Fussball

Nur Rapid dagegen: Wie Bundesliga-Klubs über Punkteabzüge abstimmten

Von SPOX Österreich
Rapid stimmte gegen mögliche Punkteabzüge
© GEPA

Das vergangene Wiener Derby hat Konsequenzen: Am Dienstagabend, nach der Klubkonferenz, vermeldete die Bundesliga eine Verschärfung des Strafenkatalogs. Konkret: Primäres Ziel sei die Ausforschung der verantwortlichen Täter durch den Klub, die Verhängung von Stadionverboten sowie gegebenenfalls ein Regress gegen die Täter.

Bei schweren Vorfällen solle der Handlungsspielraum erweitert werden. Daher werde die Bundesliga beim ÖFB den Antrag stellen, den Punkteabzug für die darauffolgende Saison in den Strafenkatalog aufzunehmen und gleichzeitig auch die Bewährungsfrist auf 24 statt bisher zwölf Monate zu erhöhen (hier geht's zu den Details).

Rapid dagegen, Sturm & Hartberg zurückhaltend

Gegen die Sanktionsmöglichkeit eines Punkteabzugs sprach sich bekanntlich dezidiert der SK Rapid aus. Und wurde überstimmt. Laut Kurier enthielten sich Sturm Graz und der TSV Hartberg der Stimme, alle anderen Vereine waren dafür.

Das war jedoch nicht die einzige Abstimmungsniederlage der Hütteldorfer. Auch der Vorschlag, die Finanzkennzahlen der Bundesliga transparent zu veröffentlichen, wurde abgelehnt. Der Rapid-Geschäftsbericht wird jährlich veröffentlicht. Großklubs wie Red Bull Salzburg und Austria Wien stimmten dagegen.

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