Formel 1

Tamara lässt die Hüllen fallen

Von Alexander Mey
Tamara Ecclestone hat für PETA diese reizenden Fotos von sich machen lassen
© PETA/Karl Grant

Endlich wieder Drama in der Formel 1! Der Australien-GP in Melbourne hat sportlich keine Wünsche offen gelassen. Und endlich gab es auch wieder Gridgirls! Was sich sonst noch Interessantes abseits der Rennstrecke getan hat? Die Top 8 verraten es.

Platz 8: Nico, Du Pokergott!

Nico Rosberg war bei der Ankunft in Melbourne langweilig. So langweilig, dass er sich kurzerhand ein paar Euro schnappte und ins Casino verschwand, um ein bisschen zu pokern. Das hat er dann auch gemacht, ein paar Stunden lang. Ergebnis? Aus 70 Euro wurden 800 Euro - ein netter Auftakt ins GP-Wochenende. Vielleicht sollte er nächstes Jahr bei der Aussie Million gegen die Poker-Profis antreten...

Platz 7: Niki, der Formel-1-Opa

Niki Lauda kann einfach alles. Er konnte unglaublich gut Rennen fahren, er kann unheimlich launig Formel-1-Rennen analysieren - und er kann sogar erst Vater und nur einige Monate später Großvater werden. Laudas Sohn Lukas - das ist keiner der beiden Zwillinge, die im September 2009 geboren wurden - erwartet sein erstes Kind. Da können ja Nikis Kinder und Lukas' Kind bald zusammen im Sandkasten spielen. Nur so von Onkel und Tante zu Neffe oder Nichte.

Platz 6: Girls, Girls, Girls

Good old Australia! Schampus bis zum Abwinken auf dem Podium, ein anständiges Barbecue - und schöne Frauen in Massen. Im Vergleich zum Saisonauftakt in Bahrain bot das zweite Rennen in Melbourne dem Laster deutlich mehr Chancen. So tummelten sich zum ersten Mal in dieser Saison wieder die vor allem von Fotografen heiß geliebten Gridgirls im Fahrerlager. Ein besonderes Lob hat sich in dieser Hinsicht Schumis neuer Sponsor Monster Energy Drink verdient. Aber was schreibe ich hier lange vor mich hin. Einfach mal durchklicken!

Platz 5: Doktor Webber bittet zum Diktat

Mark Webber hat sich sportlich bei seinem Heimspiel nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Platz neun im schnellsten Auto? Da war die Führung für John Travolta durch die Red-Bull-Garage fast noch die größere Leistung. Neben der Strecke legt sich Webber dafür umso mehr ins Zeug. In der neuen Nachwuchsserie GP3 hat er einen 15-jährigen Neuseeländer namens Mitch Evans unter seine Fittiche genommen. Und: Er hat vor Ingenieurs-Studenten eine Vorlesung über Formel-1-Technik gehalten. Ein Mann, der zu höherem berufen scheint, als nur Lewis Hamilton ins Auto zu fahren...

Platz 4: Neues Weltwunder in Indien

Karun Chandhok. Das ist der Kerl, der seit ein paar Wochen plötzlich Formel 1 fährt. Er ist Inder, sitzt im HRT-Auto und ist bisher niemandem sonderlich aufgefallen. Wie auch? Ihm ist ja nach spätestens drei Runden immer die Karre verreckt. Kein Wunder, dass er vor dem Australien-GP sagte: "Es wäre ein Wunder, wenn wir ins Ziel kommen." Was soll man sagen? Das Wunder ist geschehen. Chandhok hatte zwar am Ende fünf Runden Rückstand, aber er sah die Zielflagge. "Ich hätte noch 40 Runden länger fahren können", freute sich Chandhok danach. Nun aber mal nicht größenwahnsinnig werden!

Platz 3: Lewis in Action, Teil 1

Hektik pur im Hotel des McLaren-Teams. Um 6 Uhr morgens riss die Alarmanlage Lewis Hamilton und Jenson Button aus dem Schlaf. "Achtung, raus aus den Betten und fertig machen zur Flucht!" So ähnlich hieß es wohl für beide. Doch dann die Entwarnung: Fehlalarm, alle wieder hinlegen. Dem einen, Button, hat es offenbar den nötigen Kick gegeben, er hat das Rennen gewonnen. Den anderen, Lewis Hamilton, inspirierte es zu einer weniger sinnvollen Aktion. Dazu gleich mehr.

Platz 2: Lewis in Action, Teil 2

Hamilton hat der Hotelalarm offensichtlich mit Adrenalin vollgepumpt. Nicht nur, dass er am Sonntag eines seiner besten Rennen gefahren ist. Er hat vorher auch an der Strandpromenade schon mal eine Gummispur gelegt. Allerdings nicht, um am Start mehr Grip zu haben. Er wollte posen, einfach nur so. Per Burnout zog er die Blicke der Touristen auf sich und zeigte, was in seinem getunten Mercedes alles so drin steckt. Die Polizei fand's nicht so lustig und zog Hamiltons Privatauto aus dem Verkehr. Lewis tat die Sache danach furchtbar leid und er entschuldigte sich bei der Welt für seine Dummheit. Mal ehrlich, der Kerl ist 25 Jahre alt und hat niemandem weh getan. Da hätte der sonst so lockere Australier auch mal ein Auge zudrücken können.

Platz 1: PETA Ecclestone lässt die Hüllen fallen

Bernie Ecclestone hat zwei Töchter. Tamara und Petra. Erstere kam ihrer Schwester nun bis auf einen Buchstaben nahe, als sie sich nämlich für die Tierschutzorganisation PETA auszog. Der Papa fand die erotischen Fotos angeblich nicht so toll, aber Tamara kann sich schließlich mit dem guten Zweck rausreden. Außerdem ist sie nicht die einzige Prominente im Formel-1-Zirkus, die gegen die Herstellung von Pelzen protestiert. Auch Adrian Sutil ist ein Kämpfer für den Tierschutz. Nacktfotos gibt es von ihm aber noch nicht, meine Damen!

Rennanalyse Australien: Button siegt - Vettel erneut im Pech

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