sieg #5 dabei keineswegs. Einen Hamilton hat man schließlich nie gerne 51 Runden lang im Kreuz. Doch Bottas fuhr seinen Stiefel cool runter und hielt seinen teaminternen Kontrahenten fast immer aus dem DRS-Fenster heraus.
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