Montag, 19.03.2012

Pressestimmen zum GP von Australien

"Es hat die Schönheit gesiegt"

Jenson Button wird nach seinem brillanten Sieg zum Auftakt der neuen Formel-1-Saison in Melbourne mit Lob überhäuft. "Button ist eines der perfektesten Rennen seiner Karriere gefahren", schrieb der englische Daily Star. In Italien ist Fernando Alonso der Retter Ferraris. Und Weltmeister Sebastian Vettel? "Red Bull herrscht nicht mehr, und das ist eine gute Nachricht für alle", schrieb der Corriere dello Sport. Ein Überblick über die internationalen Pressestimmen.

Gegen Jenson Button war in Australien kein Kraut gewachsen - der Red Bull ist wieder schlagbar
© Getty
Gegen Jenson Button war in Australien kein Kraut gewachsen - der Red Bull ist wieder schlagbar

ENGLAND

Daily Mail: "Auf den Punkt! (On the Button!) Das Ergebnis zeigt, dass McLaren die Lücke zu Red Bull geschlossen und die Bühne für eine spannende Saison bereitet hat."

Daily Star: "Button ist eines der perfektesten Rennen seiner Karriere gefahren."

Mirror: "Es ist nicht so, dass Red Bull das Soll nicht erfüllt hat - sie haben es sogar übererfüllt. Sie sind dieses Jahr nur nicht schnell genug. Noch nicht jedenfalls. Red Bull hat Glück gebraucht, um zwischen die McLaren zu fahren. Am Ende hat Mercedes nicht genug geliefert - und trotzdem haben sie das Potenzial, um den Titel 2012 zu kämpfen."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Vettel hat das mittelmäßige Red-Bull-Auto im Rennen in einen guten Boliden verwandelt. Eine Mahnung für die Gegner: Er ist immer noch der Weltmeister, und in Sepang wird er nach seinem ersten Triumph in diesem Jahr jagen. Alonso hat wieder einmal Ferrari vor dem Untergang gerettet."

Australien-GP: Button siegt zum Auftakt
Von Beginn an ging es beim ersten Grand Prix des Jahres heiß her. Hier hebt Williams-Pilot Bruno Senna in der ersten Kurve ab
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Von Beginn an ging es beim ersten Grand Prix des Jahres heiß her. Hier hebt Williams-Pilot Bruno Senna in der ersten Kurve ab
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Doch der Reihe nach: Vor dem Rennen nutzten Rekordweltmeister Michael Schumacher (r.) und der aktuelle Titelträger Sebastian Vettel die Zeit zum Gespräch
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Doch der Reihe nach: Vor dem Rennen nutzten Rekordweltmeister Michael Schumacher (r.) und der aktuelle Titelträger Sebastian Vettel die Zeit zum Gespräch
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Lewis Hamilton (l.) zeigt sich vor dem Rennen gut gelaunt. Fernando Alonso prüft nochmal den akkuraten Sitz des Rennoveralls.
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Lewis Hamilton (l.) zeigt sich vor dem Rennen gut gelaunt. Fernando Alonso prüft nochmal den akkuraten Sitz des Rennoveralls.
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Das sind sie: Die 24 Fahrer der Formel-1-Saison 2012. Sauber aufgereiht und mit ihrem schönsten Lächeln bestückt
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Das sind sie: Die 24 Fahrer der Formel-1-Saison 2012. Sauber aufgereiht und mit ihrem schönsten Lächeln bestückt
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Dann gingen die roten Lämpchen endlich aus und das Rennen konnte beginnen. Die Mercedes hatten einen guten Start, genau wie Jenson Button, der sofort in Führung ging
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Dann gingen die roten Lämpchen endlich aus und das Rennen konnte beginnen. Die Mercedes hatten einen guten Start, genau wie Jenson Button, der sofort in Führung ging
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So gut der Start für Michael Schumacher (v.) auch verlief, schon nach 13 Runden musste der Mercedes-Pilot seinen Boliden mit Getriebeproblemen abstellen
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So gut der Start für Michael Schumacher (v.) auch verlief, schon nach 13 Runden musste der Mercedes-Pilot seinen Boliden mit Getriebeproblemen abstellen
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Auch der Franzose Jean-Eric Vergne hatte im Toro Rosso so seine Mühe. Er beendete das Rennen auf dem 11. Platz
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Auch der Franzose Jean-Eric Vergne hatte im Toro Rosso so seine Mühe. Er beendete das Rennen auf dem 11. Platz
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Fernando Alonso (v.) rettete die Ehre der Ferraristi und sorgte mit seinem fünften Platz für einen erträglichen Abschluss eines verkorksten Ferrari-Wochenendes
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Fernando Alonso (v.) rettete die Ehre der Ferraristi und sorgte mit seinem fünften Platz für einen erträglichen Abschluss eines verkorksten Ferrari-Wochenendes
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Doch die Entscheidung beim Australien-GP ging nur über Jenson Button (v.) Sebastian Vettel (r.) und Lewis Hamilton. In dieser Reihenfolge fuhren diese drei auch ins Ziel
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Doch die Entscheidung beim Australien-GP ging nur über Jenson Button (v.) Sebastian Vettel (r.) und Lewis Hamilton. In dieser Reihenfolge fuhren diese drei auch ins Ziel
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Und dann kannte der Jubel bei Jenson Button keine Grenzen mehr. Hier ballt er im Parc Fermé vor Freude seine Fäuste
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Und dann kannte der Jubel bei Jenson Button keine Grenzen mehr. Hier ballt er im Parc Fermé vor Freude seine Fäuste
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Auf dem Podium sah man den Protagonisten dann genau an, ob sie mit dem Resultat des Rennens zufrieden waren. Lewis Hamilton (r.) hatte seine gute Laune jedenfalls verloren
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Auf dem Podium sah man den Protagonisten dann genau an, ob sie mit dem Resultat des Rennens zufrieden waren. Lewis Hamilton (r.) hatte seine gute Laune jedenfalls verloren
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Ganz anders sah das bei Jenson Button (l.) und Sebastian Vettel aus. Die beiden feierten ausgelassen ihre Platzierungen und verteilten den Sieger-Schampus freigiebig
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Ganz anders sah das bei Jenson Button (l.) und Sebastian Vettel aus. Die beiden feierten ausgelassen ihre Platzierungen und verteilten den Sieger-Schampus freigiebig
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Jenson Button genoss sichtlich seinen dreizehnten Sieg bei einem Formel-1-Rennen. Der Brite ist damit auch der erste Führende der Fahrerwertung
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Jenson Button genoss sichtlich seinen dreizehnten Sieg bei einem Formel-1-Rennen. Der Brite ist damit auch der erste Führende der Fahrerwertung
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Corriere dello Sport: "Button ist der König Australiens. Obwohl er das ganze Rennen führt, fällt er kaum auf: Er ist schnell und reif, außerordentlich effizient. Auf dem Podium zeigt er eine Freude, die er lediglich bei seinem WM-Triumph mit Brawn 2009 gezeigt hatte. Red Bull herrscht nicht mehr und das ist eine gute Nachricht für alle, außer für Vettel. Ferrari ist nicht so schlecht, wie man bei der Qualifikation am Samstag befürchtet hatte."

Tuttosport: "Vettel tröstet sich mit dem zweiten Platz. Red Bull ist nicht mehr das Auto des vergangenen Jahres, zumindest vorübergehend. Das Team hat Schritte zurück gemacht. Alonso hält Schritt, es ist zu keiner verheerenden Niederlage gekommen, wie man am Samstag noch befürchtet hatte. Die Revolution bei Ferrari hat jedenfalls nicht zu den erhofften Resultaten geführt. Die große Enttäuschung dieses WM-Auftakts ist Mercedes. Schumacher ist sofort k.o."

La Repubblica: "Vettel hat nicht das beste Auto und er gewinnt nicht. Er zeigt sich sympathisch, aber man sieht, dass er verärgert ist. Alonso ist ein Meister am Steuer."

ÖSTERREICH

Der Standard: "McLaren und Red Bull beherrschten Melbourne."

Die Presse: "Button: Der letzte Playboy der Formel 1. Die Panzer haben die Schlacht verloren, es hat die Schönheit gesiegt und der Mann mit den sanften Berührungen. Der Auftakt der Formel-1-Saison im Albert Park von Melbourne war ein Fest der Sinne. Der 32-Jährige, der gern als der letzte Playboy der Formel 1 gefeierte Blondschopf, der das Klischee des verwegenen Rennfahrers verkörpert, liegt gut in den Kurven."

Kurier: "Jenson Button wird Weltmeister 2012. Zumindest wenn es nach der Statistik geht. Denn in den vergangenen 22 Jahren holte der Auftaktsieger in 17 Fällen auch den WM-Titel."

SCHWEIZ

Blick: "Nach dem verrückten Qualifikations-Hit liefert auch das erste Rennen der Saison Spektakel."

Tagesanzeiger: "Weltmeister Sebastian Vettel verhindert als Zweiter vor Hamilton den Doppelerfolg von McLaren."

Der Rennkalender 2012


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