Fussball

SK Rapid Wien – Nach Knockout: Richard Strebinger scherzt schon wieder

Von SPOX Österreich
Richard Strebinger kann wieder lachen.

Richard Strebinger hat zum Bundesliga-Auftakt gegen Red Bull Salzburg eine Gehirnerschütterung erlitten. Nur drei Tage nach dem heftigen Knockout war der Torhüter des SK Rapid Wien allerdings schon wieder zu Scherzen aufgelegt.

"Das positive ist, sie haben etwas gefunden. Es ist etwas drinnen", sagte ein gut gelaunter Strebinger in der Sky-Sendung "Die Abstauber" auf die Frage, wie die MRT-Untersuchung am sicherlich nicht leeren Kopf verlaufen sei. "Jetzt schaue ich schon wieder, wann ich trainieren kann und zurückkomme."

Der 26-Jährige war im Spiel gegen die Salzburger mit Takumi Minamino zusammengestoßen, nachdem der Japaner ihn zum 0:1 überlupfte. Strebinger musste völlig benommen ausgewechselt werden und verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Minamino spricht er nach Sichtung der TV-Bilder von einer Schuld frei.

"Ich gehe eigentlich in seine Bewegung rein. Er lupft den Ball in die Gegenrichtung. Man kann ihm keinen Vorwurf machen. Es war einfach unglücklich, es war halt mein Kopf im Weg", sagte Strebinger, der sich an das Spiel kaum erinnern kann.

Richard Strebinger: Comeback "so schnell wie möglich"

Im Unterbewussten muss es jedoch noch Erinnerungen an die Partie gegeben haben: "Das erste, was ich weiß, ist eine Szene im Krankenwagen. Ich weiß noch, dass ich meinen Berater, der selbst Tormann war, fragte, ob der Ball haltbar war."

In den vergangenen zwei Tagen plagten Strebinger noch Kopfschmerzen und Schwindelanfälle, am Montag war er laut eigenen Aussagen wieder symptomfrei. Strebinger, der schon zwei Gehirnerschütterungen in seiner Karriere erlitten hatte und seit Anfang 2018 mit einem Sporthelm spielt.

"Ich werde mit langsamem Radfahren beginnen. Das Ziel ist für mich, so schnell wie möglich auf dem Platz zu stehen", sagte Strebinger. "Am besten gleich am Sonntag gegen St. Pölten."

Auf Nachfrage von SPOX bestätigte Rapid am Montag, Strebingers Rehabilitation "von Tag zu Tag" beobachten zu wollen. Die Ärzte entscheiden behutsam, "wann er mit der Belastung im Training wieder rauffahren" könne.

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