Samstag, 26.05.2012

Monaco-GP: Qualifying

Schumacher auf Pole - und doch nicht...

Michael Schumacher ist im Qualifying in Monaco zum 69. Mal in seiner Karriere die Pole-Zeit gefahren. Umso bitterer, dass er um fünf Plätze strafversetzt wird. So stehen Mark Webber und Nico Rosberg in der ersten Reihe. Sebastian Vettel enttäuschte.

Michael Schumacher holte in Monaco offiziell seine 69. Pole-Position
© Getty
Michael Schumacher holte in Monaco offiziell seine 69. Pole-Position

Es passt irgendwie ins Bild der Seuchensaison von Michael Schumacher. Da fährt er zum ersten Mal seit dem Comeback im Qualifying auf die Pole-Position und darf dann am Sonntag nicht von Startplatz eins losfahren.

Nach seinem Crash mit Bruno Senna in Barcelona wird er zur Strafe von Position sechs aus ins Rennen gehen. Die 69. Pole seiner Karriere, die in die Statistik eingehen wird, kann ihm aber niemand mehr nehmen. Entsprechend groß war der Jubel bei Mercedes. Teamchef Ross Brawn gab sogar zu: "Ich hatte eine kleine Träne im Auge."

Qualifying-Duelle: Schumi gleicht aus - Debakel für Button und Massa

"Es hat länger gedauert, als ich mir das erwünscht hatte", sagte Schumacher und schenkte der Strafversetzung gar keine große Beachtung. "Ich bin mehr als begeistert, ausgerechnet in Monaco die Pole-Zeit gefahren zu sein. Und das nach allem, was ich in den letzten Wochen und Jahren mitgemacht habe. Ich habe immer gesagt, dass ich hier bin, um Pole-Positions herauszufahren und Rennen zu gewinnen. Danke an alle im Team, die an mich geglaubt haben."

Rosberg Zweiter hinter Webber - Vettel enttäuscht

Durch das Pech von Schumacher steht Nico Rosberg im zweiten Silberpfeil in der ersten Startreihe. Lange sah es nach einer Pole für Rosberg aus, doch er wurde neben Schumacher auch noch von Mark Webber abgefangen. Der Red-Bull-Pilot startet damit von Position eins.

"Ein unglaublich enges Qualifying", sagte Webber und fügte hinzu: "Unser Team hat über den freien Tag sehr gut gearbeitet." Rosberg sagte: "Ich wusste, dass meine Zeit gut war, aber ich wusste auch, dass ich mich noch hätte steigern müssen, um auf Pole zu fahren. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden."

Pirelli kocht sich sein eigenes Rennen
Jenson Button (l.) und Romain Grosjean als Köche? Mit prominenter Hilfe stellte Pirelli in Monaco ein Kochbuch vor, in dem auf amüsante Weise F-1-Motive nachgestellt werden
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Jenson Button (l.) und Romain Grosjean als Köche? Mit prominenter Hilfe stellte Pirelli in Monaco ein Kochbuch vor, in dem auf amüsante Weise F-1-Motive nachgestellt werden
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Los geht's mit der Vorstartphase. Letzte Vorbereitungen der Mechaniker (l.), bevor es in die Einführungsrunde geht (r.)
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Los geht's mit der Vorstartphase. Letzte Vorbereitungen der Mechaniker (l.), bevor es in die Einführungsrunde geht (r.)
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Die Autos kommen zurück und stellen sich auf ihre Startpositionen (l.). Die ersten Lichter der Startampel gehen an, gleich wird es ernst (r.)
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Die Autos kommen zurück und stellen sich auf ihre Startpositionen (l.). Die ersten Lichter der Startampel gehen an, gleich wird es ernst (r.)
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Es geht los! Die Autos rasen auf die erste Kurve zu (l.). Nach engen Duellen in der ersten Kurve sortiert sich das Feld langsam (r.)
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Es geht los! Die Autos rasen auf die erste Kurve zu (l.). Nach engen Duellen in der ersten Kurve sortiert sich das Feld langsam (r.)
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Im Kampf um die Positionen wird es eng. Die ersten Gegner greifen einander an (l.). Ein Verbremser zu viel und der Unfall ist nicht mehr zu vermeiden (r.)
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Im Kampf um die Positionen wird es eng. Die ersten Gegner greifen einander an (l.). Ein Verbremser zu viel und der Unfall ist nicht mehr zu vermeiden (r.)
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Das ist das Aus für einen der Beteiligten (l.). Das Auto steht so ungünstig, dass das Safety-Car auf die Strecke kommen muss (r.)
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Das ist das Aus für einen der Beteiligten (l.). Das Auto steht so ungünstig, dass das Safety-Car auf die Strecke kommen muss (r.)
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Die perfekte Gelegenheit für die Führenden, in die Boxengasse abzubiegen (l.). Die Crew steht schon für das heran rasende Auto bereit
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Die perfekte Gelegenheit für die Führenden, in die Boxengasse abzubiegen (l.). Die Crew steht schon für das heran rasende Auto bereit
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Die Boxenmannschaft ist ein eingespieltes Team. Jetzt geht es um Sekunden (l.). Alte Reifen runter, neue Reifen drauf, dann geht es weiter (r.)
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Die Boxenmannschaft ist ein eingespieltes Team. Jetzt geht es um Sekunden (l.). Alte Reifen runter, neue Reifen drauf, dann geht es weiter (r.)
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Bei der Boxenausfahrt geht es um Zentimeter (l.). Beide Führenden jagen sich in den letzten Runden. Die Reifen sind in den Schikanen am Limit (r.)
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Bei der Boxenausfahrt geht es um Zentimeter (l.). Beide Führenden jagen sich in den letzten Runden. Die Reifen sind in den Schikanen am Limit (r.)
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Dann das entscheidende Überholmanöver kurz vor Ende des Rennens (l.). Die Zielflagge wird geschwenkt, der Sieger steht fest (r.)
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Dann das entscheidende Überholmanöver kurz vor Ende des Rennens (l.). Die Zielflagge wird geschwenkt, der Sieger steht fest (r.)
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Auf dem Podium reihen sich die ersten Drei des Rennens zur Siegerehrung auf (l.). Der Rest ist einfach nur noch eine große Party (r.)
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Auf dem Podium reihen sich die ersten Drei des Rennens zur Siegerehrung auf (l.). Der Rest ist einfach nur noch eine große Party (r.)
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Vettel: "Das stinkt mir"

Webbers Teamkollege Sebastian Vettel wurde in einem unglaublich engen Qualifying nur Zehnter, weil er in Q3 keine neuen superweichen Reifen mehr hatte. Er musste schon in Q1 und Q2 ungewohnt hart kämpfen, um weiterzukommen. Entsprechend enttäuscht war er danach. Immerhin gewinnt er noch einen Startplatz wegen einer Zehn-Plätze-Strafe gegen Pastor Maldonado.

Vettels Erklärung: "Wir haben im Vergleich zum Vormittag einen Schritt zurück gemacht. Das stinkt mir jetzt, denn wir waren eigentlich davon überzeugt, dass unsere Umbauten passen. Aber ich konnte heute im Training die Zeiten der Spitze mit mehr Benzin locker mitgehen. Heute Nachmittag hat uns immer ein Stück gefehlt."

Schumacher startet neben Alonso

In der zweiten Startreihe stehen Lewis Hamilton im McLaren und Romain Grosjean im Lotus. Es folgt neben Schumacher auf Rang fünf Fernando Alonso. Also fünf verschiedene Autos auf den ersten fünf Plätzen.

Das ist nur ein Sinnbild dafür, wie eng es in Monaco war. Die Top Ten lagen nach Q2 gerade mal vier Zehntelsekunden auseinander. Leidtragender war der Elfte Nico Hülkenberg. Er startet aber immerhin noch zwei Plätze vor dem enttäuschenden Jenson Button. Timo Glock kam nicht über Position 20 hinaus.

Von ganz hinten muss Sergio Perez im Sauber startet. Er hatte Probleme mit der Vorderachse, konnte plötzlich nicht mehr lenken und krachte in Q1 in die Leitplanken.

LIVE-TICKER: So lief das Qualifying in Monaco

SPOX

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Breitere Reifen, breitere Autos. Wir die Formel 1 durchs neue Reglement spannender?

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