Dienstag, 27.04.2010

Neues aus der Königsklasse

Zehn Millionen für Alonsos Daumen

Fernando Alonso hat Angst um seinen kostbaren Daumen, auf den Williams-Fan wartet ein großer Moment und Ross Brawn platzt fast vor lauter Stolz auf Jenson Button. Der hingegen findet das Fahren mit viel Benzin nicht mehr ganz so aufregend.

Fernando Alonso holte 2005 und 2006 den Weltmeister-Titel
© Getty
Fernando Alonso holte 2005 und 2006 den Weltmeister-Titel

Daumen versichert: Ferrari-Pilot Fernando Alonso hat sich seine Daumen versichern lassen - und zwar für stattliche zehn Millionen Euro. "Die sind beim Fahren extrem wichtig", sagt Jorge Moran, der bei Alonsos spanischem Sponsor Santander die Versicherungssparte leitet.

"Außerdem signalisieren die Daumen Erfolg. Wir würden sie sehr gern oft in die Höhe gestreckt sehen. Am liebsten schon in Barcelona." Hintergrund des Deals: Alonso wird demnächst auch in Werbespots für Versicherungen auftreten.

Tag der offenen Tür: Das lässt das Herz eines Formel-1-Fans höher schlagen: Das Conference-Center von Williams in Grove öffnet seine Pforten. Darin befindet sich eine der größten historischen Formel-1-Sammlungen der Welt.

Für einen stolzen Eintrittspreis von 28 Euro pro Person darf man 38 Boliden der vergangenen 30 Jahre besichtigen, einen Blick auf die Trophäensammlung der Teams werfen und sich anhand von Videos über die Entwicklung der Rennwagen informieren.

Bilder des Tages - 27. April
Frank van Hattum, der Vorsitzende des neuseeländischen Fußballverbandes, macht große Augen: Die Weltmeisterschafts-Trophäe befindet sich derzeit zu Gast in seinem Heimatland
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Nimm du ihn, ich hab ihn sicher. Torii Hunter, Juan Rivera und Erick Aybar vom MLB-Team Los Angeles Angels of Anaheim streiten sich im Spiel gegen die Cleveland Indians um den Ball
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Hoppla: Derek Roy (r.) von den Buffalo Sabres fällt Vladimir Sobotka von den Boston Bruins im sechsten Spiel des NHL-Playoff-Viertelfinals in der Eastern Conference
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Vince Carter (l.) von den Orlando Magic mit unorthodoxer Verteidigung gegen Gerald Wallace von den Charlotte Bobcats. Gebracht hat es allemal etwas: Orlando steht im Conference-Halbfinale
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Sightseeing in der Heimat: Tommy Oar (l.) und Craig Moore präsentieren das neue Trikot der australischen Nationalmannschaft vor dem Sydney Opera House und der Harbour Bridge
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Alles richtig gemacht: Ross Brawn ist auf Jenson Button stolz. Zwar fährt der seit Beginn der Saison nun für den Konkurrenten McLaren, doch die einhellige Meinung, dies könne für den Briten nur einen Rückschritt bedeuten, hat sich nicht bewahrheitet.

"Wenn Jenson als der Jenson in die Saison startet, den wir im ersten Teil der vergangenen Saison erlebt haben, dann wird er sehr stark sein. Die zweite Saisonhälfte 2009 wurde vom Druck beeinflusst, den die WM-Situation mit sich brachte. Das war nicht der natürliche Jenson, wie wir ihn jetzt wieder sehen", sagt Ross Brawn gegenüber "Reuters" und fügt an: "Jenson ist in diesem Jahr bislang sehr intelligent unterwegs. Er ist hochtalentiert, das wissen wir."

Teamkollege Lewis Hamilton steckt Button nicht wie erwartet locker in die Tasche, sondern belegt mit elf Punkten Rückstand nur Platz vier in der Tabelle. Es führt: Jenson Button. Und für Brawn liegt der Grund auf der Hand: "Jenson ist nicht unbedingt schneller als Lewis, macht allerdings den besseren Job und fährt die Ergebnisse ein."

Teamkollege ja, Freund nein: Apropros Jenson Button. Der plaudert im Interview mit "motorsport-total.com" über dies und das. Warum er noch ganz oft Weltmeister werden will? "Es ist das Wichtigste im Leben eines Rennfahrers, einmal Weltmeister zu werden, aber gerade deswegen begab ich mich auf die Suche nach einer neuen Herausforderung, um zu versuchen, mit einem neuen Team noch einmal Weltmeister zu werden."

Wie er mit Lewis Hamilton auskommt? "Er ist ein außergewöhnlich schneller Fahrer und in dieser Hinsicht auch ein harter Teamkollege. Wenn es um die Zusammenarbeit geht, dann ist er sehr angenehm, denn wir teilen alle Informationen und halten nichts zurück. Abseits der Strecke verbringen wir keine Zeit miteinander, weil wir nicht viel Freizeit haben. Wenn wir schon mal frei haben, dann sind wir lieber bei unseren Freunden, Familien und vor allem natürlich bei unseren Freundinnen."

Und die neue Tankregelung? Die findet er nicht ganz so gut. "Ich liebe es, mit wenig Benzin zu fahren. Es ist aufregend, wenn sich die Autos bewegen, wenn man mehr mit ihnen anstellen kann. Mit viel Benzin macht das Fahren weniger Spaß, aber das ist nun mal der Stand der Dinge. Wir müssen mit allen Regeländerungen zurechtkommen, die sie uns vorsetzen. Ob es dem Racing hilft, können wir erst später in der Saison beurteilen. Dafür ist es jetzt noch zu früh."

Ferrari hat seine Nummer eins

SPOX

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