Power-Ranking zur Formel-1-Saison 2019: Ferrari ist am schnellsten, aber ...

 
Die Formel-1-Saison 2019 steht kurz bevor. Zeit also, um die Hackordnung der Teams zu analysieren und eine Prognose für den Start ins neue Jahr zu geben. SPOX macht das Power-Ranking.
© getty
Die Formel-1-Saison 2019 steht kurz bevor. Zeit also, um die Hackordnung der Teams zu analysieren und eine Prognose für den Start ins neue Jahr zu geben. SPOX macht das Power-Ranking.
Platz 10: WILLIAMS. Die Saison hatte noch nicht mal angefangen, da lief es schon nicht mehr nach Plan. Weil das Auto zu spät fertig wurde, verpasste Williams die ersten zweieinhalb Testtage. Zeit, die nicht mehr aufzuholen war.
© getty
Platz 10: WILLIAMS. Die Saison hatte noch nicht mal angefangen, da lief es schon nicht mehr nach Plan. Weil das Auto zu spät fertig wurde, verpasste Williams die ersten zweieinhalb Testtage. Zeit, die nicht mehr aufzuholen war.
Die 567 gefahrenen Runden waren die wenigsten aller Teams und zeigten ein trauriges Bild. Kurz vor Saisonstart verabschiedte sich auch noch Technikchef Paddy Lowe. Gut möglich, dass Williams die ganze Saison leer ausgeht.
© getty
Die 567 gefahrenen Runden waren die wenigsten aller Teams und zeigten ein trauriges Bild. Kurz vor Saisonstart verabschiedte sich auch noch Technikchef Paddy Lowe. Gut möglich, dass Williams die ganze Saison leer ausgeht.
Platz 9: MCLAREN. Mit zwei Tagesbestzeiten ließ der Papaya-Wagen aufhorchen. Allerdings fuhren Carlos Sainz Junior und Lando Norris auf weicheren Reifen, große Aussagekraft hat der zwischenzeitliche Erfolg also nicht.
© getty
Platz 9: MCLAREN. Mit zwei Tagesbestzeiten ließ der Papaya-Wagen aufhorchen. Allerdings fuhren Carlos Sainz Junior und Lando Norris auf weicheren Reifen, große Aussagekraft hat der zwischenzeitliche Erfolg also nicht.
Besonders bei den Longruns muss McLaren im Jahr eins nach Fernando Alonso zulegen. Die Basis des Autos soll Einsatzleiter Andrea Stella zufolge aber besser als im Vorjahr sein.
© getty
Besonders bei den Longruns muss McLaren im Jahr eins nach Fernando Alonso zulegen. Die Basis des Autos soll Einsatzleiter Andrea Stella zufolge aber besser als im Vorjahr sein.
Platz 9: RACING POINT. Das ehemalige Force-India-Team ist besonders schwer einzuschätzen, weil es das vielleicht größte Update von allen mit nach Melbourne bringen wird. Im Fokus der Tests stand daher in erster Linie die Standfestigkeit.
© getty
Platz 9: RACING POINT. Das ehemalige Force-India-Team ist besonders schwer einzuschätzen, weil es das vielleicht größte Update von allen mit nach Melbourne bringen wird. Im Fokus der Tests stand daher in erster Linie die Standfestigkeit.
Der reine Speed überzeugte bislang nicht. Würde Racing Point mit dem bei den Tests eingesetzten Boliden an den Start gehen, wäre nur Williams langsamer. Alle Hoffnungen ruhen also auf der B-Version, um erneut eine respektable Rolle zu spielen.
© getty
Der reine Speed überzeugte bislang nicht. Würde Racing Point mit dem bei den Tests eingesetzten Boliden an den Start gehen, wäre nur Williams langsamer. Alle Hoffnungen ruhen also auf der B-Version, um erneut eine respektable Rolle zu spielen.
Platz 7: TORO ROSSO. Einmal hü, einmal hott - die ersten Auftritte des STR14 waren von starken Schwankungen begleitet. An einem Tag sah sich das Schwesterteam von Red Bull im vorderen, an einem anderen Tag im hinteren Mittelfeld.
© getty
Platz 7: TORO ROSSO. Einmal hü, einmal hott - die ersten Auftritte des STR14 waren von starken Schwankungen begleitet. An einem Tag sah sich das Schwesterteam von Red Bull im vorderen, an einem anderen Tag im hinteren Mittelfeld.
Zusammenfassend lässt sich wohl festhalten: Auf eine schnelle Runde ist der Toro Rosso gut, im Rennspeed fehlt's nach vorne. Mit Alexander Albon und Daniil Kvyat hat man zudem zwei Fahrer, die ihr Können erstmal bzw. wieder beweisen müssen.
© getty
Zusammenfassend lässt sich wohl festhalten: Auf eine schnelle Runde ist der Toro Rosso gut, im Rennspeed fehlt's nach vorne. Mit Alexander Albon und Daniil Kvyat hat man zudem zwei Fahrer, die ihr Können erstmal bzw. wieder beweisen müssen.
Platz 6: ALFA ROMEO. Ein mutiges Konzept, das empfänglich für weitere Upgrades ist - da haben die Ingenieure einen guten Boliden zusammengestellt. Mit Kimi Räikkönen hat man zudem einen erfahrenen Piloten ins Team bekommen, das kann nur helfen.
© getty
Platz 6: ALFA ROMEO. Ein mutiges Konzept, das empfänglich für weitere Upgrades ist - da haben die Ingenieure einen guten Boliden zusammengestellt. Mit Kimi Räikkönen hat man zudem einen erfahrenen Piloten ins Team bekommen, das kann nur helfen.
Nach der ersten Testwoche schwärmte jeder vom neuen Alfa und handelte den Rennstall als "Best of the Rest". Die zweite Hälfte lief dann nicht mehr ganz so perfekt: Standfestigkeitsprobleme und keine gute Quali-Pace sorgten für Trouble.
© getty
Nach der ersten Testwoche schwärmte jeder vom neuen Alfa und handelte den Rennstall als "Best of the Rest". Die zweite Hälfte lief dann nicht mehr ganz so perfekt: Standfestigkeitsprobleme und keine gute Quali-Pace sorgten für Trouble.
Platz 5: HAAS. Die reine Rundenzeit war für die Amerikaner beim Testen eher zweitrangig. Ihnen ging es um die Renngeschwindigkeit. Und die war - im Rahmen der Möglichkeiten - bockstark!
© getty
Platz 5: HAAS. Die reine Rundenzeit war für die Amerikaner beim Testen eher zweitrangig. Ihnen ging es um die Renngeschwindigkeit. Und die war - im Rahmen der Möglichkeiten - bockstark!
Zuweilen spulten Grosjean und Magnussen Longruns ab, die auf Augenhöhe mit Red Bull waren. Das Potenzial ist also da, jetzt kommt's darauf an, wie die Konkurrenz zulegt. Und: Ob die Zuverlässigkeit verbessert wird, damit haderte Haas in Barcelona noch.
© getty
Zuweilen spulten Grosjean und Magnussen Longruns ab, die auf Augenhöhe mit Red Bull waren. Das Potenzial ist also da, jetzt kommt's darauf an, wie die Konkurrenz zulegt. Und: Ob die Zuverlässigkeit verbessert wird, damit haderte Haas in Barcelona noch.
Platz 4: RENAULT. Die Franzosen haben mit Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo eine der stärksten Fahrerpaarungen im gesamten Feld. Das hilft. Dazu ist Renault ein Werksteam und hat entsprechend mehr Kohle als Haas und Co.
© getty
Platz 4: RENAULT. Die Franzosen haben mit Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo eine der stärksten Fahrerpaarungen im gesamten Feld. Das hilft. Dazu ist Renault ein Werksteam und hat entsprechend mehr Kohle als Haas und Co.
Entsprechend haben die Schwarz-Gelben in diesem Jahr Ambitionen, weiter nach vorne als zuletzt zu kommen. Im Endeffekt wird es wohl auf Platz vier hinauslaufen, doch die Lücke zu den Topteams ist kleiner geworden.
© getty
Entsprechend haben die Schwarz-Gelben in diesem Jahr Ambitionen, weiter nach vorne als zuletzt zu kommen. Im Endeffekt wird es wohl auf Platz vier hinauslaufen, doch die Lücke zu den Topteams ist kleiner geworden.
Platz 3: RED BULL. Die Partnerschaft mit Honda entflammt nicht nur bei Max Verstappen neue Euphorie, das ganze Team will wieder voll angreifen. Im Titelkampf werden die Österreicher allerdings aller Voraussicht nach chancenlos sein.
© getty
Platz 3: RED BULL. Die Partnerschaft mit Honda entflammt nicht nur bei Max Verstappen neue Euphorie, das ganze Team will wieder voll angreifen. Im Titelkampf werden die Österreicher allerdings aller Voraussicht nach chancenlos sein.
Durch technische Probleme und die beiden Unfälle von Neuling Pierre Gasly hat Red Bull wertvolle Zeit verloren, mehrere kleine Updates wurden nicht mehr getestet. Im Renntrimm ist der RB aber trotzdem gewohnt schnell, Platz 3 als Minimum ist sicher.
© getty
Durch technische Probleme und die beiden Unfälle von Neuling Pierre Gasly hat Red Bull wertvolle Zeit verloren, mehrere kleine Updates wurden nicht mehr getestet. Im Renntrimm ist der RB aber trotzdem gewohnt schnell, Platz 3 als Minimum ist sicher.
Platz 2: MERCEDES. Das Weltmeister-Team packte in der zweiten Testwoche eine Rundumerneuerung aus, vor allem die Front bekam ein Facelift. Den ganz großen Schritt hat man damit aber nicht nach vorne gemacht, zur Spitze fehlen immer noch ein paar Zehntel.
© getty
Platz 2: MERCEDES. Das Weltmeister-Team packte in der zweiten Testwoche eine Rundumerneuerung aus, vor allem die Front bekam ein Facelift. Den ganz großen Schritt hat man damit aber nicht nach vorne gemacht, zur Spitze fehlen immer noch ein paar Zehntel.
Großer Pluspunkt für Mercedes ist die Zuverlässigkeit. Kein Team spulte mehr Runden (1.190) und damit sein Programm so planmäßig ab. Außerdem liegt der W10 in den langsamen Ecken sehr gut.
© getty
Großer Pluspunkt für Mercedes ist die Zuverlässigkeit. Kein Team spulte mehr Runden (1.190) und damit sein Programm so planmäßig ab. Außerdem liegt der W10 in den langsamen Ecken sehr gut.
Platz 1: FERRARI. Sebastian Vettel hat nicht nur einen neuen Teamkollegen, sondern auch das schnellste Auto unterm Hintern. Egal, ob auf eine Runde oder im Rennmodus, der rote Flitzer ist das Maß der Dinge.
© getty
Platz 1: FERRARI. Sebastian Vettel hat nicht nur einen neuen Teamkollegen, sondern auch das schnellste Auto unterm Hintern. Egal, ob auf eine Runde oder im Rennmodus, der rote Flitzer ist das Maß der Dinge.
Jetzt das große Aber: Technische Defekte und mangelnde Kühlung in Folge eines extrem schlanken Hecks könnten für Probleme sorgen. Bekommt Ferrari das in den Griff, ist Rot aber Stand jetzt heißester Anwärter auf den WM-Titel 2019.
© getty
Jetzt das große Aber: Technische Defekte und mangelnde Kühlung in Folge eines extrem schlanken Hecks könnten für Probleme sorgen. Bekommt Ferrari das in den Griff, ist Rot aber Stand jetzt heißester Anwärter auf den WM-Titel 2019.
1 / 1
Werbung
Werbung