Freitag, 23.05.2008
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Premiere Fan-Cup 2008

Fußball, Party und hübsche Frauen

Am Samstag und Sonntag lädt Premiere gemeinsam mit den Fanbeauftragten zur achten Auflage des Premiere Fan-Cup, der offiziellen Deutschen Meisterschaft für Fußballfans, ein. Premiere-Moderator Rolf Fuhrmann, der bereits seit mehreren Jahren das Event moderiert, gibt einen Vorgeschmack auf die diesjährige Veranstaltung.

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© firo

Seit mehreren Jahren begleite ich nun als Moderator das Fußballturnier für die Fanclubs der Bundesligisten, das 2003 zum ersten Mal von Premiere organisiert wurde. Austragungsort wird in diesem Jahr wieder die Sportschule in Bitburg sein.

Die Fanclubs der Vereine ermitteln dabei in eigenen Turnieren, welcher Teilnehmer den jeweiligen Verein in der Finalrunde der Deutschen Fan Cup Meisterschaft vertritt, in der dann Premiere zusammen mit den Fans den Deutschen Meister in den Reihen der Fußballbegeisterten sucht.

Premiere hautnah

Die Veranstaltung ist für alle ein wunderbares Fest, weil man dort die Möglichkeit bekommt, mit den Bundesliga-Fans aus ganz Deutschland zu kommunizieren. Obwohl der Spaßfaktor im Vordergrund steht, sind alle Teilnehmer auf dem Rasen enorm ehrgeizig und wollen ihre Spiele gewinnen.

In der Zeit nach und zwischen den einzelnen Spielen freuen sich die Jungs sichtlich darüber, dass auch Leute bei diesem Event dabei sind, die man sonst nur im TV sieht. Man könnte also sagen, es ist Premiere zum Anfassen, Premiere hautnah!

Auch für mich sind diese zwei Tage etwas Besonderes. In meinem Berufsalltag habe ich mit Stars wie etwa Michael Ballack zu tun, aber beim Premiere Fan-Cup ist es toll zu sehen, wie die Fans ticken, was sie interessiert und woran sie Kritik üben.

Premiere-Moderator Rolf Fuhrmann
Premiere-Moderator Rolf Fuhrmann
© Premiere

Fans werden involviert

Natürlich gibt es auch immer kritische Stimmen zu unserer Berichterstattung, aber der große Teil der Resonanz ist für mich absolut positiv. So kommen beispielsweise von Seiten der Fans durchaus gute Vorschläge und Verbesserungswünsche.

In unserer Premiere-Berichterstattung über dieses Spektakel versuchen wir dann, die Fanwünsche in unseren Sendungen auch umzusetzen. Wichtig ist für uns dabei, den Fußballern zu zeigen, dass wir nicht nur ein anonymer TV-Sender sind, der Geld verdienen will, sondern dass uns auch die Fans interessieren.

Werder stark, aber ohne Fortune

Ebenfalls interessant zu beobachten ist Jahr für Jahr, dass die Fanclubs der spielstarken Teams aus der Bundesliga auch oftmals die Favoriten im Premiere Fan-Cup sind. So gewann im letzten Jahr beispielsweise der HSV-Fanclub und davor gab es eine Zeit, in der die Bayern oder auch die Nürnberger dominierten.

Der Fanclub von Werder Bremen etwa zeigt immer erfrischenden Offensiv-Fußball und ist unter den besten Mannschaften, aber hat es bis jetzt noch nicht geschafft, den Premiere Fan Cup zu gewinnen.

Ich selbst bin ja seit vielen Jahren St. Pauli-Mitglied, aber leider ist deren Fanclub bei unserem Event nie dabei, sonst würde ich ihnen natürlich besonders die Daumen drücken.

Samstags hui, sonntags pfui

In den letzten Jahren der Veranstaltung ist es immer zu skurrilen Geschichten rund um die einzelnen Mannschaften gekommen. So spielen beispielsweise einige Teams am Samstag richtig klasse, feiern aber in der Nacht etwas zu ausgiebig und sind dann am Folgetag doch sehr verkatert und eher ausgelaugt.

Bei anderen Teilnehmern ist dagegen manchmal der Ehrgeiz etwas zu groß, so dass Spieler nach einem groben Foul vom Platz gestellt werden müssen.

Das betraf beispielsweise auch vor zwei bis drei Jahren den Ex-HSV-Profi Walter Laubinger, der schon für seine rustikale Spielweise bekannt und im Finale dermaßen angestachelt war, dass er vom Platz flog.

SpielerInnen das Salz in der Suppe

Im Großen und Ganzen ist bei diesem Event aber alles dabei, was zu einer richtigen Gruppenreise gehört: Man hat Spaß mit seinen Freunden, kämpft auf dem Rasen um Siege und trinkt abends auf dem Zeltplatz gemütlich was miteinander.

Und was selbstverständlich auch nicht fehlen darf, sind die Frauen, die oftmals auch erfolgreich in den Aufstellungen der jeweiligen Teams stehen und um Siege gegen ihre Erzrivalen kämpfen.

Dabei ist ein besonderes Phänomen festzustellen: Je hübscher die Spielerin ist, desto weniger hart wird sie von den männlichen Gegnern angegriffen. Das Erfolgsrezept in diesem Jahr könnte also lauten: Viele hübsche Frauen in der Mannschaft. Vielleicht wird's dann was mit der Meisterschaft im Premiere Fan-Cup.

Rolf Fuhrmann

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