Pinguine überrennen Nürnberg

SID
Mittwoch, 08.01.2014 | 21:32 Uhr
Die Krefeld Pinguine haben das Spitzenspiel des 36. Spieltags für sich entschieden
© getty
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Die Krefeld Pinguine haben das Spitzenspiel in Nürnberg eindrucksvoll für sich entschieden. Während auch Goalie Robert Göpfert die knappe Niederlage der DEG in Mannheim nicht verhindern kann, holen sich die Freezers die Tabellenführung zurück. In Köln hält Iserlohn lange stark dagegen, hat in der Overtime aber doch das Nachsehen.

Thomas Sabo Ice Tigers - Krefeld Pinguine 0:6 BOXSCORE

Ein klar dominiertes Startdrittel und erstklassiges Unterzahlspiel legten den Grundstein der Krefeld Pinguine für einen souveränen Auswärtssieg bei den Ice Tigers. In der Tabelle ziehen sie dadurch nicht nur an den Nürnbergern vorbei auf Platz drei, sondern nahmen auch eindrucksvoll Revanche für die 3:7-Pleite von Anfang Dezember.

Schon kurz nach Beginn vollendete Istvan Sofron einen Abpraller von hinter dem Tor, ehe Kevin Clark in Unterzahl alleine vor Ice Tigers-Goalie Tyler Weiman auftauchte und mit der Rückhand die Führung ausbaute. Nürnberg, immerhin das zweitbeste Heimteam der DEL, war im ersten Abschnitt ohne eigene nennenswerte Chance geblieben und fand auch in der Folge nicht richtig in die Partie. Zudem schwächten sich die Franken mit sechs Strafzeiten allein im zweiten Drittel immer wieder selbst und ermöglichten es den Gästen so, ihr exzellentes Überzahlspiel unter Beweis zu stellen.

Nicolas St. Pierre und Francois Methot nutzten die Kühlbox-Aufenthalte von Marcus Weber und Yasin Ehliz eiskalt aus, ehe Mark Voakes mit der Pausensirene der fünfte Krefelder Treffer gelang. Das Spiel war entschieden. Im Schlussdrittel scheiterte Methot bei einem Penalty an Goalie Andreas Jenike. Dafür durften sich die mitgereisten Krefeld-Fans über den ersten Treffer von Joel Perrault im Dress der Pinguine freuen, der nach einer Fahrt um das Tor aus zentraler Position das halbe Dutzend voll machte.

Hamburg Freezers - Eisbären Berlin 3:0 BOXSCORE

Den Gästen merkte man zunächst nicht an, dass sie weiterhin mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten und es entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie. Erst im zweiten Drittel konnten sich die Gastgeber Vorteile erspielen und gingen durch David Wolf, der aus kurzer Distanz traf, in Führung.

Hamburg hatte zwar die deutliche Überzahl bei den Strafminuten (12:6), am Ende aber eben auch dort, wo es drauf ankommt: bei den Toren. Im Schlussdrittel drehten die Freezers noch einmal mächtig auf und machten durch einen Doppelschlag von Jerome Flaake und Thomas Oppenheimer alles klar.

Kölner Haie - Iserlohn Roosters 2:1 OT BOXSCORE

Dass es für die Hamburg Freezers erneut zur DEL-Tabellenführung reichte, verdankten sie auch dem beherzten Auftreten der Iserlohn Roosters bei den Kölner Haien. Durch den Freezers-Erfolg hätten die Haie ebenfalls einen Sieg in regulärer Spielzeit benötigt, um die Tabellenspitze zu verteidigen. Doch die Gäste aus Iserlohn erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner.

Brent Raedeke brachte die Roosters in der dritten Minute in Führung. Köln benötigte einige Zeit, um sich von diesem Rückschlag zu erholen und kam erst fünf Minuten vor Spielende zum Ausgleich durch Rok Ticar. Zu wenig für die DEL-Spitze. Immerhin rettete John Tripp den Haien in der Verlängerung den zweiten Punkt, sodass der Rückstand auf Hamburg nur einen Zähler beträgt.

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG 3:2 BOXSCORE

Düsseldorfs Goalie Robert Goepfert zeigte die ganze Bandbreite seines Könnens, trieb die tonangebenden Adler Mannheim mit starken Paraden an den Rand der Verzweiflung. Doch letztlich konnte auch er die Auswärtsniederlage nicht verhindern. Die DEG hatte eine Überzahlsituation durch Marc-Anthony Zannetti und die anfänglichen Abstimmungsprobleme der Adler durch Andreas Martinson zur frühen Führung genutzt, bevor die Hausherren besser in die Partie kamen und mehr und mehr die Initiative übernahmen.

Ohne Goepfert im Gästetor hätte Mannheim das Spiel möglicherweise viel früher entschieden. Der Keeper musste im ersten Drittel von 18 auf sein Tor abgegebenen Schüssen nur den von Ronny Arendt zum Anschlusstreffer passieren lassen. Im zweiten hielt er 19 Schüsse und war nur beim Ausgleich von Frank Maurer chancenlos. Auch im dritten Drittel hielt er Düsseldorf lange im Spiel, ehe sich der stete Druck der Hausherren doch auszahlte und Martin Buchwieser der entscheidende Treffer gelang, der seinem neuen Coach Hans Zach den zweiten Sieg im dritten Spiel unter seiner Leitung bescherte.

EHC Red Bull München - Straubing Tigers 3:4 BOXSCORE

Schwenninger Wild Wings - Augsburger Panther 2:3 PT BOXSCORE

ERC Ingolstadt - Grizzly Adams Wolfsburg 0:4 BOXSCORE

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