Formel 1

Wehrlein trauert Mercedes nicht hinterher

SID
Pascal Wehrlein trauert einem Wechsel zu Mercedes nicht nach

Pascal Wehrlein trauert der verpassten Möglichkeit eines Wechsels zum Weltmeister-Rennstall Mercedes nicht hinterher. "Das habe ich schon wieder ganz vergessen. Seit dem Moment, an dem klar war, dass ich dieses Jahr für Sauber fahre, bin ich so fokussiert auf diese Aufgabe hier und konzentriere mich nur darauf", sagte Wehrlein am Rande der Testfahrten in Barcelona.

Nach dem Karriereende von Weltmeister Nico Rosberg hatte der 22-jährige Wehrlein im Winter lange als heißer Kandidat auf die Nachfolge bei den Silberpfeilen gegolten.

Am Ende bekam jedoch der erfahrenere Finne Valtteri Bottas den Zuschlag. Sauer ist der ehemalige DTM-Champion deswegen nicht. "Ich will das Beste aus dieser Saison herausholen", sagte Wehrlein, der seine Debütsaison im Vorjahr beim Hinterbänkler-Team Manor absolviert hatte.

Bei den Tests in Spanien kann Wehrlein in dieser Woche nur zuschauen, die Ärzte untersagten ihm nach einer Rückenverletzung die Teilnahme. Der Nachwuchs-Pilot hatte sich Ende Januar beim sportlich wertlosen Race of Champions in Miami überschlagen und musste daraufhin pausieren.

Wehrlein hofft nun, bei den zweiten und letzten Tests vor dem Saisonstart am 26. März in Melbourne in der kommenden Woche in Barcelona wieder fahren zu dürfen. "Es geht nur um die Freigabe der Ärzte. Wie groß die Chance ist, kann ich nicht sagen", sagte Wehrlein, der Ende der Woche final durchgecheckt wird: "Schmerzen hatte ich nach dem Unfall keine. Jetzt hoffe ich, dass die Heilung schnell geht."

In jedem Fall sei es aktuell unangenehm, nur zuschauen zu dürfen. "Es tut natürlich weh. Ich würde am liebsten selbst im Auto sitzen und fahren, trotzdem bin ich hier, um so viel wie möglich zu lernen und zu sehen, was mit den neuen Reifen und Autos geht", sagte Wehrlein: "Für mich gibt es viel zu lernen, auch wenn ich nicht im Auto sitzen kann."

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