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Man kann von Stefan Effenberg halten, was man möchte. An Selbstvertrauen hat es dem gebürtigen Hamburger nie gemangelt
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Die ganz große Karriere begann 1987 in Gladbach. Der 19-jährige Effenberg macht im November 1987 sein erstes Bundesligaspiel
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Nach zweieinhalb Saisons bei der Borussia wechselte er 1990 zu den Bayern. Die 80er waren vorbei, die Frisurenmode hielt sich tapfer
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Oktoberfest mochte schon der junge Effe. In zwei Spielzeiten beim Rekordmeister - Effenberg spielte eigentlich immer - sprang allerdings kein Titel heraus
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Es folgte der Wechsel zum AC Florenz und der prompte Abstieg aus der Serie A. In der zweiten Saison in Lila gelang aber der sofortige Wiederaufstieg
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Doch Effe verließ Italien wieder, kehrte zurück nach Mönchengladbach und entdeckte den Tiger in sich...
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1995 war es dann endlich soweit: Effenberg gewinnt mit den Fohlen den DFB-Pokal und feiert seinen ersten großen Titel
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Gladbach unter Trainer Bernd Krauss erledigt im Finale den VfL Wolfsburg. Effe markiert beim 3:0 den vorentscheidenden Treffer zum 2:0
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Insgesamt vier Saisons bleibt er bei seinem zweiten Gladbach-Stint, ehe er 1998 zum zweiten Mal zum FC Bayern wechselt
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Mit den Bayern wurde Effe endlich auch mal Meister. Als Kapitän und Führungsspieler reckte er die Schale 1999, 2000 und 2001 in die Höhe
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Für Bayern machte Effe 170 Bundesligaspiele (35 Tore). Er soll ein großer Andi-Möller-Fan gewesen sein, erzählt man sich noch heute
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Seinen größten Titel gewann Effe aber nicht in der Bundesliga. Doch der Triumph in der Königsklasse gelang nicht im ersten Anlauf
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26. Mai 1999: Die Bayern haben in Barcelona soeben das Champions-League-Finale verloren. Wie das damals vonstatten ging, weiß jedes Kind
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Zwei Jahre später stehen die Bayern wieder im Endspiel: Effe erzielt gegen den FC Valencia in der 50. Minute das 1:1
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Es geht ins Elfmeterschießen, in dem er erneut keine Nerven zeigt. Die Bayern gewinnen den Henkelpott erstmals wieder nach 1976
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In der Winterpause 2002/2003 wird das Kapitel Bayern geschlossen. Effe wechselt zum VfL Wolfsburg, wo er aber nur noch die Rückrunde bestreitet
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Zum Abschluss seiner Karriere wechselt er mit 35 noch nach Katar und spielt dort eine Saison für al-Arabi
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Bei weitem nicht so erfolgreich ist er in der Nationalmannschaft: 1992 noch Vize-Europameister wird er 1994 während der WM wegen des Stinkefingers suspendiert
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Danach macht Effe den Fußballlehrer und jede Menge Fernsehen: als Fußball-Experte, Talkgast oder Hauptdarsteller einer eigenen Soap
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2011 will Effe in Gladbach die Macht übernehmen, doch der Versuch seiner "Initiative Borussia" scheitert
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Oktoberfest geht immer. Und im Oktober 2015 klappte es dann ja auch mit dem ersten Trainerjob beim SC Paderborn
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Ob er in Ostwestfalen auch so geile Sachen sagt wie anno 99: "Da muss man aufpassen mit dem, was man sagt, was man schreibt und wie man das rüberbringt. Damit muss man aufpassen. Weil ich bin einer, der lässt sich das nicht gefallen, Freunde der Sonne!"