Sonntag, 08.07.2012

Großbritannien-GP: Rennanalyse

Webber schnappt Alonso Silverstone-Sieg weg

Mark Webber hat Fernando Alonso in einem dramatischen Finish noch den Sieg beim Großbritannien-GP in Silverstone abgejagt. Sebastian Vettel wurde Dritter. Michael Schumacher kam als Siebter in die Punkte.

Fernando Alonso ging von der Pole-Postion aus ins Rennen in Silverstone
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Fernando Alonso ging von der Pole-Postion aus ins Rennen in Silverstone

Bis fünf Runden vor Schluss sah Fernando Alonso nach dem Sieger des Großbritannien-GP aus und drohte aus Sicht seiner Gegner im Titelkampf leicht zu enteilen.

Doch dann kam Mark Webber mit einem grandiosen Schlussspurt auf und fing den Ferrari-Piloten noch ab. Sebastian Vettel hatte gegen seinen Red-Bull-Kollegen keine Chance, holte als Dritter aber wichtige WM-Punkte. Alonso führt mit 129 Zählern vor Webber (116) und Vettel (100).

Alonso steckt Last-Minute-Niederlage gut weg

"Ich habe niemals aufgegeben und den Druck auf Alonso aufrecht erhalten. Das ist am Ende aufgegangen", freute sich Webber, der nach Alonso erst der zweite Fahrer in dieser Saison ist, der mehr als ein Rennen gewinnen konnte.

Der Ferrari-Pilot fand sich mit der Last-Minute-Niederlage schnell ab: "Klar ist es zehn Minuten nach dem Rennen ein komisches Gefühl, den Sieg verloren zu haben. Aber in einer Stunde sieht das sicher anders aus. Dann werde ich über den zweiten Platz glücklich sein."

Vettel resümierte: "Alles in allem bis ich sehr zufrieden. Ich glaube, die Strategie war perfekt, am Anfang haben wir aber etwas Zeit liegen lassen, gerade im Vergleich zu Fernando und Mark. Nach dem bitteren Ausfall im letzten Rennen war das heute ein gutes Rennen für uns, darauf lässt sich aufbauen. Mark ist der verdiente Sieger, ich freue mich über das Ergebnis für das Team."

Schumacher hofft vergebens auf Regen

Michael Schumacher musste seine Hoffnungen auf den ersten Sieg nach dem Comeback nach einem Blick gen Himmel früh begraben. Im Regen hätte er gute Karten gehabt, aber da es wider Erwarten das ganze Rennen über trocken blieb, hatte er im Mercedes keine Chance aufs Podium. Er musste sich am Ende mit Rang sieben begnügen. Nico Rosberg enttäuschte als 15.

"Alles in allem war das heute das, was möglich war", sagte Schumacher. "Am Anfang war es schwierig und wir waren zu langsam. Am Ende lief es besser und dann waren die Zeiten auch etwas konkurrenzfähiger. Das war aber nicht gut genug, um vorne mitzureden. Alle drei starken Teams waren mit beiden Autos vor uns." Rosberg sprach einfach nur von einem "Wochenende zum abhaken".

Auch für McLaren lief es beim Heimspiel ganz und gar nicht. Lewis Hamilton und Jenson Button kamen nicht über die Ränge acht und zehn hinaus. Nico Hülkenberg lag bis wenige Kilometer vor Schluss auf Rang neun, musste dann aber noch einige Fahrer passieren lassen und rutschte aus den Punkterängen. Timo Glock beendete das Rennen auf Position 18.

Großbritannien-GP: Pack die Badehose ein!
Willkommen in Silverstone, willkommen im Stau. Wie es sich vor einem anständigen Badeurlaub gehört, muss man erstmal ordentlich anstehen
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Der Tipp des Tages: Einfach mal das Auto stehen lassen und den Gummistiefeln ein heilendes Moorbad gönnen. Soll sehr gesund sein, der Schlamm von Silverstone
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Diese eigentümlichen Gebilde werden oft versehentlich für Zelte gehalten. In Wahrheit handelt es sich hierbei aber um U-Boot-Stellplätze der britischen Marine
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Auch das sind nicht etwa Regenschirme. Es handelt sich um den oft falsch verstandenen originalen Sonnenschutz der traditionellen Inselbewohner
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Dieser ist auch praktisch mit der neuesten royalen Gummistiefel-Mode kombinierbar
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Wichtiger Hinweis: "Warning. Slippery Surface". Achtung, Rutschgefahr!
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Für Heikki Kovalainen war das Schild offenbar zu klein...
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... ebenso wie für Wasserballett-Kollege Romain Grosjean
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Wählen Sie hier bitte Ihre Lieblings-Überschrift. A) Man, die Jungs haben aber einen dicken Fisch an der Angel. B) Schiffbruch bei Bruno Senna
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In beiden Fällen gilt: Viel zu tun für die Jungs von den Docks
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Mit den rutschigen Bedingungen haben auch diese Herren hier zu kämpfen. Japanisch-Schweizerisches Wasserspringen beim Boxenstopp von Kamui Kobayashi
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Der Japaner verschätzt sich beim Boxenstopp und räumt mehrere Mechaniker ab
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Glücklicherweise wird niemand ernsthaft verletzt. Kobayashi soll sich "mit zehn Kästen Bier" entschuldigen, rät Formel-1-Experte Niki Lauda auf RTL
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Ins Schwimmen kommt auch Fernando Alonso - und zwar auf abgefahrenen Reifen. Der Spanier muss sich kurz vor Ende des Rennens Mark Webber geschlagen geben
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Fachmännisches Urteil von Hugh Grant: klassischer Fall von "nass gemacht"
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Und gerade als die Silverstone-Regatta eigentlich trockengelegt war, holt Mark Webber zur Feier des Tages die Champagner-Pistole raus. Super, Mark!
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Schlüsselszenen des Rennens:

Vor dem Start: Wie durch ein Wunder regnet es gerade mal nicht in Silverstone. Die Fahrer müssen also wider Erwarten auf Trockenreifen starten. Das wird das Kräfteverhältnis gehörig durcheinander wirbeln. Witali Petrow betrifft das nicht mehr, denn der Motor seines Caterham geht schon auf dem Weg in die Startaufstellung hoch.

Start: Webber kommt auf den weichen Reifen etwas besser weg als Alonso auf den harten, aber Alonso macht entschlossen die Linie zu und blockt den Red Bull ab. Er behält die Führung. Schumacher bleibt sicher Dritter. Vettel muss Massa ziehen lassen, behauptet sich dann aber in einem harten Duell gegen Räikkönen. Im Mittelfeld geraten di Resta und Grosjean aneinander. Di Resta muss aufgeben, Grosjean kommt zum Boxenstopp.

Runde 11: Vettel kommt früh zum ersten Stopp und holt sich harte Reifen. Die funktionieren offensichtlich besser als die weichen. Massa geht in der gleichen Runde an Schumacher vorbei, hinter dem sich ein kleiner Stau gebildet hat.

Runde 12: Perez attackiert nach dem Boxenstopp Maldonado, der auch neue Reifen hat. Maldonado gibt nicht nach, rutscht auf den harten Reifen aber zu weit nach außen und räumt Perez ab. Perez ist raus, Maldonado humpelt mit Reifenschaden zurück an die Box und kann weitermachen.

Runde 14: Nachdem Massa, Schumacher und Räikkönen an der Box waren, wird klar, dass Vettel der große Gewinner der ersten Stopps ist. Er ist dank seines früheren Wechsels an allen vorbei gekommen und jagt nun Alonso und Webber.

Runde 19: Enges Duell um die Führung zwischen Alonso und Hamilton. Hamilton war noch nicht an der Box, verteidigt sich aber trotzdem hart. Nach einem Konter des Engländers setzt sich Alonso dank der frischeren Reifen aber durch und hat die Führung zurück.

Runde 24: Schumachers Reifen machen nicht wie gewünscht mit. Er muss Räikkönen und Hamilton nahezu kampflos passieren lassen.

Runde 48: Dramatisches Finish im Rennen! Alonso schien schon sicher vorne, doch nach dem letzten Boxenstopp holt Webber auf den harten Reifen rasant auf Alonso mit den weichen Pneus auf. Vier Runden vor Schluss quetscht sich der Red-Bull-Pilot dann dank DRS vorbei - Führungswechsel! Alonsos Reifen bauen zu schnell ab.

Ziel: Webber fährt das Ding sicher nach Hause. Vettel kommt nicht mehr an Alonso heran. Hülkenberg rutscht in der letzten Runde noch aus den Punkten, als er Senna, Button und Kobayashi ziehen lassen muss. Schumacher rettet Rang sieben ins Ziel.

Gridgirls: Blondinen bevorzugt
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Mann des Rennens: Mark Webber. Grandioser Schlussspurt des Australiers! Lange Zeit sah es nach einem sicheren Sieg für Alonso aus, doch Webber hat nicht aufgegeben und einen tollen Sieg eingefahren. Er hatte Vettel das ganze Rennen über sicher im Griff. Webber mausert sich zum echten WM-Kandidaten.

Flop des Rennens: Mercedes-Power. Das war weder von McLaren noch von Mercedes etwas. Beide kamen mit den unerwartet trockenen Bedingungen überhaupt nicht zurecht. Schumacher quälte sich früh mit den Reifen, Hamilton konnte im Gegensatz zu Alonso die harten Pneus zu Beginn nicht nutzen. Button und Rosberg waren nirgendwo. Bei Mercedes kann man wenigstens mutmaßen, dass sie bei Nässe extrem stark gewesen wären - zumindest Schumacher. McLaren war beim Heimspiel nach starken Trainings aber seit Samstag rätselhaft schwach.

Analyse: Was für ein Finish! Webber nimmt Alonso im WM-Kampf für Red Bull wichtige Punkte weg. Damit verhindert er, dass sich der Spanier im Titelkampf schon nennenswert absetzt. Red Bull und Ferrari haben bei den Teams in Sachen Speed die Sache im Moment im Griff.

McLarens Form scheint nach dem Sieg von Hamilton in Montreal wieder verschwunden zu sein. Komisch, denn im Training war sie da, aber ab dem Qualifying ging gar nichts mehr. Im Moment drohen Ferrari und Red Bull zu enteilen.

Spätestens nach diesem verkorksten Rennen sollte sich Rosberg von Titel-Spinnereien verabschieden, denn das gibt der Mercedes nicht her. Das Auto ist noch nicht konstant genug. Schade, dass es trocken war, im Regen hätte Schumi für eine Sternstunde sorgen können.

LIVE-TICKER: So lief das Rennen in Silverstone

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Alexander Mey

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