Samstag, 08.04.2017

China-GP, 3. Freies Training: Sebastian Vettel diktiert das Tempo in der Formel 1

Vettel distanziert Lewis Hamilton deutlich

Ferrari-Star Sebastian Vettel hat im dritten freien Training zum Großen Preis von China das Tempo diktiert. Unter erstmals trockenen Bedingungen in Shanghai hinterließ der WM-Führende kurz vor dem Qualifying (9.00 Uhr im LIVETICKER) in 1:33,336 Minuten den stärksten Eindruck und distanzierte den Briten Lewis Hamilton (1:33,879) im Mercedes um mehr als eine halbe Sekunde.

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Auch Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen (1:33,389/Finnland) und dessen Landsmann Valtteri Bottas (1:33,707) im zweiten Silberpfeil waren noch schneller als Vize-Weltmeister Hamilton. Nico Hülkenberg (29, Emmerich) landete im Renault in 1:35,449 Minuten auf Rang elf.

Nach dem Smog-Chaos am Freitag konnten Vettel und Co. unter normalen Witterungsbedingungen auf dem 5,451 km langen Kurs fahren und erstmals wichtige Erkenntnisse für das Rennen sammeln. Denn am Freitag war das Training wegen des schlechten Wetters in Shanghai fast komplett ausgefallen.

Besonders der Smog in der Mega-City machte Probleme - im Notfall hätte der Rettungshubschrauber nach einem Crash nicht im anvisierten und 38 km entfernten Krankenhaus landen können. Statt der geplanten drei Stunden konnte nur 22 Minuten gefahren werden.

Wehrlein fehlt mit Halswirbelbruch

Pascal Wehrlein (Worndorf) verpasst wegen mangelnder Fitness nach einem Unfall beim sportlich bedeutungslosen "Race of Champions" im Winter das Rennen. Seine dabei erlittene Verletzung war offenbar schlimmer als bislang angenommen.

"Pascal hat sich bei dem Unfall Wirbel im Halswirbelbereich gestaucht und gebrochen. Er hat Glück gehabt, dass es nicht zu einer weitreichenderen Verletzung gekommen ist", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über den Silberpfeil-Zögling.

Allerdings hatte der Automobil-Weltverband FIA Wehrlein schon am 23. März nach einer ärztlichen Untersuchung die Starterlaubnis für das Auftaktrennen in Australien gegeben. Der 22-Jährige trainiert derzeit intensiv für seine Rückkehr und wird in China erneut von dem Italiener Antonio Giovinazzi ersetzt.

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