ÖSV antwortet auf Ted Ligetys wilde Verschwörungstheorie

"Bis jetzt war Ted ein fairer Sportsmann"

Von APA
Sonntag, 29.10.2017 | 09:42 Uhr
Ted Ligety versucht sich an einem Kunststück: Wie man sieht nicht sonderlich erfolgreich
© getty
Advertisement
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
NBA
Clippers @ Mavericks
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks
NHL
Sharks @ Capitals
NBA
Warriors @ Pelicans
Champions Hockey League
Trinec -
Brynas IF
Basketball Champions League
Hapoel Holon -
EWE Baskets
Champions Hockey League
Bern -
Växjö
Basketball Champions League
Orlandina -
Ludwigsburg
NBA
Wizards @ Trail Blazers
Basketball Champions League
medi Bayreuth -
AEK Athen
Basketball Champions League
Sidigas Avellino -
Baskets Bonn
NBA
Warriors @ Hornets
European Challenge Cup
Toulouse -
Lyon
NHL
Islanders @ Penguins

Österreichs Ski-Asse haben mit großem Bedauern auf die Absage des Herren-Riesentorlaufs in Sölden reagiert, Ted Ligety hat diese hingegen heftig kritisiert. Im ÖSV-Lager war man sich jedenfalls einig. "Das Wetter hätte ein Rennen einfach nicht zugelassen. Vor allem für die Zuschauer wäre es nicht sicher gewesen", meinte ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher.

Ligety, vierfache Sölden-Sieger aus den USA, hatte die Absage per Twitter rasch infrage gestellt und dabei vor allem gegen den ÖSV gestichelt.

"Es ist etwas seltsam, wenn ein Rennen schon um 6.45 Uhr früh abgesagt wird, an dem Österreichs größter Star nicht teilnehmen kann", schrieb Ligety und vergriff sich auch gegenüber Peter Schröcksnadel im Ton. "Kann schon sein, dass das Wetter da oben schrecklich ist. Aber wenn der Präsident des ÖSV schon Tage vorher erzählt, dass das Rennen abgesagt wird, dann stinkt das", empörte sich der Doppel-Olympiasieger und fünffache Weltmeister.

"Bis jetzt war Ted ein fairer Sportsmann"

Schröcksnadel hatte im Gegenteil versucht, bis zum Schluss Optimismus auszustrahlen. Der Verbandschef hatte noch am Freitagabend gemeint, wenn, dann könne das starke Team in Sölden trotz der katastrophalen Wetteraussichten ein Rennen möglich machen.

Auch Puelacher konnte deshalb nur noch den Kopf schütteln. "Ich verstehe so etwas nicht. Bis jetzt war Ted ein großer, fairer Sportsmann. Vielleicht haben ihn seine Trainer schlecht informiert darüber, wie es am Berg ausschaut", wunderte sich der ÖSV-Coach.

Für den Tiroler war die Absage "unstrittig". "Oben fliegen die Sachen durch die Gegend, die Lampen wackeln heftig. Im Endeffekt war es unmöglich, ein sicheres Rennen abzuwickeln, vor allem für die Zuschauer", berichtete der Herrenchef nach Telefonaten mit Rennleiter Rainer Gstrein. "Warum dann ein Sportler trotzdem so zündelt, verstehe ich nicht. Ich finde das unfair. Es ist ja nicht das erste Rennen, das abgesagt wird."

ÖSV hofft auf Hirscher

Schon Sonntag begann für die ÖSV-Herren die Planung der kommenden Trainings, das für einen Teil des Teams im Schnalstal weitergeht. Am 9. November fliegen die Speed-Spezialisten in die USA, zwei Tage davor die Techniker nach Schweden, um sich in Kabdalis auf den Levi-Slalom vorzubereiten.

Alle im ÖSV hoffen, dass da auch Marcel Hirscher wieder mit von der Partie sein kann. "Prinzipiell hätten wir das am Plan. Aber Marcel hat noch Untersuchungen und muss es natürlich auch noch mal auf Schnee probieren", gab sich Slalomchef Marko Pfeifer vorsichtig.

"Wir hoffen natürlich, dass er fit wird und in Levi an den Start gehen kann. Es macht aber nur Sinn, wenn er voll fit ist. Sonst wäre es zu gefährlich", ergänzte Pfeifer.

Hirscher: Zumindest keine Punkte verloren

Der wegen seines noch nicht überstandenen Knöchelbruchs pausierende Doppelweltmeister Hirscher hat nun nach der Sölden-Absage zumindest keine Punkte verloren. "Man kann den Gesamtweltcup nicht auf einem Rennen aufhängen. Wichtig ist, dass Marcel gesund und fit zurückkommt", meinte Puelacher.

Ob sich Kabdalis bzw. Levi ausgehen, konnte auch Puelacher in Sölden nicht beantworten. "Marcel muss schauen, wie es ihm geht. Vor allem dann wieder im Skischuh. Ich trau' es mir derzeit echt nicht zu sagen."

Auch Pfeifer ("Schade, die Vorbereitung war sehr gut und die Jungs gut drauf") konnte den Ausrutscher Ligetys nicht nachvollziehen. "Skifahren ist ein Einzelsport und Marcel wird die Absage zur Kenntnis nehmen. Es sind äußere Einflüsse, für die er nichts kann. Aber egal. Auch wenn ein Rennen gewesen wäre, wäre er seinen Weg weitergegangen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung