Nach 6:1-Erfolg über Iserlohn

Greilinger: "Keine Angst vor DEG"

Von Für SPOX in der Saturn Arena: Jonas Schützeneder
Mittwoch, 25.03.2015 | 08:30 Uhr
Thomas Greilinger und der ERC sind vor allem daheim eine echte Macht
© getty
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Nach schwachen Leistungen war er zuletzt hart kritisiert worden: Im entscheidenden Game 7 des DEL-Viertelfinals meldete sich Thomas Greilinger eindrucksvoll zurück. Sein Trainer Larry Huras sieht positive Anzeichen. Greilinger selbst gibt sich vor dem Halbfinal-Duell mit Düsseldorfer EG kämpferisch.

"Natürlich hatte ich zu Beginn der Serie Probleme. Ich bin einfach sehr froh, dass wir als Team gewonnen haben und ich selbst einen Beitrag leisten konnte", sagte Greilinger nach dem 6:1-Sieg seines ERC Ingolstadt über die Iserlohn Roosters im Gespräch mit SPOX.

Der Game-7-Krimi zum Nachlesen

Durch den Sieg zieht der Meister ins Halbfinale ein und trifft dort auf die DEG , die ebenfalls in Game 7 die Hamburg Freezers besiegte. "Wir haben sicher keine Angst vor der DEG", stellte Greilinger klar, "sie haben eine starke Saison gespielt, aber wir können selbstbewusst antreten und wieder auf den Heimvorteil zählen.

Greilinger zeigt Reaktion

Spiel 1 findet am Freitag in Ingolstadt statt, die Schanzer blieben in den vier bisherigen Playoff-Heimspielen jeweils ungeschlagen. Vor allem im entscheidenden Game 7: Von Beginn an dominierten die Oberbayern das Geschehen und konnten sich dabei mitunter auf den starken Greilinger verlassen.

Der Deggendorfer war nach schwachen Leistungen in den ersten Partien arg kritisiert worden und musste in Game 5 sogar auf der Tribüne Platz nehmen. Im entscheidenden Moment war der 33-Jährige aber voll da. Mit zwei Assists und deutlich höherer Intensität im Angriff gab der Angreifer die passende Antwort auf dem Eis.

Huras erwartet mehr

"Thomas hatte zu Beginn der Serie Schwierigkeiten. Heute hat er einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", lobte ERC-Coach Larry Huras im Gespräch mit SPOX, "aber wir erwarten von ihm noch mehr."

Gleiches galt auch für Greilingers Defensiv-Kollegen. Vor allem das Umschaltspiel des Meisters war in den ersten sechs Spielen mitunter katastrophal. In Game 7 kamen die Gäste aus dem Sauerland zwar auch zu Kontern, wurden aber nicht mehr ausschließlich dazu eingeladen.

Pielmeier wiederum stark

Und dann war da ja noch Timo Pielmeier. Nach seiner Gala in Game 5 (36 Saves) ließ der Goalie nach der 2:6-Klatsche auswärts auch im entscheidenden Spiel eine starke Leistung folgen. Mit seinen 29 Saves hatte er einmal mehr entscheidenden Anteil am Sieg.

"Pielmeier war einfach nur überragend und ihr Angriff heute kaum zu stoppen", meinte auch Roosters-Coach Jari Pasanen etwas niedergeschlagen. Sein Gegenüber blickte derweil schnell wieder nach vorne.

"In den Playoffs muss man sich jedes Spiel steigern. Heute ist uns das sehr gut gelungen. Wir wollten das Spiel von Beginn an selbst bestimmen und haben das geschafft. Das Gleiche erwarte ich aber von allen Spielern am Freitag erneut", stellte Huras klar. Und Thomas Greilinger dürfte sich besonders angesprochen fühlen.

Die Playoffs im Überblick

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