Freitag, 16.04.2010

Augsburg - Wolfsburg 3:2

Augsburg zieht erstmals ins Finale ein

Die Augsburger Panther sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in das Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingezogen.

Die Augsburger Panther stehen zum erstenmal überhaupt im Finale um die Meisterschaft
© Getty
Die Augsburger Panther stehen zum erstenmal überhaupt im Finale um die Meisterschaft

Im vierten Spiel des Play-off-Halbfinales setzten sich die Schwaben 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) gegen den EHC Wolfsburg durch und holten somit in der Best-of-five-Serie den entscheidenden dritten Sieg.

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Im Finale trifft das Team von Trainer Larry Mitchell auf die Hannover Scorpions, die sich in der Vorschlussrunde gegen den ERC Ingolstadt durchgesetzt hatten.

Wolfsburg zunächst besser

Mit dem 6:1-Sieg vom Mittwochabend im Rücken, mit dem Wolfsburg das vierte Spiel erzwungen hatte, präsentierte sich der
Vorrunden-Dritte zunächst entsprechend selbstbewusst.

Nach zehn ausgeglichenen Anfangsminuten übernahmen die Niedersachsen die Initiative und gingen durch ein Überzahl-Tor von Kai Hospelt in Führung (13.).

Die Mannschaft von Trainer Toni Krinner zeigte die bessere Spielanlage, wirkte fitter und war meistens einen Schritt schneller als der jeweilige Gegenspieler.

Chartier der Matchwinner

Doch mit dem Ausgleich durch Christian Cartier (37.), ebenfalls in Überzahl, kam Augsburg besser ins Spiel und war von 7105 Zuschauern unterstützt fortan ein Gegner auf Augenhöhe.

Brett Engelhardt, mit 28 Toren treffsicherster Augsbruger der Hauptrunde, gelang schließlich die erstmalige Führung (49.), Cartier sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung (57.).

Hospelt konnte für die Gäste nur noch verkürzen (59.).

Jetzt wartet Hannover

Der erste Finalteilnehmer stand bereits am Dienstag fest.

Die Scorpions, Mannschaft des ehemaligen Eishockey-Bundestrainers Hans Zach, erreichten durch ein 5:4 nach Verlängerung im dritten Halbfinal-Spiel gegen den ERC Ingolstadt erstmals in der
Vereinsgeschichte die Endspiel-Serie.

Für Zach ist es die erste Endspiel-Teilnahme seit 2003, als er mit den Kölner Haien in der Finalserie gegen die Krefeld Pinguine verlor. Den letzten Meistertitel hatte Zach vor 17 Jahren mit der Düsseldorfer EG geholt.

Nach dem Spiel verweigerten die beiden Coaches Mitchell und Krinner den Handschlag. Im Vorfeld der Partie hatten sich beide ein giftiges Verbalduell geliefert.


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