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Österreich erreichte bei der U20-WM 2007 in Kanada sensationell den vierten Platz. Doch was wurde aus den damaligen WM-Helden rund um Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic und Teamchef Paul Gludovatz?
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Bartolomej Kuru: War nach Vertragsende bei der Austria im Sommer 2008 ein halbes Jahr ohne Verein, danach folgten unter anderem Grödig, Vienna, Bohemians Prag, Austria Klagenfurt und St. Pölten. Derzeit ist er bei Bruck/Leitha in der RLO engagiert.
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Andreas Lukse: Der Wiener startete bei Rapid, wurde an Leoben und Sturm Graz verliehen, konnte sich bei Rapid aber schlussendlich nicht vollends durchsetzen. Nach Verträgen bei der Vienna, FC Lustenau und Kapfenberg begann in Altach seine Renaissance.
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Michael Zaglmair: Der Oberösterreicher begann seine Karriere beim LASK und spielte bis 2012 für den SV Horn, ehe er seine Karriere beendete. Derzeit arbeitet Zaglmair als Tormann-Trainer beim deutschen Kreisliga-Klub FSV Prüfening.
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Daniel Gramann: Der Neffe von Andreas Herzog ging nach der WM zu Altach. Zwei Jahre später heuerte er bei Austria Kärnten an, 2010 folgte ein ein Jahr in Grödig. In der Folge spielte Gramann für Sollenau, Ostbahn XI und ASK Elektra. Hier mit Arturo Vidal.
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Michael Madl: Der Steirer wurde nach der WM von der Austria nach Innsbruck verliehen. Danach stand er wieder bei der Austria unter Vertrag, ehe es den Abwehrspieler nach Wr. Neustadt und zu Sturm Graz zog. Seit Jänner 2016 spielt er bei Fulham.
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Thomas Panny: Der Niederösterreicher erlitt kurz vor dem WM-Semifinale einen Wadenbeinbruch und Bänderrisse im Knöchel und musste lange pausieren. 2009 verließ er die Admira, es folgten der FAC, Vösendorf, Wr. Neudorf, Ostbahn, Schwechat und Kottingbrunn.
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Thomas Pirker: Der Kärntner ging nach der WM zu Austria Kärnten, danach machte er bei Vöcklabruck, WAC, Austria Klagenfurt, Villacher SV, SG Steinfeld, SV Sachsenburg und Dellach/Drau Station. Sein aktueller Verein heißt Wölfnitz.
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Sebastian Prödl: Der WM-Kapitän verabschiedete sich 2008 von Sturm Graz in Richtung Bremen. Den Deutschen kehrte er nach sieben Jahren den Rücken und verteidigt seit 2015 für Watford. Im A-Team brachte es der Steirer bisher auf 63 Länderspiele.
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Siegfried Rasswalder: Der Linksverteidiger spielt nach Stationen bei Leoben, LASK, Horn und Austria Klagenfurt derzeit für Erste-Liga-Aufsteiger Hartberg.
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Markus Suttner: Der Linksverteidiger schaffte es vom Nachwuchs der Austria bis zum Kapitän der Veilchen, auch beim Bundesliga-Abstieger Ingolstadt ist er seit 2015 Stammspieler. Im vergangenen Mai trat er nach 20 Länderspielen aus dem ÖFB-Team zurück.
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Ingo Enzenberger: Der Oberösterreicher wechselte nach der WM von den Salzburg Juniors für ein Jahr nach Schwadorf, kehrte danach zu den Juniors zurück. Es folgten Engagements beim irischen Club Galway United sowie bei Anif und TSV Neumarkt.
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Peter Hackmair: Der Mittelfeldspieler kehrte seinem Stammclub SV Ried 2011 den Rücken und ging zu Wacker Innsbruck. Im August 2012 beendete er nach vielen Knieverletzungen seine Karriere, mittlerweile arbeitet er als ORF-Experte.
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Martin Harnik: Der deutsch-österreichische Doppelstaatsbürger ging 2009 von Bremen zu Fortuna Düsseldorf und wechselte ein Jahr später nach Stuttgart. Von dort ging es 2016 zu Hannover 96 Seine A-Team-Bilanz steht bei 66 Spielen und 15 Toren.
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Thomas Hinum: Der Oberösterreicher ging nach seiner Rückkehr aus Kanada von Pasching zu Austria Kärnten, seine weiteren Arbeitgeber hießen Rapid, Ried und LASK. Seit 2016 steht er bei BW Linz unter Vertrag.
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Zlatko Junuzovic: Auch der gebürtige Serbe wechselte nach der WM zu Austria Kärnten. Zwei Jahre später ging er zur Wiener Austria und von dort im Jänner 2012 zu Werder Bremen. Im A-Team brachte er es bisher auf 55 Partien (7 Tore).
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Veli Kavlak: Der Mittelfeldspieler verließ Rapid 2011 in Richtung Besiktas und stieg dort zum Führungsspieler und Kapitän auf, ehe ihn eine Schulterverletzung zu einer jahrelangen Pause zwang, die bis heute andauert. Seine A-Team-Bilanz: 31 Spiele, 1 Tor.
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Bernhard Morgenthaler: Nach Engagements bei der Admira, Schwadorf und Pasching landete der Niederösterreicher zuletzt beim SC Brunn/Gebirge.
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Tomas Simkovic: Der gebürtige Slowake wechselte 2008 von der Austria zu Schwanenstadt und später nach Wr. Neustadt. Es folgte ab Jänner 2012 die Rückkehr zur Austria, ehe es ihn zu Tobol Kostanay nach Kasachstan zog. Heute kickt er bei FK Aktobe.
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Michael Stanislaw: Er schnürte nach der WM für Schwanenstadt, Wiener Neustadt, Egri (HUN), Horn, Ritzing und zuletzt für Bad Sauerbrunn seine Fußballschuhe.
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Erwin Hoffer: Der Stürmer ging 2009 von Rapid zu Napoli, wo er meist auf der Tribüne saß. Es folgten Wechsel zu Kaiserslautern, Frankfurt, Düsseldorf und Karlsruhe. Derzeit befindet er sich auf Vereinssuche, im A-Team schaffte er 28 Länderspiele (4 Tore).
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Rubin Okotie: Bei der Austria war der Stürmer nach der WM Stammspieler, erlitt 2009 aber einen Knorpelschaden im Knie. Okotie erholte sich lange nicht davon, kam erst bei SönderjyskE und 1860 wieder in Form. Derzeit spielt Okotie bei Beijing Enterprises.
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Paul Gludovatz: Der Burgenländer war noch bis 2008 Trainer des U20-Teams, heuerte später bei der SV Ried an und gewann 2011 den ÖFB-Cup. Es folgte ein kurzes Intermezzo als sportlicher Leiter bei Sturm, danach war er Trainer in Hartberg und erneut Ried.
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ÖFB-Bilanz bei der U20-WM 2007 in Kanada: GR: 1:1 vs Kongo, Tor: Hoffer / GR: 1:0 vs Kanada, Tor: Okotie / GR: 0:0 vs Chile / AF: 2:1 vs Gambia, Tore: Prödl, Hoffer / VF: 2:1 n.V. vs USA, Tore: Okotie, Hoffer / HF: 0:2 vs Tschechien / P3: 0:1 vs Chile