Eishockey-WM: Deutschland trifft auf Schweden im zweiten WM-Spiel

Sturm-Team mit Greiss, aber ohne Ehrhoff

SID
Samstag, 06.05.2017 | 13:12 Uhr
Thomas Greiss sicherte dem deutschen Team den Auftaktsieg gegen die USA
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Wieder mit NHL-Torhüter Thomas Greiss, aber weiter ohne Kapitän Christian Ehrhoff geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihr zweites Vorrundenspiel bei der Heim-WM in Köln. Der verletzte Kölner Verteidiger Ehrhoff habe "nochmal Pause", kündigte Bundestrainer Marco Sturm vor der Partie am Samstag (20.15 Uhr, live auf DAZN und im LIVETICKER) gegen Schweden an. Der langjährige NHL-Profi hatte beim 2:1-Auftaktsieg gegen die USA wegen einer Oberkörperverletzung gefehlt, "wir müssen von Tag zu Tag schauen und hoffen, dass es besser wird".

Im Tor setzt der Bundestrainer weiter auf Greiss, der gegen die Amerikaner eine Weltklasseleistung gezeigt und 42 Schüsse abgewehrt hatte. "Er ist momentan in einem Rhythmus, in dem er das zweite Spiel noch mal braucht", sagte Sturm über den Goalie der New York Islanders, "wir haben am Sonntag frei, da soll er sich erholen." Dritter Gegner ist am Montag (16.15 Uhr, live auf DAZNund im LIVETICKER) Rekordweltmeister Russland.

Gegen Schweden will Sturm dieselbe Aufstellung wählen wie gegen die USA, also weiterhin nur sechs Verteidiger aufbieten. Bislang hat er erst 21 Spieler gemeldet, vier Plätze sind noch offen. Der Bundestrainer wartet noch auf weitere NHL-Profis. Jungstar Leon Draisaitl droht mit den Edmonton Oilers in der Nacht zu Montag das Aus im Play-off-Viertelfinale. Torhüter Philipp Grubauer könnte mit den Washington Capitals bereits in der Nacht zu Sonntag ausscheiden.

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Beide haben ihre Bereitschaft erklärt, bei der WM zu spielen. Nach einem möglichen Aus will Sturm sofort Kontakt zu ihnen aufnehmen. "Wenn, dann muss es ziemlich schnell gehen", sagte er, "jeder Tag ist wertvoll." Ihre weiteren Vorrundenspiele bestreitet die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am Mittwoch gegen die Slowakei, am Freitag gegen Dänemark, am Samstag gegen Italien und am 16. Mai gegen Lettland.

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