Dienstag, 27.07.2010

Formel 1

Vettel zum Teamorder-Skandal: "Bilder eindeutig"

Sebastian Vettel hat keinen Zweifel an der Teamorder von Ferrari beim Großen Preis von Deutschland. Die Funksprüche und Bilder seien eindeutig, so der Heppenheimer.

Sebastian Vettel hält Ferrari für schuldig in Sachen Teamorder
© sid
Sebastian Vettel hält Ferrari für schuldig in Sachen Teamorder

Die deutsche Titelhoffnung Sebastian Vettel sieht die Teamorder von Ferrari am Sonntag auf dem Hockenheimring als erwiesen an.

"Ich denke, wenn man die Bilder sieht und sich die Funksprüche anhört, dann ist es eigentlich eindeutig", sagte der derzeitige WM-Vierte in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" bei "ServusTV".

Vettel mit Verständnis für Ferraris Verhalten

Vettel zeigte aber auch ein gewisses Verständnis für das Verhalten Ferraris - der in der WM aussichtsreichere Fernando Alonso hatte den führenden Felipe Massa offenbar auf Teamanweisung überholt.

"Es kommt halt wirklich drauf an, von welcher Position man das Ganze betrachtet", meinte Vettel. Wenn man den WM-Titel am Ende des Jahres wegen weniger Punkte verpasse, "die man vielleicht hier oder da hätte besser hamstern können, dann steht man auch als Idiot da".

"Zeitstrafe wäre mir lieber gewesen"

Mit einem Augenzwinkern nannte der Red-Bull-Pilot, der beim Heimrennen Rang drei hinter den Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa belegt hatte, sogar seine Wunschstrafe.

Bilder des Tages - 27. Juli
Tennis-Schönheit Ana Ivanovic trifft den Ball perfekt und macht auf diesem Foto auch alles andere richtig. Sie setzt sich mit 6:3, 6:2 gegen die Russin Alissa Kleibanowa durch
© Getty
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Australien bewirbt sich für die Weltmeisterschaft 2022 und FIFA-Inspekteur Daniel Jordaan schaut genau nach. Ein Treffen mit zwei Fußballerinnen steht auch auf der Agenda
© Getty
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Wir bleiben in Australien: Der Aussie-Rules-Spieler und Nationalheld Warren Tredrea (l.) gibt gerade seinen Rücktritt bekannt. Nach 14 Jahren ist nun Schluss
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Bei den Seattle Mariners lief es im MLB-Spiel gegen die White Sox nicht so recht. Erst lässt Casey Kotchman (l.) den Ball fallen und am Ende zeigt die Punktetafel ein 1:6 an
© Getty
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Da kommt das Kind in ihm heraus: Billy Slater von den Melbourne Storm hat sichtlich Spaß beim Rugby-Training
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Der Italiener Nicola Vizzoni schwingt die Kugel beim Hammerwerfen. Der Ausblick bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona ist auch nicht zu verachten
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Fußball-Profi Stephen Keller von Sydney FC übt heimlich Tanzschritte im Training. Dabei soll er sich doch nur aufwärmen...
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Na, wer hätte diese Sportart erkannt? Die englischen Cricket-Nationalspieler Ajmal Shahzad und James Anderson zeigen ihr Können bei einem Showmatch
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Da versteckt sie sich in den Hügeln: Catriona Matthew versucht sich bei den Women's British Open
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Schick sehen sie aus: Die Profis des FC St. Pauli bei einem Fototermin am Elbstrand in Hamburg
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Auch im Weitsprung ging es bei den Leitathletik-Europameisterschaften heiß her. Siebenkämpferin Carolina Klüft pflügte ein wenig die Grube um
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Ein Gerücht besagt, dass Rennpferde nur so schnell laufen, um möglichst kurz mit den Jockeys in ihren "speziellen" Outfits gesehen zu werden. Wir sagen: Kann gut hinkommen
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"Ich hätte viel lieber, dass beide 10 Sekunden Strafe bekommen, denn dann wäre ich im Prinzip Erster - die anderen zwei Zweiter und Dritter." Mit seinem missglückten Start am Sonntag wollte sich der Heppenheimer nicht mehr beschäftigen.

"Dieses ganze Wenn und Aber: Bei uns in der Gegend gibt es ein ganz gutes Sprichwort: Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er die Katz gekriegt."

Experte Surer fordert Punktabzug

TV-Experte Marc Surer hat im Teamorder-Skandal der Formel 1 einen Punktabzug für Ferrari, aber Straffreiheit für die Piloten gefordert.

"Wir haben ein klares Reglement. Es muss eine Strafe sein, die wehtut, aber ich bin dagegen, dass ein Fahrer bestraft wird, denn die können am wenigsten dafür", sagte Surer bei "ServusTV".

"Der eine wurde gezwungen - und dass der andere vorbeifährt, wenn der vom Gas geht, ist auch logisch. Also muss man das Team so bestrafen, dass es wehtut: Punkte weg für das Team."

"100.000 Dollar nur der erste Schritt"

Das erste Urteil der Rennkommissare, die Ferrari nach dem fraglichen Überholmanöver von Fernando Alonso und Felipe Massa mit einer Geldstrafe von 100.000 Dollar belegt hatten, könne nur "der erste Schritt" gewesen sein.

"Wenn man weiß, dass eine Teamorder 100.000 Dollar kostet, dann nimmt man den Scheck zum nächsten Rennen gleich mit", sagte der frühere Grand-Prix-Pilot Surer.

"Das wird bei Red Bull und McLaren auch irgendwann der Fall sein, dass sie es brauchen. So weiß man, dass der Scheck schon ausgestellt ist, und man legt ihn gleich der Rennleitung hin, wenn man eine Stallorder macht."

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