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Phil Taylor steht vor seinem letzten Turnier als Darts-Profi: Nach der WM 2018 wird der 57-Jährige von der professionellen Tour verschwinden. SPOX blickt auf die einmalige Karriere von The Power
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Der erfolgreichste Darts-Spieler aller Zeiten wurde 1960 in Stoke-on-Trent geboren - bei seinem Karriereende nach der WM 2018 wird Phil Douglas Taylor also 57 Jahre alt sein
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Zu Beginn seiner Karriere wurde Taylor von Eric Bristow unterstützt. 1990 zahlte sich das erstmals aus, als sich The Power zum ersten Mal zum BDO-Weltmeister krönte
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Im Finale setzte er sich ausgerechnet gegen seinen Mentor Eric Bristow durch - beim 6:1-Erfolg hatte Taylor keinerlei Probleme
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1992 kehrte er der BDO den Rücken und gründete zusammen mit anderen Profis die Professional Darts Corporation (PDC). Auch dort bestach er im stylischen Outfit und klasse Fönfrisur
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Während die erste PDC-WM 1994 an Dennis Priestly ging, kannte Taylor anschließend kein Erbarmen...
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...und räumte die Jahre darauf ordentlich ab. Von 1995 bis einschließlich 2002 krallte er sich die wichtigste Trophäe acht Mal in Folge - Respekt!
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Taylor-Komplex: Fünf Mal hieß der Kontrahent im Finale Dennis Priestley, vier Mal zog Taylor ihm den Zahn
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1999 sah Taylor irgendwie entfernt aus wie Pastewka, spielte aber so gut wie immer und schlug Peter Manley mit 6:2
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Ein Bild wie ein Gemälde! Auch Peter Manley versuchte sich drei Mal im Endspiel an The Power, blitzte aber jedes Mal chancenlos ab. Zwei Mal ging er komplett baden und schlich ohne Satzgewinn von der Bühne
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Nicht immer wandelte Phil Taylor stilsicher über die große Bühne. Aber wer Weltmeister wird darf alles!
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Was soll ich machen? Ich bin halt so gut! Taylor krönt sich 2001 mit einem 7:0 über John Part zum Weltmeister 2001
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Nicht nur auf der Bühne lässt Taylor seine Muskeln spielen. Wie oft er wohl in der Muckibude zu Besuch ist?
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Taylor hat Darts zu dem gemacht, was Darts heute ist. Dazu gehört auch die Internationalisierung - und so lässt sich The Power auch mal in Las Vegas ablichten
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Um die Jahrtausendwende wurde die spannendste Rivalität des Darts-Sport geboren: Raymond van Barneveld, hier mit konzentriertem Blick in die Kamera, wollte es Taylor schwer machen
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Sie gipfelte im wohl besten Match aller Zeiten: Das WM-Finale 2007
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Ein Traum für alle Darts-Fans! Aber anders als auf dem Bild zu vermuten wäre, hatte Barney den etwas längeren Atem und setzte sich nach einem unfassbaren Krimi die Krone auf
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Very british: Phil Taylor posiert vor dem Buckingham Palace in London. Und zwar als Member of the Order of the British Empire
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L.E.G.E.N.D.E
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Nicht nur bei der WM sahnte Taylor ab: 16 Mal World Matchplay, 11 Mal World Grand Prix, 6 Mal Grand Slam, 6 Mal Premier League, 5 Mal UK Open, 4 Mal US Open/World Series of Darts sind nur ein Auszug aus dem prall gefüllten Trophäenschrank
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Gemeinsam mit seinem Schützling Adrian Lewis holte Taylor satte vier Mal den World Cup of Darts. Ach ja, auch das ist natürlich eine Bestmarke
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Zum zehnten WM-Triumph hat sich die PDC etwas einfallen lassen: Nach dem WM-Sieg 2002 überreichte sie Phil Taylor ein fesches Jubiläums-Trikot
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Und auch sein Neun-Darter gegen Chris Mason im Viertelfinale der WM 2002 blieb nicht unbemerkt. Lohn: Ein hübscher Scheck, ein ebenso hübscher Pokal und ein noch viel hübscheres Foto
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Und auch für die Fans hat Taylor ein Herz. Neben Unterschriften schenkt er nach jedem Sieg einem Anhänger im Publikum das signierte Spiel-Board
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Nach der Majestätsbeleidigung 2003, als John Part im WM-Finale die Frechheit besaß, The Power mit 7:6 in die Schranken zu weisen, kam Taylor zurück. 2004, 2005, 2006 krallte er sich den Titel. Sänger Justin Hawkins freuts
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Danach waren die Weltmeisterschaften für Taylor nicht mehr der Selbstläufer der vergangenen Jahre, trotzdem war die Legende weiter hungrig: 2010 besiegte er Whitlock. Anschließend bezeichnete Taylor den 15. WM-Titel als den wichtigsten seiner Karriere
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"The 16-time world champion" schallt es bei jedem Walk on durch die Halle. Seinen bislang letzten WM-Coup feierte Taylor am 3. Januar 2013. Im Finale setzte er sich gegen Michael van Gerwen durch.
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Eben jener van Gerwen lief in den letzten Jahren aber ordentlich heiß und schnappte sich Titel um Titel. Für die Konkurrenz um Taylor ließ Mighty Mike wenig übrig...
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...aber The Power ging auch 2016 nicht leer aus. Neben den Sydney Darts Masters jubelte er bei der Premierenausgabe der Champions League. Genugtuung: Auf dem Weg zum Titel rupfte er gleich zwei Mal MvG
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Ende 2016 kündigte Taylor bereits an, dass er 2017 kürzer treten will
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Als der Engländer bei der WM 2017 im Viertelfinale gegen Raymond van Barneveld mit 3:5 den Kürzeren zog, wurde rege um einen endgültigen Abschied von der Karriere spekuliert
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Doch ein Phil Taylor lässt sich nicht vorschreiben, wann er abzuschenken hat. Er stellte ein paar Tage nach seinem Aus klar, dass er 2017 noch die Turniere spielen wird, bei denen er automatisch qualifiziert ist
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Und beim letzten Jahr seiner Tour zeigte er in Blackpool beim World Matchplay nochmal seine ganze Klasse! The Power deklassierte auf dem Weg zum 16. Titel Barney, MvG, Lewis und Wright
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Und wie es sich für eine Darts-Legende gehört, sagt Taylor auf der größtmöglichen Bühne Lebewohl: Nämlich bei der WM 2018
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Wir verneigen uns vor dem größten Darts-Spieler aller Zeiten und sind gespannt, mit welchen Kunststücken er uns bei der WM noch verwöhnt
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com