Donnerstag, 15.07.2010

Neues aus der Königsklasse

Red Bull: "Bürgerkrieg im Team"

Striezel Stuck greift die Red-Bull-Führung an. Die Motorsport-Legende sagt, der Teamchef sei "nur eine Marionette" und man habe einen "Bürgerkrieg im Team". Außerdem: Kimi Räikkönen setzt Renault-Pilot Witali Petrow unter Druck, Lotus stellt die Weiterentwicklung seines aktuellen Boliden ein und Peter Sauber feiert Jubiläum.

Motorsport-Legende Stuck geht mit Red Bull hart ins gericht
© Getty
Motorsport-Legende Stuck geht mit Red Bull hart ins gericht

Stuck greift Red Bull an: Motorsport-Legende Striezel Stuck geht hart mit dem Team von Sebastian Vettel ins Gericht. "Was sich das Teammanagement in Silverstone geleistet hat, war schlichtweg ein Skandal", schreibt er in der "tz". Und weiter: "Ich rede hier von Motorsportchef Dr. Helmut Marko, nicht von Teamchef Christian Horner. Der ist nur eine Marionette. Die Fäden zieht einzig und allein Marko. Und der hat sich mit seiner Entscheidung, Webber den neuen Flügel wegzunehmen und an Vettels Auto zu schrauben, endgültig für die Rente qualifiziert. Was noch schlimmer ist: Red Bull hat es geschafft, einen Bürgerkrieg im Team anzuzetteln und es in zwei Lager zu spalten. Es gibt jetzt die Webber-Anhänger, die den Vettel-Mechanikern hämisch den alten Frontspoiler vor die Nase halten. Und die Vettel-Anhänger, die die anderen dafür hassen. Unproduktiver geht es nicht mehr."

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Coulthard warnt Webber: David Coulthard hat seinen ehemaligen Teamkollegen Mark Webber davor gewarnt, seine schmutzige Wäsche mit dem Team öffentlich zu waschen. "Das ist eine riskante Strategie", schreibt der Schotte in seiner Kolumne für den "Daily Telegraph". "Wenn die Sache schief geht, dann ist das Verhältnis mit dem Team dauerhaft ruiniert". Auf der anderen Seite sei es aber auch eine Chance. "Geht der Plan nämlich auf, wird es Marks Position im Team festigen und ihm Sympathien bei den Fans einbringen. Sie werden ihn als den unbeugsamen Champion in Erinnerung behalten, der allen Widrigkeiten zum Trotz den Titel holte."

Australischer Sarkasmus: Webber selbst gibt sich mittlerweile übrigens einsichtig. "Ich kann verstehen, dass ein Team in bestimmten Momenten den Fahrer untertützen muss, der mehr Punkte auf dem Konto hat, wenn es nicht anders möglich ist", lässt er auf seiner Website verlauten. Seine Aussage über den Boxenfunk sei "australischer Sarkasmus" gewesen. Für die Zukunft habe man sich darauf geeinigt, dass der in der WM-Wertung führende Fahrer unterstützt werde. "Ich habe einen sehr guten Fahrer als Teamkameraden. Sebastian und ich sind keine Feinde. Wir sind nur zwei Fahrer, die für ihre Ziele kämpfen", sagte Webber in Richtung Sebastian Vettel.

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Lotus stellt Weiterentwicklung ein: Lotus ist über weite Strecken das beste Newcomer-Team der Saison. Von den etablierten Rennställen ist man allerdings weit entfernt. Und das wird sich bis zum Ende der Saison auch nicht ändern. Denn: "Es wäre ganz einfach zu viel verlangt. Schließlich stecken wir bereits jetzt die meiste Arbeit in den neuen Boliden", erklärte Technikchef Mike Gascoyne gegenüber "Manipe F1". Heißt konkret: Die Saison 2010 ist bereits bei Halbzeit abgehakt. "Wir mussten uns einfach entscheiden", so Gascoyne weiter. "Und ich bin mir sicher, dass wir so im nächsten Jahr um diese Zeit solide im Mittelfeld unterwegs sein werden." Dabei helfen soll übrigens auch ein neuer Motor. Medienberichten zufolge steht der Vertrag mit Renault kurz vor dem Abschluss.

Was wird aus Petrow: Die Formel-1-Zukunft von Renault-Pilot Witali Petrow ist weiter unsicher. Zwar sei man im Team von seinen Leistungen prinzipiell angetan, doch man möchte sich auch bei den Fahrern unbedingt weiter verbessern, um Mercedes in der Konstrukteurswertung angreifen zu können. Gerüchte um eine Ablösung durch Kimi Räikkönen, Timo Glock oder Adrian Sutil halten sich hartnäckig. "Wir sind von ihm ganz sicher nicht enttäuscht", sagte Teamchef Eric Boullier im offiziellen Renault-Podcast. "Schließlich ist er der beste Rookie im Fahrerlager. Aber ihm fehlt aktuell noch die Konstanz, um auch tatsächlich die Punkte einzufahren, die er verdient. Und da wir unbedingt beide Autos in die Punkte bringen müssen, ist es logisch, dass es Gerüchte um seine Ablösung gibt. Er hat seine Zukunft selbst in der Hand." Aktuell stünde man aber weiter voll hinter dem Russen und wolle ihm helfen, sich weiter zu verbessern.

Herzlichen Glückwunsch, Peter Sauber: Seit genau 40 Jahren gibt es Sauber Motorsport. Mittlerweile ist das Team eine feste Marke im Motorsport. Dabei hätte es den Schweizer Rennstall beinahe überhaupt nicht gegeben. Hätten wir unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft, ob es sinnvoll ist, in der Schweiz Rennsportwagen zu bauen und zu verkaufen, dann hätte die Antwort nur 'nein' lauten können. Aber zum Glück siegt ja nicht immer die Vernunft", erklärte Peter Sauber am Rande der Feierlichkeiten. Und für die Zukunft in der Formel 1 hat er nur einen Wunsch: "Ich möchte das Team wieder in sichere Bahnen führen und sportlich auf einem guten Niveau etablieren. Wenn mir das gelingt, ist meine Mission erfüllt." Dem können wir nur zustimmen und sagen: herzlichen Glückwunsch!

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