DEL-Playoffs rücken näher

Vorsicht, die Reichen kommen!

Von Florian Regelmann
Montag, 25.02.2008 | 15:28 Uhr
DEL, Freezers, DEG Metro Stars
© Getty
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München - Noch ein paar Wochen, dann ist endlich Playoff-Zeit in der DEL. 56 Spiele lang haben sich alle Teams dann abgemüht, um sich die beste Ausgangslage für die Playoffs zu verschaffen.

An der Spitze herrscht momentan ein Dreikampf um Platz eins zwischen den Nürnberg Ice Tigers (107 Punkte), den Eisbären Berlin (104) und den Kölner Haien (103).

Eigentlich ist der Sinn aller Anstrengungen ja, dass man als Tabellenerster als Belohnung in den Playoffs zunächst auf den vermeintlich leichtesten Gegner trifft.

Dieses Jahr könnte alles ein wenig anders sein im deutschen Eishockey. Anstelle der Ice Tigers, Eisbären und Haie muss man sich Sorgen machen. Sicher: Man wird als Favorit und mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs starten.

Freezers und Metro Stars im Kommen 

Aber im Hinterstübchen wird auch so ein wenig die Angst umgehen. Frankfurt (94) und Mannheim (87) können sich schon langsam auf ein Derby-Kracher in den Playoffs vorbereiten, Iserlohn (84) hat die besten Karten auf Rang sechs.

Aber die wahre Gefahr lauert weiter hinten. Gegen die Teams, die die Pre-Playoffs überstehen, kann niemand gerne spielen wollen.

Überraschung, Überraschung: Die Hamburg Freezers und DEG Metro Stars sind urplötzlich überragend ins Rollen gekommen.

Die ganze Saison gab es nur Negativ-Schlagzeilen für die beiden als Titel-Anwärter gestarteten Klubs. Der Etat ist hoch, die Leistung war gering. Ihre super-modernen Arenen bleiben vergleichsweise leer. Es geht nichts zusammen.

Doch kurz bevor der Playoff-Zug ohne sie abgefahren wäre, sind die beiden "Reichen" wieder da.

Hamburg Freezers: Der plötzliche Formanstieg der Freezers ist durch nichts zu erklären. Von einem Tag auf den anderen scheinen sie sich entschieden zu haben, doch mal ihr Potenzial abzurufen. Mit der 1:7-Klatsche in Frankfurt war erst vor zehn Tagen der absolute Tiefpunkt erreicht. In einem Interview mit Premiere hatte Detlef Kornett, Geschäftsführer der Anschutz Entertainment Group, dem Mehrheitseigner der Freezers, die missliche Situation mit den Worten "Höchst besorgniserregend" auf den Punkt gebracht.

Egal, was Trainer Bill Stewart mit seinen Spielern gemacht hat, es hat Wunder bewirkt. Zuerst wurden die Eisbären 7:1 weggeschossen, dann gewannen die Freezers beim direkten Konkurrenten aus Krefeld mit 5:3 und jetzt siegte man auch noch mit 6:4 beim als zu Hause unschlagbar geltenden Spitzenreiter aus Nürnberg. Stürmer Peter Sarno ist zurzeit der wohl beste Spieler der DEL. Er ist dabei, die Saison in Hamburg fast im Alleingang zu retten.

Sogar die French-Connection um Francois Fortier, Benoit Gratton und Marc Beaucage ist aufgewacht. Noch liegen die Freezers auf Rang 11 außerhalb der Playoffränge. Aber bei nur einem Punkt Rückstand auf Krefeld bei einem Spiel weniger ist man wieder voll im Geschäft. Vorsicht vor den Freezers, dem aktuell gefährlichsten Elftplatzierten aller Zeiten.

DEG Metro Stars: Fünf Siege in Folge und acht aus den letzten neun Spielen stehen für das Team von Coach Lance Nethery zu Buche. Kein Team ist so heiß wie die Metro Stars. Die Pre-Playoffs hat man mit 79 Punkten so gut wie sicher erreicht.

Goalie Jamie Storr ist ein sicherer Rückhalt und im Angriff wirbelt das Duo Rob Collins und Jamie Wright. Wenn jetzt noch Daniel Kreutzer und Tore Vikingstad zu alter Form auflaufen, ist für Düsseldorf alles drin. Wirklich alles.

Noch ist es ein langer Weg, aber wenn die Mannschaft so weiter spielt und die Fans mit ihrer vorbildlichen kämpferischen Einstellung zurückgewinnt, pilgern die DEG-Anhänger vielleicht irgendwann doch in den schmucken ISS Dome. Auch wenn die Brehmstraße für immer der Kult-Tempel bleiben wird.

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