Ungarn-GP: Die Top 8 aus Budapest

"Dieses Brumm-Brumm ist toll!"

Von Alexander Mey
Dienstag, 03.08.2010 | 10:28 Uhr
Roberto Blanco zeigte seiner Freundin Luzandra Strassburg die schillernde Formel-1-Welt
© xpb
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Die Formel 1 präsentierte am Rande des Ungarn-GP ihren neuen uneingeschränkten Superstar: Roberto Blanco. Lewis Hamilton wandelte auf den Spuren von Ayrton Senna und Flavio Briatore wechselt keine Windeln. Das und noch mehr in den Top 8.

Platz 8: Vaterfreuden

Luca di Montezemolo und Flavio Briatore sind Brüder im Geiste. Beide sind nicht mehr wirklich in ihren Zwanzigern, beweisen aber nach wie vor ihre Manneskraft, indem sie fleißig Kinder zeugen. Während di Montezemolo aber noch auf sein fünftes Kind von der dritten Frau wartet, hat Briatore mit seinem Sohnemann Nathan Falco - der heißt wirklich so - schon ganz andere Sorgen. Vater sein bringt so einige Aufgaben mit sich, auch unangenehme. Um eine drückt sich Briatore aber. Im Interview mit SAT.1 gibt er zu: "Ich wechsle keine Windeln, das ist Frauensache."

Platz 7: Happy Birthday!

Bis ihre Kinder 25 Jahre alt sind, müssen unsere Italo-Papas noch eine ganze Weile warten. Der Hungaroring hat aber schon ein viertel Jahrhundert auf dem Buckel. 1986 fand das erste Rennen statt. Es gewann damals Nelson Piquet. Ein Sieg, den ein Großteil des aktuellen Fahrerfeldes noch nicht einmal erlebt hat. Michael Schumacher schon, er war sogar bereits 17 Jahre alt. Als Zeitzeuge hatte er die Ehre, einen riesenhaften Kuchen anzuschneiden, den Bernie Ecclestone zum Wiegenfest hatte backen lassen. Alle Fahrer waren da und aßen ein Stückchen mit. Wahrscheinlich total freiwillig, vielleicht aber auch wegen eines Schreibens von Ecclestone, in dem er jeden Piloten verpflichtet hat zu erscheinen...

Platz 6: Immer diese blöden Reifen

Force India hat es echt drauf. Da sind sie gerade erst dafür verwarnt worden, auf dem Hockenheimring im Rennen die Reifen von Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi beim Boxenstopp vertauscht zu haben, und schon schlagen sie eine Woche später erneut zu. Diesmal aber deutlich subtiler. Es gab nicht wieder drei harte und einen weichen Reifen, es gab gleich einen kompletten Satz, der nicht ans Auto gehörte. Opfer war Testfahrer Paul di Resta, der am Freitag einen Reifensatz bekam, der für Samstag und Sonntag bestimmt war. Das ist nicht erlaubt. Für die Wiederholungstäter gab es diesmal 5000 Euro Strafe.

Platz 5: Take it easy, altes Haus...

Die Entdeckung der Langsamkeit hat an diesem Wochenende in der Formel 1 um sich gegriffen. Höhepunkt dieses Trends war natürlich Sebastian Vettels Tiefschlaf am Ende der Safety-Car-Phase im Rennen. Dabei setzte er nur das logisch fort, was vier seiner Kollegen schon im Qualifying begonnen hatten. Timo Glock, Lucas di Grassi, Sakon Yamamoto und Witali Petrow wurden verwarnt, weil sie im Qualifying zu lange gebraucht haben, um nach der ersten Session zurück an die Box zu kommen. Die Moral der Geschichte: In der Formel 1 wird nicht getrödelt.

Platz 4: Der Mann aus Stahl

Das sah zunächst böse aus. Beim Chaos in der Boxengasse zu Beginn der Safety-Car-Phase wurde ein Williams-Mechaniker vom umher fliegenden Rad von Nico Rosbergs Mercedes getroffen. Er ging zu Boden und musste mit Schmerzen ins Krankenhaus gebracht werden. Als man dort aber festgestellt hatte, dass er keine ernsten Verletzungen hat, gab es für Nigel Hope kein Halten mehr. Er kam zurück an die Box und stand zum Reifenwechsel von Rubens Barrichello später im Rennen schon wieder parat. "Ich habe zwar ein paar Schmerzen, aber das hält mich nicht vom Arbeiten ab", sagte Hope. Ein Glücksfall für jede Krankenkasse!

Platz 3: Ein Helm als Dankeschön

Bewegendes Wochenende für Felipe Massa. Der Brasilianer kehrte an den Ort zurück, an dem er vor genau einem Jahr bei seinem Horrorcrash nur knapp mit dem Leben davongekommen ist. An den Unfall selbst kann sich Massa nicht mehr erinnern, an seine Retter aber schon. Die besuchte er am Wochenende, um sich zu bedanken, und schenkte ihnen den Unfallhelm von damals als Erinnerung. Den Arzt, der ihn operiert hatte, lud er sogar zum Qualifying in die Ferrari-Box ein. Der sah Massa dann fahren, als sei nie etwas passiert. Dass aber etwas passiert ist, verrieten ein Jahr danach noch die Bremsspuren, die Massa in der asphaltierten Auslaufzone hinterlassen hatte.

Platz 2: Ayrton Hamilton

Großer Tag für Lewis Hamilton. Er war seinem Idol Ayrton Senna so nah wie kaum ein Rennfahrer vor ihm. Denn Hamilton durfte im Rahmen einer TV-Sendung über Senna dessen McLaren MP4/4 in Silverstone fahren. Ein Relikt aus alten Zeiten, als Formel-1-Fahrer noch tollkühne Draufgänger waren, die in jeder Runde ihr Leben riskierten. Hamilton ist zum Glück für ihn in einer wesentlich sichereren Zeit groß geworden, aber fasziniert war er von dem Oldtimer, in dem sein Held 1988 Weltmeister wurde, dennoch. "Es hat sich wie ein gefährliches Auto angefühlt, aber ich habe es geliebt", sagte Hamilton mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht. "Ich habe ein Bild von mir im Auto als Bildschirmschoner. Das war einer der besten Tage meines Lebens!"

Platz 1: "Dieses Brumm-Brumm"

Großer Bahnhof bei der Formel 1, denn er war da: der einzigartige, der unerreichte, der fabelhafte Roberto Blanco. Gern gesehener Gast ist der Schlagerbarde im Fahrerlager, einige Fahrer kennt er sehr gut - sagt er. Was liegt da näher, als der Flamme einmal zu zeigen, wie cool die Formel 1 so ist. Cooler als das Schlager-Business? Unklar, aber auf jeden Fall noch lauter. Ach ja, seiner Angebeteten, der kubanischen Boutique-Besitzerin Luzandra Strassburg, hat es super gefallen. Sie analysierte ihre ersten Eindrücke des Formel-1-Zirkus mit den Worten: "Dieses Brumm-Brumm ist toll!" Dachte sich Roberto Blanco doch, dass das seiner Freundin gefällt. Aber Vorsicht, dass nicht einer der jungen knackigen Piloten mit der Guten anbandelt. Mit 28 Jahren ist sie schließlich nicht einmal so alt wie Fernando Alonso zum Beispiel. Blanco fällt mit seinen 72 Lenzen dagegen eher in die Altersklasse von Bernie Ecclestone.

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