Tennis

Mayer fertigt Szabados im September-Masters-1000-Endspiel ab

Von Claus Lippert
© Hobbytennistour

Andreas Szabados hat am Dienstag Abend seinen ersten HTT-Titelgewinn auf “Wiener Boden” ...

Andreas Szabados hat am Dienstag Abend seinen ersten HTT-Titelgewinn auf “Wiener Boden” verpasst, und damit auch die Chance vergeben, sich in der neusten Ausgabe der HTT-Computer-Rangliste vorbei an HTT-Wimbledonsieger Bernhard Scheidl auf Platz 6 zu schieben. Nach Turniersiegen in St. Egyden, Baden und Seebenstein, musste sich der 29jährige Niederösterreicher in seinem ersten HTT-Karriere-Endspiel auf Masters-Series-1000-Ebene gegen einen phasenweise entfesselt spielenden Martin Mayer in nur 66 Minuten mit 2:6, 1:6 geschlagen geben. Mayer wiederum feierte im Finale der 10. September-Masters-1000-Auflage seinen insgesamt sechsten HTT-Karriere-Turniersieg und den zweiten HTT-Masters-Series-1000-Titel nach Februar 2014. Mit seinem dritten Saisonerfolg steht der 36jährige Niederösterreicher auch ganz dicht vor seiner erstmaligen Qualifikation für die HTT-Tour-Finals von 24. November bis 1. Dezember 2018 im UTC La Ville. Von dort berichtet für hobbytennistour.at C.L

Martin Mayer gewinnt letztes Outdoor-Single des Jahres und steht unmittelbar vor seiner ersten Masters-Quali

Die Freiluftsaison 2018 ist am Dienstag Abend bei prächtigen und beinahe spätsommerlichen Bedingungen im Finale des 10. September-Masters-Series-1000-Turniers mit dem Titelgewinn von Martin Mayer zu Ende gegangen. Der 36jährige aus Muckendorf gewann die abschließende Nightsession der Outdoor-Season 2018 in einem rein niederösterreichischen Final-Derby gegen Andreas Szabados klar in zwei Sätzen, und machte mit 1000 gewonnenen Ranglistenpunkten einen riesigen Schritt in Richtung erstmaliger Masters-Qualifikation. Mayer hatte in seinem 40. Saison- und 90. Karriere-Single gleich im Auftaktgame als Rückschläger eine erste Break-Möglichkeit, die der 36jährige aber genauso ungenützt ließ, wie zwei weitere dieser big points im folgenden Aufschlagspiel seines Gegners. Doch auch Szabados hatte in dieser Anfangsphase kein “Händchen und Köpfchen” bei seinen insgesamt sogar fünf vorgefundenen Break-Gelegenheiten, und so schien sich nach 20 gespielten Minuten beim Stand von 2:2 und jeweils 21 gewonnenen Gesamtpunkten ein enges Match und ein richtig brutaler Fight um den letzten Masters-Series-1000-Saisontitel unter freiem Himmel zu entwickeln.

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Szabados mit einer Geschenk-Offensive im ersten Satz

In dieser scheinbar heißen und höchst umkämpften Phase dieses 115. Saisonfinales leistete sich Szabados dann aber die entscheidenden Patzer & Aussetzer, mit denen er Mayer auf die Siegerstraße hievte. Zunächst patzte der 29jährige Niederösterreicher mit seinem ersten Doppelfehler, der gleichbedeutend mit dem ersten Break zum 2:3 war. Gleich zwei weitere Möglichkeiten zum prompten Re-Break ausgelassen, stolperte Szabados bei seinem bereits 20. Saisonturnierstart mit seinem abschließenden zweiten Doppelfehler im siebenten Game ins nächste und bereits entscheidende zweite Break zum 2:5. Mayer nahm die Geschenk-Offensive seines Gegenüber dankend an, und servierte nach exakt 37 Minuten den ersten Satz mit 6:2 aus.

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Mayer mit Gala-Vortellung im zweiten Satz und nach Karriere-Titel Nr. 6 mit seinem Karriere-Highranking

14 Minuten später hatte Mayer schon die Hand an seiner sechsten HTT-Sieges-Trophäe, denn mit zwei Breaks und zwei glänzend gespielten Aufschlag-Games, hatte sich der HTT-Olympiasieger von 2014 eine klare 4:0 Führung herausgeschossen. Während Mayer ganz groß aufspielte, und seine Gala-Vorstellung unter dem sternenklaren Himmel Altmannsdorfs teilweise mit “Stopp & Lob” krönte, fiel Szabados mit Fehlern am laufenden Band und zwei Racket-Wechseln auf. Zumindest das Ehrengame zum 1:4 schaute für den längst chancenlosen Szabados noch heraus, ehe Mayer den Sack zumachte, und mit einem letzten Break den 6:2, 6:1 Sieg fixierte. “Ich freue mich sehr über diesen Turniersieg: Noch mehr bin ich aber über die 1000 Punkte froh, und das jetzt diese Hetzjagd nach dem Masters einmal vorbei ist. Jetzt kann ich in den kommenden Wochen vielleicht endlich wieder einmal locker Tennis spielen. Die vergangenen Turniere standen immer unter dem Motto “so viele Punkte wie möglich für das Masters zu sammeln”, und brachten aus meiner Sicht mehr Krampf als sonst irgendwas. Von daher bin ich jetzt nach diesem Erfolg erleichtert”, meinte der frischgebackene September-Masters-Series-1000-Champion und Nachfolger von Vladimir Vukicevic, der sich zudem über sein HTT-Karriere-Highranking Nr. 8 freuen konnte.

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