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Regionalligareform: Entscheidung nach "heftiger Diskussion" vertagt

Von SPOX Österreich
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© GEPA

Weiter warten heißt es in Bezug auf die geplante Reform auf Regionalligaebene. Damit steht die Zukunft der dritten Leistungsstufe im österreichischen Fußball weiterhin in den Sternen.

Da es bei der Präsidiumssitzung des ÖFB überraschend zu keiner Entscheidung kam, wurde diese nun auf 14. Dezember vertagt.

"Es war eine sehr heftige Diskussion. Ich bin froh, dass der Stein jetzt endgültig ins Rollen gebracht worden ist", wird Oberösterreichs Verbandspräsident Gerhard Götschhofer von den OÖN zitiert. "Es hätte keinen Sinn gemacht, jetzt isoliert über die Regionalliga West abzustimmen, anstatt sich das gesamte Konstrukt anzusehen. Umgekehrt ist auch der zeitliche Druck mit der fixierten Sitzung am 14. Dezember so hoch, dass man wirklich zügig bestmögliche Entscheidungen treffen muss."

Bis zu diesem Termin soll die Regionalliga von der niederländischen Agentur Hypercube, die bereits im Vorfeld der Bundesligareform zurate gezogen wurde, analysiert werden.

Streitpunkt Westliga

Nach den Streitereien der Landesverbände aus der Regionalliga West um ein mögliches Eliteliga-Format und das Ausscheren Salzburgs, kam zuletzt die Idee auf, Salzburg könnte gemeinsam mit Oberösterreich eine neue, vierte Regionalliga gründen.

Ein Vorschlag, den ÖFB-Präsident Leo Windtner grundsätzlich für gut befand. Nun sind die niederländischen Experten gefragt, weitere Reformoptionen zu prüfen.

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