Red Bull Salzburgs Stefan Stangl kritisiert Rapid Wien

"Rapid ist einfach noch nicht so weit"

Mittwoch, 06.07.2016 | 10:54 Uhr
Stefan Stangl: "Am Ende hat sich alles bezahlt gemacht"
© GEPA
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Im Gespräch mit SPOX erklärt Neo-Salzburger Stefan Stangl, warum er zu Red Bull nicht 'Nein' sagen konnte und ist sich sicher: "Rapid ist einfach noch nicht so weit."

Wie ein Kaugummi zog er sich, der Transfer von Stefan Stangl. Schon vor mehr als zwei Monaten nahmen die Gerüchte um einen pikanten Wechsel von Rapid zu Red Bull Salzburg Fahrt auf. Ein Zeitraum, der besonders dem 24-Jährigen wie eine Ewigkeit vorkommen musste. Lokale Medien berichteten von Verhandlungsschwierigkeiten, in Wien wurde der Transfer nur noch zur Formsache erklärt. Bange Wochen, die für Stangl nun durchgestanden ist.

Für kolportierte 1,5 Millionen Euro heuerte der Steirer am 1. Juli in Salzburg an. "Die Situation war phasenweise unangenehm, weil Medien den Transfer schon zuvor als fix vermeldeten und da scheinbar mehr wussten, als ich selbst", sagt der Linksverteidiger im Gespräch mit SPOX. "Dass es zwischen diesen beiden Vereinen nicht so einfach ist, haben alle gewusst. Ich habe aber nicht befürchtet, dass der Transfer scheitert. Panik ist zumindest nie ausgebrochen."

"Rapid ist noch nicht so weit"

Den Wechsel nach Salzburg beschreibt Stangl als "großen Schritt" und will dabei nicht undankbar klingen. "Ich konnte mich bei Rapid weiterentwickeln und habe eine schöne Zeit erlebt", sagt Stangl. Insgesamt sprach aber das Gesamtpaket für die Bullen. Infrastruktur, Kaderqualität und wohl auch finanzielle Aspekte. "Der Klub gewinnt national fast alles, spielt sehr oft international, die Mannschaft ist toll aufgestellt - da konnte ich nicht 'Nein' sagen", sagt Stangl.

"Die Arbeit, die bei Rapid geleistet wird, ist hervorragend. Aber ich glaube, Rapid ist vielleicht einfach noch nicht so weit", sagt er über seinen Ex-Klub, der in den nächsten Jahren ein Top 50-Klub in Europa werden will. "Dass ich bei Rapid nicht verlängern werde, war schon im Winter klar. Bereits da hatte ich erste Angebote." Doch ein Wechsel zu Watford zerschlug sich und mit Salzburg öffnete sich eine neue Türe. Und Rapid kassierte ein Jahr vor Vertragsende für Stangl eine siebenstellige Ablösesumme.

"Am Ende hat sich alles bezahlt gemacht"

Nun ändert sich für Stangl einiges. Neue Stadt, andere Spielphilosophie, mehr Konkurrenz. Mit Andreas Ulmer rittert sich Stangl um einen Stammplatz links in der Abwehr: "Dass Andi ein sehr guter Spieler ist, weiß ich natürlich. Aber ich glaube, dass uns der Konkurrenzkampf gut tun wird." Die Drucksituation sieht er nicht ganz so eng. Immerhin ist Stangl jetzt dort, wo er vor viereinhalb Jahren hinwollte. Damals, als er bei Sturm Graz keine Perspektive mehr sah.

"Mit so einem Karriereverlauf habe ich nach meinem Abgang bei Sturm nicht gerechnet. Aber mein Ziel war es immer, dort hinzukommen, wo ich jetzt bin. Natürlich musste ich Schritte zurück machen, aber das war für meine Entwicklung enorm wichtig. Am Ende hat es sich bezahlt gemacht", blickt Stangl zurück. Und jetzt? Salzburg soll international spielen. Und das große Ziel bleibt freilich die Meisterschaft: "Das muss ja wohl nicht gesagt werden."

Am 27. August folgt dann das erste Duell gegen Rapid - im brandneuen Allianz Stadion. Vergangene Fälle lassen bereits jetzt vermuten, dass das Wiedersehen verbal hässlich werden könnte. Das will Stangl aber noch nicht an sich heranlassen. "Ich kann die Reaktion der Fans eh nicht beeinflussen. Jetzt will ich mich einmal in Salzburg einleben, fit bleiben, in die Mannschaft spielen. Bis zum ersten Spiel gegen Rapid ist schließlich noch ein weiter Weg."

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