Hobbytennistour

Sebastian Hickl leitet großes Gesetztensterben beim April-HTT-150-Turnier ein

Von Claus Lippert
Montag, 10.04.2017 | 00:30 Uhr
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Clemens Rattasits hat erstmals in seiner seit einem halben Jahr laufenden Karriere ein HTT-Finale er...

Clemens Rattasits hat erstmals in seiner seit einem halben Jahr laufenden Karriere ein HTT-Finale erreicht. Der 16jährige schaltete am Sonntag Nachmittag auf dem Weg in sein Premieren-Endspiel beim 7. April-HTT-150-Turnier nacheinander die beiden Gesetzten Jürgen Brunner (Nr. 7) und Herwig Urban (Nr. 3) aus, und blieb dabei auf den Hartplätzen in der Südstadt obendrein sogar ohne Satzverlust. Mit dem erstmaligen Finaleinzug eiferte Clemens seinem Bruder Laurenz nach, der ebenfalls im Oktober letzten Jahres im HTT-Circuit eingestiegen, bereits drei Mal Finalluft schnuppern durfte. Der Mann des Tages war aber ganz ohne Zweifel Constantin Kletter vom CTP Pötzleinsdorf, der mit einer Topvorstellung am Centercourt nicht nur den topgesetzten Sebastian Hickl entzauberte, sondern im Viertelfinale auch die Titelambitionen des an Nummer 5 gesetzten Aufschlagspezialisten Marcus Schischlik stoppte. Im zweiten Vorschlussrunden-Duell beim letzten Turnier vor Ostern stehen übrigens Lukas Schöggl und Florian Thurner. Ein Bericht von C.L

Constantin Kletter – vom Sensations-Doppelpack direkt in den Osterurlaub

Aus einem konstant geschlossenen Achtelfinal-Auftritt der acht top gereihten April-HTT-150-Starter, ist am gestrigen Sonntag das ganz große Gesetztensterben geworden. Nur 2 der Top 8 haben den Weg ins Semifinale gefunden, wobei die obere Rasterhälfte gänzlich ohne gesetzten Spieler über die Bühne gehen wird. Den Reigen der stolpernden Topstars beim 20. Saisonturnier in Maria Enzersdorf erröffnete Neusiedl-Open-Champion Sebastian Hickl, der beim 4:6, 4:6 Auftakt-Aus zum ersten Opfer von Jungstar Constantin Kletter avancierte. Einem mit Magenkrämpfen und ohne jeglichen Matchplan agierenden Hickl merkte man die mangelnde Spielpraxis der letzten zweieinhalb Monate deutlich an, womit die 4:6, 4:6 Niederlage doch recht schnell erklärt war. Das aber auch Constantin Kletter ein ganz großer Anteil am Überraschungs-Erfolg zukommt, bewies der 16jährige ein Spiel später, als er im Viertelfinale mit Fischer-Bezwinger Marcus Schischlik ein weiteres echtes HTT-150-Kaliber aus dem Titelrennen beförderte. Zum dritten HTT-Karriere-Titel wird es für Kletter aber nicht reichen, denn der Jungstar machte sich noch am Sonntag Nachmittag in den wohlverdienten Osterurlaub mit seiner Familie auf.

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Rattasits erstmals in einem HTT-Karriere-Finale, und Florian Thurner im 40. Turnier seiner Laufbahn

Profiteur der Kletter-Absenz im Semifinale ist Clemens Rattasits, der sich am Sonntag nach bislang drei Viertelfinalteilnahmen erstmals überhaupt für ein Endspiel auf der Hobby-Tennistour qualifizierte. Der 16jährige hatte am dritten Spieltag des April-HTT-150-Turniers ebenfalls zwei Gesetzte aus dem Turnier geworfen, und mit Siegen über Jürgen Brunner und Herwig Urban für den insgesamt vierten HTT-Finaleinzug im Hause Rattasits gesorgt. “Es ist schön, zum ersten Mal in einem Endspiel auf der HTT zu stehen”, resümierte der Teenager, der am Montag Nachmittag völlig entspannt und stressfrei auf das zweite Semifinale warten kann. Dort stehen sich Kärntens Florian Thurner und der Salzburger Lukas Schöggl gegenüber. Letztgenannter steht nach Siegen über Marius Lechner und den an Nummer 2 gesetzten Michael Nikoll zum zweiten Mal nach dem August-HTT-150-Turnier im vergangenen Sommer in einem HTT-Semifinale. Der 28jährige präsentierte sich nach dem letztwöchigen Pleite-Auftritt gegen Russlands Kids-Star Aljona Kasatkina erneut stark verbessert und mental wieder erholt, und greift am Montag Nachmittag nach seinem ersten HTT-Karriere-Finale. Letzte Hürde auf dem Weg dorthin ist Florian Thurner, der sich ausgerechnet bei seinem Jubiläums-Turnier und Karriere-Start Nr. 40 in ausgezeichneter Spiellaune präsentierte.

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