Fussball

SCR Altach gewinnt gegen FC Admira und schöpft wieder Hoffnung

Von APA
SCR Altach
© GEPA

Der SCR Altach hat in der Fußball-Bundesliga seinen ersten Saisonsieg geholt. Den Vorarlbergern gelang am Samstag mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim FC Admira der ersehnte Befreiungsschlag. Die Elf von Trainer Werner Grabherr liegt mit nunmehr fünf Zählern weiter am Tabellenende, hat aber nur noch einen Punkt Rückstand auf die erst am Sonntag spielenden Wacker Innsbruck und TSV Hartberg.

Felix Luckeneder (7.), Stefan Nutz per Elfmeter (40.) sowie ein Kopfball-Doppelpack von Simon Piesinger (50., 53.) stoppten mit ihren Treffern die zuvor elf Spiele andauernde Altacher Sieglos-Serie. Der bisher letzte Liga-Erfolg datierte vom 5. Mai 2018 (1:0 in Mattersburg). Für die Admira scorte Wilhelm Vorsager (42.) den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer , Sasa Kalajdzic traf bei seinem Comeback zum 4:2-Endstand (91.). Die Elf von Trainer Ernst Baumeister kassierte aber die bereits sechste Saison-Niederlage und ist in der heimischen BSFZ-Arena seit sieben Spielen sieglos.

SCR Altach startet ohne Angst

Altach startete forsch und mit einigen gefährlichen Flanken. Luckeneder köpfelte eine abgefälschte Hereingabe von Nutz in der 7. Minute zur frühen Führung ein (7.). Auf der Gegenseite rettete bei einem Kopfball von Stephan Zwierschitz die Stange (17.). Danach war wieder Altach am Drücker: Nutz schoss knapp vorbei (24.), bei einem Schuss von Brian Mwila, der sein Startelfdebüt feierte, zeichnete sich Admira-Schlussmann Andreas Leitner aus (38.).

Die Schlussphase der ersten Hälfte wurde turbulent: Admiras Sinan Bakis foulte erst Manfred Fischer im Strafraum. Nutz verlud Leitner und traf ins rechte Eck zum 2:0 (40.). Den Hausherren gelang der postwendende Anschlusstreffer, nachdem die Altacher Hintermannschaft den Ball nicht wegbrachte. Vorsager nützte Luckeneders "Vorlage" und traf mit dem platzierten Flachschuss (42.). Die Grabherr-Elf wankte sofort: Schmidt schoss unbedrängt nach Zwierschitz-Vorlage aber drüber (43.).

Für Luckeneder ging es nach einem klaffenden Cut am Auge nach einem Zusammenstoß mit Bjarne Thoelke nach der Halbzeitpause nicht mehr weiter. Seine Altacher hatten aber erneut den besseren Start für sich. Piesinger köpfelte mit dem Hinterkopf nach Nutz-Eckball noch Thoelke an, von dem der Ball ins Tor ging. Drei Minuten war der 1,92 m-Hüne erneut nach Nutz-Eckball per Kopf zur Stelle - ein Abbild des 3:1. Für Nutz war es der vierte Scorer-Punkt in dieser Partie.

Admira Wacker hätte es nochmal spannend machen können

Die Admira hatte durchaus Chancen, die Partie noch einmal spannend zu machen. Zwierschitz verzog aus guter Position (57.), danach drosch Vorsager aus Kurzdistanz den Ball weit drüber (66.). Die Altacher zeigten auch in der Folge einige Defensiv-Schwächen, doch erst Kalajdzic köpfelte den Ball bei seinem ersten Einsatz nach langer Verletzungspause in der 91. Minute über die Linie. Die Südstädter mussten sich nach zuletzt sechs ungeschlagenen Duellen Altach erstmals wieder beugen.

Der 9. Spieltag der Bundesliga im Überblick

DatumHeimteamGastteamErgebnis
29.09.2018Rapid WienSKN St. Pölten0:2
29.09.2018WACRB Salzburg1:4
29.09.2018Admira WackerSCR Altach2:4
30.09.2018SV MattersburgFC Wacker-
30.09.2018TSV HartbergAustria Wien-
30.09.2018LASKSturm Graz-
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