Dienstag, 03.05.2016

Treffen von Euroleague und FIBA in München

Streitpunkte weiter ungelöst

Die Euroleague hat sich bei einem Treffen mit dem Basketball-Weltverband FIBA in München am Dienstag über den weiter schwelenden Streit über die Zukunft der europäischen Wettbewerbe beraten. Um eine funktionierende Zusammenarbeit zu ermöglichen, wurden dabei eine Reihe an Vorschlägen an die FIBA unterbreitet. Zu einer grundsätzlichen Einigung kam es jedoch nicht.

Euroleague-CEO Jordi Bertomeu (l.) zusammen mit Maccabii-Boss Shimon Mizrahi
© getty
Euroleague-CEO Jordi Bertomeu (l.) zusammen mit Maccabii-Boss Shimon Mizrahi

Die Euroleague stellte die Vorschläge nach dem Treffen in einer Pressemitteilung vor. Die FIBA hatte zum Treffen eingeladen.

1. Man müsse einen gemeinsamen Vertrag erarbeiten, der einen stabilen, langfristigen Rahmen schafft. Dabei sei gegenseitiges Vetrauen von zentraler Bedeutung.

2. Die FIBA müsse sämtliche Sanktionen gegen Klubs und Nationalmannschaften aufheben und deren Entscheidungsfreiheit respektieren. Diese müssten selbst entscheiden können, in welchem (Klub-)Wettbewerb sie antreten wollten.

3. Euroleague und FIBA müssten unter neuer Führung und und neuen Wettbewerbsstrukturen integriert werden

  • Führung: Die FIBA müsse in die Organisation der Euroleague involviert werden
  • Wettbewerbe: Die Euroleague managt auch in Zukunft die oberste Ebene der europäischen Wettbewerbe, die derzeit 40 Klubs umfasst. Das Champions League Bord der FIBA managt die Ebene darunter
  • Durch ein Auf- und Abstiegssystem der europäischen Champions wird vertikaler Zugang zu den einzelnen Wettbewerben ermöglicht
  • Festlegung auf einen vier Jahre angelegten Wettbewerbskalender. Dabei soll die Inklusion von Zeitfenstern für die Nationalteams genau beobachtet werden
  • Der FIBA obliegt die Kontrolle über das Regelwerk, internationale Transfers, Dopingregeln und deren Kontrolle

4. Neue Standards für die Teilnahme der Spieler an Wettbewerben der Nationalteams: Versicherungspolicen für alle Klubs und Kompensation für die Klubs, wie auch in anderen Sportarten üblich.

Keine Einigung in Streitfragen

Obwohl sich beide Partien darauf einigen konnten, dass die oberste Ebene der europäischen Klubs von der Euroleague gemanagt wird, konnte man sich nicht auf eine Anzahl der dort vertretenen Mannschaften einigen. Auch die Aufhebung der Sanktionen wurde von der FIBA abgelehnt. Die Euroleague hofft auf ein weiteres Treffen in naher Zukunft.

Am Meeting nahmen unter anderem der Euroleague-Vorsitzende Jordi Bertomeu sowie Vertreter von Real Madrid, Fenerbahce, Maccabi und Olympiakos teil.

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