Formel 1: Power-Ranking zur Saison 2018

 
Montag, 19.03.2018 | 10:10 Uhr
Der Start in die Formel-1-Saison 2018 steht kurz bevor. Obwohl es in diesem Jahr keine großen Regeländerungen gibt, hat sich in der Hackordnung etwas getan. SPOX rankt die Teams vor dem Auftakt in Australien.
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Der Start in die Formel-1-Saison 2018 steht kurz bevor. Obwohl es in diesem Jahr keine großen Regeländerungen gibt, hat sich in der Hackordnung etwas getan. SPOX rankt die Teams vor dem Auftakt in Australien.
Platz 10: Alfa Romeo Sauber. In der letzten Saison wurde der Schweizer Privatrennstall abgeschlagen Letzter. Und dieses Jahr? Läuft es wohl nur unwesentlich besser.
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Platz 10: Alfa Romeo Sauber. In der letzten Saison wurde der Schweizer Privatrennstall abgeschlagen Letzter. Und dieses Jahr? Läuft es wohl nur unwesentlich besser.
Zwar hat Sauber mit Alfa Romeo einen namhaften Partner an Land gezogen, helfen tut das aber zumindest kurzfristig nur wenig. Charles Leclerc und Markus Ericsson beklagen vor allem fehlenden Grip, auch die Fahrbarkeit soll nicht die beste sein.
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Zwar hat Sauber mit Alfa Romeo einen namhaften Partner an Land gezogen, helfen tut das aber zumindest kurzfristig nur wenig. Charles Leclerc und Markus Ericsson beklagen vor allem fehlenden Grip, auch die Fahrbarkeit soll nicht die beste sein.
Platz 9: Williams. Während viele Teams ihre Boliden nur auf das neue Jahr angepasst haben, hat Williams mit Technikchef Paddy Lowe rustikaler umgebaut. Das Ergebnis? Wenig überzeugend.
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Platz 9: Williams. Während viele Teams ihre Boliden nur auf das neue Jahr angepasst haben, hat Williams mit Technikchef Paddy Lowe rustikaler umgebaut. Das Ergebnis? Wenig überzeugend.
Eine gute Abstimmung zu finden, sei schwierig und die neuen Pirellis rollen auch noch nicht wie gewünscht, heißt es aus Williams-Kreisen. Dass man mit Lance Stroll und Sergey Sirotkin zwei unerfahrene Piloten an Bord hat, hilft da auch nicht.
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Eine gute Abstimmung zu finden, sei schwierig und die neuen Pirellis rollen auch noch nicht wie gewünscht, heißt es aus Williams-Kreisen. Dass man mit Lance Stroll und Sergey Sirotkin zwei unerfahrene Piloten an Bord hat, hilft da auch nicht.
Platz 8: Force India. Das Team von Vijay Mallya überraschte im vergangenen Jahr nicht nur mit seiner Lackierung, sondern auch mit Platz vier in der Konstrukteurs-WM. Eine Leistung, die 2018 wohl kaum wiederholt werden kann.
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Platz 8: Force India. Das Team von Vijay Mallya überraschte im vergangenen Jahr nicht nur mit seiner Lackierung, sondern auch mit Platz vier in der Konstrukteurs-WM. Eine Leistung, die 2018 wohl kaum wiederholt werden kann.
Die Zeiten bei den Wintertestfahrten in Barcelona waren schließlich wenig überzeugend. Der Grund: Dem neuen rosafarbenen Schlitten fehlt es gehörig an Abtrieb. Hoffnung macht jedoch ein Aerodynamik-Paket, das es zum Saisonstart geben soll.
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Die Zeiten bei den Wintertestfahrten in Barcelona waren schließlich wenig überzeugend. Der Grund: Dem neuen rosafarbenen Schlitten fehlt es gehörig an Abtrieb. Hoffnung macht jedoch ein Aerodynamik-Paket, das es zum Saisonstart geben soll.
Platz 7: Toro Rosso. Die kleine Red-Bull-Schwester setzt nun auf den vermeintlich schwachen Honda-Antrieb. Zur Überraschung vieler lief das Auto bei den Tests aber rund - 819 Runden sprechen eine klare Sprache, nur Ferrari spulte mehr ab.
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Platz 7: Toro Rosso. Die kleine Red-Bull-Schwester setzt nun auf den vermeintlich schwachen Honda-Antrieb. Zur Überraschung vieler lief das Auto bei den Tests aber rund - 819 Runden sprechen eine klare Sprache, nur Ferrari spulte mehr ab.
Ein Problem dürfte für Toro Rosso die Fahrerpaarung werden. Mit Carlos Sainz Junior hat man einen hochtalentierten Piloten verloren, Pierre Gasly und Brendon Hartley müssen ihr Können erst beweisen. Außerdem bereitet die Vorderachse Sorgen.
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Ein Problem dürfte für Toro Rosso die Fahrerpaarung werden. Mit Carlos Sainz Junior hat man einen hochtalentierten Piloten verloren, Pierre Gasly und Brendon Hartley müssen ihr Können erst beweisen. Außerdem bereitet die Vorderachse Sorgen.
Platz 6: McLaren. Nachdem man Honda los geworden ist, galt das Team aus Woking für das neue Jahr als Geheimfavorit auf Siege. Die Testfahrten zeigten dann aber ein altes Bild: technische Defekte, Ausfälle - und viel Frust.
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Platz 6: McLaren. Nachdem man Honda los geworden ist, galt das Team aus Woking für das neue Jahr als Geheimfavorit auf Siege. Die Testfahrten zeigten dann aber ein altes Bild: technische Defekte, Ausfälle - und viel Frust.
Problem könnte das sehr schmale Heck des McLaren sein, das den Motor-Einbau besonders schwierig macht. Doch es gibt auch Hoffnung: Fernando Alonso setzte am letzten Testtag die zweitbeste Zeit.
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Problem könnte das sehr schmale Heck des McLaren sein, das den Motor-Einbau besonders schwierig macht. Doch es gibt auch Hoffnung: Fernando Alonso setzte am letzten Testtag die zweitbeste Zeit.
Platz 5: Haas. Das US-Team ist wohl die Überraschung der Testfahrten! Während es im vergangenen Jahr mit Ach und Krach in Richtung Punkteränge ging, kämpft der neue Haas um den Platz hinter den großen Drei.
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Platz 5: Haas. Das US-Team ist wohl die Überraschung der Testfahrten! Während es im vergangenen Jahr mit Ach und Krach in Richtung Punkteränge ging, kämpft der neue Haas um den Platz hinter den großen Drei.
Das alte Bremsproblem scheint behoben und überhaupt zeigten Romain Grosjean und Kevin Magnussen konstant gute Rundenzeiten. 2018 wird ein enger Kampf mit ...
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Das alte Bremsproblem scheint behoben und überhaupt zeigten Romain Grosjean und Kevin Magnussen konstant gute Rundenzeiten. 2018 wird ein enger Kampf mit ...
Platz 4: Renault. Die Franzosen machten in Barcelona den etwas schlechteren Eindruck als Haas, profitieren aber vom Werksteam-Status und damit größeren Entwicklungspotenzial.
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Platz 4: Renault. Die Franzosen machten in Barcelona den etwas schlechteren Eindruck als Haas, profitieren aber vom Werksteam-Status und damit größeren Entwicklungspotenzial.
Während Nico Hülkenberg und Sainz anfangs mehr Problemchen haben dürften, sollte es mit der Zeit immer besser laufen. Podestplätze sind aber im Normalfall nach wie vor außer Reichweite.
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Während Nico Hülkenberg und Sainz anfangs mehr Problemchen haben dürften, sollte es mit der Zeit immer besser laufen. Podestplätze sind aber im Normalfall nach wie vor außer Reichweite.
Platz 3: Ferrari. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen feuerten reihenweise schnellste Runden in den Asphalt. Titel-Anwärter Nummer eins also? Denkste! Die Longrun-Zeiten zeigen Ferrari deutlich hinter der Spitze, selbst Haas ist nur knapp dahinter.
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Platz 3: Ferrari. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen feuerten reihenweise schnellste Runden in den Asphalt. Titel-Anwärter Nummer eins also? Denkste! Die Longrun-Zeiten zeigen Ferrari deutlich hinter der Spitze, selbst Haas ist nur knapp dahinter.
Problem: Ferrari hat seine alte Stärke, die Geschwindigkeit in den Kurven, verloren und lässt dort entsprechend viel Zeit liegen. Für Super-Seb, der 2018 endlich seinen fünften Titel will, könnte es einige frustrierende Rennen geben.
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Problem: Ferrari hat seine alte Stärke, die Geschwindigkeit in den Kurven, verloren und lässt dort entsprechend viel Zeit liegen. Für Super-Seb, der 2018 endlich seinen fünften Titel will, könnte es einige frustrierende Rennen geben.
Platz 2: Aston Martin Red Bull. Die Entwicklung aus dem Vorjahr setzt sich fort. RB hat nicht nur den Anschluss an Ferrari gefunden, sondern sich sogar vor die Rote Göttin gesetzt.
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Platz 2: Aston Martin Red Bull. Die Entwicklung aus dem Vorjahr setzt sich fort. RB hat nicht nur den Anschluss an Ferrari gefunden, sondern sich sogar vor die Rote Göttin gesetzt.
Das Chassis sei "besser als das von Mercedes. Den Unterschied macht der Motor", ist sich Motorsportchef Marko sicher. Tatsächlich zeigt das GPS laut AMS, dass der Red Bull in den Kurven so schnell wie Mercedes ist. Jetzt braucht's nur noch Renault-Power.
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Das Chassis sei "besser als das von Mercedes. Den Unterschied macht der Motor", ist sich Motorsportchef Marko sicher. Tatsächlich zeigt das GPS laut AMS, dass der Red Bull in den Kurven so schnell wie Mercedes ist. Jetzt braucht's nur noch Renault-Power.
Platz 1: Mercedes. Der lange Radstand bleibt. Auch sonst ist der neue Silberpfeil eher Evolution statt Revolution. Der große Vorteil lauert unter der Haube: Mercedes' neuer Motor soll bis zu 1.000 PS liefern und damit deutlich vor der Konkurrenz liegen.
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Platz 1: Mercedes. Der lange Radstand bleibt. Auch sonst ist der neue Silberpfeil eher Evolution statt Revolution. Der große Vorteil lauert unter der Haube: Mercedes' neuer Motor soll bis zu 1.000 PS liefern und damit deutlich vor der Konkurrenz liegen.
Mercedes setzte bei den Testfahrten nicht auf schnelle Runden, sondern auf Konstanz. Im Renntrimm sind Hamilton und Bottas damit wohl nur schwer schlagbar. Einziger Hoffnungsschimmer der Konkurrenz: Mercedes plagen Blasenbildungen auf den weichen Reifen.
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Mercedes setzte bei den Testfahrten nicht auf schnelle Runden, sondern auf Konstanz. Im Renntrimm sind Hamilton und Bottas damit wohl nur schwer schlagbar. Einziger Hoffnungsschimmer der Konkurrenz: Mercedes plagen Blasenbildungen auf den weichen Reifen.
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