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Seit 2005 spielt man in Salzburg unter dem Namen Red Bull. Wir nahmen uns den Titel zum Anlass, die beste Mannschaft einer Ära zu präsentieren.
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GK: Eddie Gustafsson. Kultig, sympathisch, schlau, beliebt. Absolvierte 98 Spiele für Red Bull Salzburg, seine üble Beinverletzung war jedoch ein schwerer Einschnitt in seiner Karriere.
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RV: Christian Schwegler. Der Schweizer (32) holte mit Salzburg neun Titel und absolvierte 242 Spiele. Verabschiedet sich im Sommer in seine Heimat Luzern. Die Fans werden ihn freilich vermissen.
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IV: Martin Hinteregger. Vielleicht manchmal ein Sturschädel und unüberlegt in seinen Aussagen, aber wohl der talentierteste Innenverteidiger der Bullen-Geschichte. Abwehrchef unter Schmidt, insgesamt mit 212 Partien.
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IV: Ibrahim Sekagya. Kultkicker der österreichischen Bundesliga. Charismatischer Abwehrchef, phasenweise auch Leistungsträger bei Uganda. Verabschiedete sich nach 223 Spielen Richtung RB New York wo er heute Co-Trainer ist.
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LV: Andreas Ulmer. Der 31-Jährige kickt schon seit 2009 in Salzburg. Absolvierte seither 307 Spiele. Damit ist der dynamische Außenpracker Rekordspieler der Bullen-Ära. Hat sich schon alleine deshalb seine Nominierung verdient.
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RM: Sadio Mane. Heute unter Jürgen Klopp einer der besten Offensivspieler der Premier League. Unter Roger Schmidt mischte er die Bundesliga auf. War kaum zu kontrollieren. Anfangs auf dem Platz, später neben dem Platz.
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ZM: Christoph Leitgeb. Wurde einst von Giovanni Trapattoni zum österreichischen Pavel Nedved geadelt. Leider zu sehr von Verletzungen geplagt. Trotz 295 Spiele für den Klub hätte seine Karriere noch spektakulärer ausfallen können.
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ZM: Naby Keïta. Noch ein Kicker, der mittlerweile zu den besten seiner Zunft in seiner Altersklasse zählt. Schon in der heimischen Bundesliga wurde klar: Keïta kann ein Großer werden. Bei RB Leipzig ist der 22-Jährige auf dem besten Weg dazu.
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LM: Kevin Kampl. Einer der Leistungsträger unter Schmidt. Auch bei ihm wurde bald deutlich, dass er eine Nummer zu groß für die österreichische Bundesliga ist. Sammelte starke 83 Scorerpunkte in 109 Spielen. Kickt heute bekanntlich bei Bayer Leverkusen.
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ST: Jonatan Soriano. Der große Maestro Salzburgs. Wechselte im Winter nach China und hinterließ ein unglaubliches Vermächtnis. Acht Titel mit dem Klub, 172 Tore, 72 Vorlagen, viele unvergessliche Momente.
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ST: Marc Janko. Seine unpackbare Saison 2008/2009 wird lange in Erinnerung bleiben. Der Nationalstürmer erzielte 39 Tore in 34 Bundesligaspielen. Erzielte in 126 Spielen für Red Bull immerhin 83 Tore.
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Trainer: Roger Schmidt. Kein Coach ließ mit Red Bull Salzburg einen ähnlich frenetischen Fußball spielen, wie Roger Scmidt mit seinen Pressing-Monter. Inspirierte dabei eine ganze Liga, die plötzlich ebenfalls anfing, dem Ball nachzujagen.
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Die beste Elf von Red Bull Salzburg in der Bullen-Ära
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Tor: Alexander Walke. Zwischen Eddie Gustafsson und Alex Walke fiel die Wahl schwer. Schließlich entschied ein Hauch Kult. Walke ist aktuell Stammgoalie der Bullen, obwohl er nicht nur einmal abgeschrieben wurde.
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Rechter Verteidiger: László Bodnár. Der Ungar war eine Dampflokomotive sondergleichen. Absolvierte 85 Partien für den Klub und war für seinen strammen Schuss bekannt. Mit 46 Länderspielen auch in seiner Heimat kein Unbekannter.
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Innenverteidiger: Franz Schiemer. Kaum sah man den Österreicher ohne Turban auf dem Spielfeld. Schonte weder sich, noch den Gegenspieler. Wegen seiner zahlreichen Verletzungen beendete er schließlich im Alter von 28 Jahren seine Karriere.
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LV: Dusan Svento. Der Slowake war ein technisch ganz feiner Außenverteidiger und Flügelspieler. Sammelte immerhin 55 Scorerpunkte für den Klub. Wechselte später zum FC Köln, verabschiedete sich nach vielen Verletzungen im Sommer Richtung Slavia Prag.
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DM: Niko Kovac. Heute ist Niko Kovac Trainer bei Eintracht Frankfurt. In seiner aktiven Zeit war er Kapitän und Leistungsträger bei RB Salzburg. Ein echter Führungsspieler und eine Persönlichkeit, wie man sie in der heimischen Liga nicht täglich sah.
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Defensives Mittelfeld: René Aufhauser. Der Voitsberger war 306 Mal für Red Bull Salzburg auf dem Platz. Lange auch nicht aus dem Nationalteam wegzudenken. Heute ist er Co-Trainer von Oscar Garcia.
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DM: Stefan Ilsanker. Als der Abräumer als junger Bursche in Mattersburg kickte, wurde er nicht selten belächelt. Bei den Bullen stand er später seinen Mann. Heute ist er wichtiger Baustein bei RB Leipzig und im österreichischen Nationalteam.
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ZM: Valon Berisha. Man glaubt es gar nicht, aber der Norweger ist erst 24 Jahre alt. Trotz einer schweren Knieverletzung absolvierte er 184 Spiele für den Verein und sammelte dabei 85 Scorerpunkte. Könnte sich im Sommer Richtung England verabschieden.
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RM: Somen Tchoyi. Ein Edelzangler mit ganz, ganz viel Kultpotenzial. Geigte wie nur wenige im RB-Trikot, auch wenn er nicht immer übertrieben effizient agierte. Versumperte dann später bei West Brom in England. In Salzburg bleibt er aber in Erinnerung.
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LM: Patrik Jezek. 2005 heuerte der Tscheche als einer der ersten Stars in Salzburg an. War sehr ruhig, gab selten Interviews. 2007 erzielte er das schnellste Bundesliga-Tor der Geschichte (10 Sekunden). Steht für die alte Salzburg-Generation.
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Stürmer: Alexander Zickler. Der heutige Liefering-Co-Trainer hat eine beachtliche Vita. Champions-League-Sieger, siebenfacher Deutscher Meister- und natürlich dreifacher österreichischer Meister. Wurde für die Bullen zweimal Torschützenkönig.
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ST: Alan. Das Herz tut weh, dass er nicht in der Startelf steht. Verletzte sich schwer am Knie und hinterließ trotzdem Samba & viele Treffer. 93 Tore und 37 Vorlagen in 129 Spielen bezeugen seine Qualität. Der 27-Jährige kickt noch für Evergrande.