Malaysia-GP kompakt

Mercedes auf Pole? Red Bull ist stinksauer

Von Alexander Mey
Donnerstag, 22.03.2012 | 18:46 Uhr
Red Bull und Mercedes fahren vor dem Malaysia-GP schwere Geschütze gegeneinander auf
© Getty
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Red Bull befasst sich vor dem Malaysia-GP weniger mit der Aufholjagd auf Favorit McLaren, sondern greift Mercedes wegen des F-Schachts an. Den Silbernen traut man sogar die Pole-Position zu.

Streckendaten:

 

  • Name: Sepang International Circuit
  • Ort: Sepang
  • Länge: 5,543 Kilometer
  • Runden: 56
  • Renndistanz: 310,408 Kilometer
  • Kurven: 10 Rechtskurven, 5 Linkskurven

 

Darauf kommt es an: Sepang ist aufgrund seines Wechsels von schnellen Kurven, langsamen Kurven und langen Geraden die erste echte Referenzstrecke für die Aerodynamik der Autos. Wer in Melbourne eventuelle Schwächen am Chassis noch kaschieren konnte, wird sich damit in Sepang schwer tun.

Aufgrund der extremen Hitze und des sehr griffigen Asphalts werden auch die Reifen zum ersten Mal auf eine echte Probe gestellt. Ganz zu schweigen von den Fahrern, die bei zu erwartenden 35 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit erst einmal die 56 Rennrunden durchstehen müssen. Für die Piloten gibt es im Jahr kaum ein härteres Rennen.

Gut am immer noch modernen Kurs in Malaysia ist, dass man auf der extrem breiten Piste sehr gut überholen kann. Dazu sollte man noch nicht einmal den verstellbaren Heckflügel brauchen. Mit dieser Hilfe wird es aber noch einfacher werden, am Gegner vorbeizugehen. Überholmanöver drohen am Wochenende inflationär zu werden.

Wetter-Prognose:

 

  • Freitag: sonnig, 32-34 Grad, 15 Prozent Regen-Risiko
  • Samstag: leicht bewölkt, 33-35 Grad, 30 Prozent Regen-Risiko
  • Sonntag: leicht bewölkt, 33-35 Grad, 30 Prozent Regen-Risiko

 

Die Reifen: Hard und Medium. Pirelli hat vor den Strapazen für die Reifen in der tropischen Hitze von Sepang Respekt. Motorsportchef Paul Hembery spricht von "einer der größten Herausforderungen des Jahres". Um bestens vorbereitet zu sein, hat Pirelli die beiden härtesten Mischungen im Gepäck. Sie sollen bei der Rundenzeit unter einer Sekunde auseinander liegen, was wie in Melbourne einigen Spielraum für unterschiedliche Strategien bieten sollte. Die Frage ist, wie lange sie halten und wie viele Boxenstopps nötig sein werden. 2011 waren es im Schnitt drei, in Ausnahmefällen vier. "Besonders zu Beginn des Stints müssen die Fahrer auf ihre Pneus achten", sagt Hembery.

Statistik:

 

  • Sieger 2011: Sebastian Vettel (Red Bull) - 1:37:39,832 Stunden
  • Pole-Position 2011: Sebastian Vettel (Red Bull) - 1:34,870 Minuten
  • Schnellste Rennrunde 2011: Mark Webber (Red Bull) - 1:40,571 Minuten
  • Rekordsieger: Michael Schumacher (3 - 2000, 2001, 2004)

 

Die Favoriten:

Red Bull: Sportlich ist die große Frage, ob Red Bull auf der Strecke in Sepang McLaren ebenbürtig ist oder nicht? Sebastian Vettel klingt bei seinen Prognosen nicht pessimistisch, geht aber auch nicht gerade von einer Trendwende schon in Sepang aus. McLaren hat einfach ein umfassend starkes Auto. Wichtig wird sein, diesmal im Qualifying dichter dran zu sein.

Ein Fass machen die Bullen interessanter Weise nicht in Richtung des leicht überlegenen McLaren auf, sondern in Richtung Mercedes. Es geht um den F-Schacht im Heckflügel, den die FIA vor dem Malaysia-GP noch einmal für legal erklärt hat.

Dagegen laufen Teamchef Chrisitian Horner und Technikchef Adrian Newey nun Sturm. "Mercedes hält sich nicht an die Abmachung der Technischen Arbeitsgruppe. Dabei war Ross Brawn damals sogar dabei", sagte Horner. Newey ergänzte: "Die FIA hat das System erlaubt, aber Mercedes hintergeht damit das Gentlemen's Agreement der Teams." Das besagt offenbar, dass alle Teams von Entwicklungen eines F-Schachts jeglicher Art absehen. Zur Antwort von Mercedes später mehr.

McLaren: Bei den Briten glaubt man, das Auto in schnellen Kurven gegenüber 2011 verbessert zu haben und dort nun Red Bull Paroli bieten zu können. Das würde für einen weiteren Erfolg in Sepang sprechen.

Aber zu sicher fühlen sich die Verantwortlichen auf keinen Fall. "Wir erwarten für Malaysia eine Kampfansage unserer ärgsten Konkurrenten. Allen voran Red Bull und Mercedes, die am Wochenende etwas beweisen müssen", sagte Teamchef Martin Whitmarsh. Klar ist aber auch: "Wir sind lieber Gejagter als Jäger."

Ferrari: Die Scuderia hat das Problem, dass zwischen Melbourne und Sepang keine Zeit für Updates ist. Die hat das Auto bitter nötig, darüber konnte auch Fernando Alonsos starker fünfter Platz zum Auftakt nicht hinwegtäuschen.

Auf die Frage, ob er mit einer Besserung in Sepang rechnet, antwortete Alonso in der Pressekonferenz ehrlich: "Ich bin da nicht so sicher. Hoffentlich ja, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht daran."

Es könnte sogar sein, dass sich die starke Abnutzung der Reifen und die nervöse Straßenlage, die beim Ferrari Hauptprobleme sind, in Malaysia noch viel verheerender auswirken als in Melbourne.

Mercedes: Die wichtigste Nachricht zuerst: Michael Schumacher erklärte in der Pressekonferenz, dass das Team seinen Getriebeschaden aus Melbourne verstanden und das Problem behoben hat.

Bleibt noch die Ungewissheit, warum das Auto von Nico Rosberg im Rennen so schlecht lag und dadurch die Hinterreifen so hart rangenommen hat. Darauf muss das Team unbedingt eine Antwort finden, wenn diesmal die eigenen Ansprüche erfüllt werden sollen.

Im Qualifying rechnen Experten sogar schon mit der Pole-Position für Mercedes. Grund dafür ist der von Red Bull so hart kritisierte, von der FIA aber erlaubte F-Schacht im Heckflügel. Der dadurch gewonnene Topspeed sollte auf den langen Geraden in Sepang einen deutlichen Vorteil bringen. Schumacher meint zwar: "Ich finde, es gibt ein wenig zu viel Aufregung um das Thema." Seine Bosse reagierten aber trotzdem ungehalten auf Red Bulls Attacken.

"Wir haben nicht zu denen gehört, die Lärm um den Doppeldiffusor gemacht haben damals. Den Lärm gab es auch, übrigens an der gleichen Stelle", stichelte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in Richtung Red Bull. Die hatten 2009 gegen Ross Brawns Technik-Trick bei Brawn-GP protestiert.

Brawn selbst meinte zu einem möglichen Protest: "Das ist nicht die Art und Weise, wie solche Themen beigelegt werden sollten - wir haben das jedenfalls noch nie gemacht." Er wittert ein Ablenkungsmanöver: "Vielleicht haben wir die Aufmerksamkeit von den Auspuffsystemen weggelenkt, denn die sind nicht einmal annähernd so, wie sich die FIA das vorgestellt hatte."

Zeitplan:

 

  • Freitag, 3 Uhr: 1. Training
  • Freitag, 7 Uhr: 2. Training
  • Samstag, 6 Uhr: 3. Training
  • Samstag, 9 Uhr: Qualifying
  • Sonntag, 10 Uhr: Rennen

 

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