Freitag, 15.08.2008

Eishockey

Torwart Müller wird Gewebeprobe entnommen

Köln - Nationaltorwart Robert Müller muss sich knapp zwei Jahre nach einer Kopf-Operation erneut in ärztliche Behandlung begeben. Wie die Kölner Haie mitteilten, wird ihrem Schlussmann in der Heidelberger Uniklinik eine Gewebeprobe entnommen.

Eishockey, Kölner Haie, Robert Müller
© Getty

Wie lange Müller danach pausieren muss, ist nach Angaben seines Klubs offen. Der Vizemeister eröffnet am 4. September die neue DEL-Saison gegen Titelverteidiger Eisbären Berlin.

Tumor 2006 teilweise entfernt

"Das ist natürlich ein schwerer Schlag. Wir hoffen und wünschen natürlich, dass es ihm schnell wieder besser geht", sagte Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin der Zeitung "Express".

Bei Müller war im November 2006 in Heidelberg ein bösartiger Gehirntumor festgestellt und teilweise entfernt worden. Anschließend hatte sich der 28 Jahre alte Familienvater einer Chemo- und Strahlentherapie unterzogen.

Nur knapp zwei Monate nach seiner Operation war er ins Tor der Nationalmannschaft zurückgekehrt. Nach dem Abschied von Adler Mannheim war er über die Füchse Duisburg nach Köln gewechselt und hatte großen Anteil am Final-Einzug der Haie.

Auch bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Kanada war Müller dabei.


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