Eishockey

EBEL-Finale 5: Titelrennen zwischen KAC und Vienna Capitals wieder offen

Von APA
EBEL-Finale
© GEPA

In der Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga ist wieder alles offen. Der KAC besiegte am Samstag die Vienna Capitals mit 3:2 (0:0,3:0,0:2) und schaffte in der "best of seven"-Serie den Gleichstand zum 2:2. Nach dem vierten Heimsieg im vierten Finalspiel können die Caps am Ostermontag (17.00) mit Heimvorteil wieder vorlegen. Am Mittwoch (20.20) geht es für Spiel sechs zurück nach Klagenfurt.

Drei Tore im Mitteldrittel entschieden die Partie zugunsten der Klagenfurter, die auch von zehn Zweiminutenstrafen der Wiener in den ersten zwei Dritteln profitierten. Im Finish kämpften sich die Gäste auf 2:3 heran, die Wende gelang aber nicht mehr.

In der mit 4.950 Zuschauern ausverkauften Stadthalle waren die Rotjacken schon im ersten Abschnitt die spielbestimmende Mannschaft, begünstigt durch drei Strafen der Caps in der ersten Viertelstunde. Dem Rekordmeister gelang es zunächst aber nicht, Torhüter J.P. Lamoureux zu überwinden. Im Mitteldrittel klappte es für den KAC aber mit der hoch verdienten Führung. Johannes Bischofberger kam direkt von der Strafbank, wurde von Siim Liivik ideal bedient und bezwang Lamoureux mit einem Schuss ins kurze Eck (25.).

Strafen brechen Caps das Genick

Die Wiener machten sich auch danach das Leben mit vielen Undiszipliniertheiten selbst schwer. Der KAC nutzte das Überzahlspiel mit einem Doppelschlag zur Vorentscheidung. Im siebenten Powerplay bediente zunächst Matt Neal den an der langen Stange postierten Nick Petersen, der nur noch einschießen musste (36.). Ein Spiegelbild führte 63 Sekunden später zum 3:0: diesmal fand Petersen von der anderen Seite den freien Neal am langen Eck (37.).

Doch die Mannschaft von Dave Cameron gab sich noch nicht geschlagen. Rafael Rotter (50.) fälschte im Powerplay einen Sonden-Schuss unhaltbar ab (50.), nach einem Romig-Schuss sprang der Puck von Kelsey Tessier zum Anschlusstreffer ins Tor (53.).

Cameron: "Refs haben sich wichtig gemacht"

Petri Matikainen (Trainer KAC): "Wir werden Spiel für Spiel besser. Die Balance hat gestimmt. Im dritten Drittel waren wir zu passiv, aber auch das gehört dazu. Vielleicht langweilt ihr euch schon, wenn ich sage, wir müssen besser werden, aber das ist einfach so. Wir spielen gegen eine tolle Mannschaft und es ist nie vorbei, bevor es nicht vorbei ist."

Dave Cameron (Trainer Vienna Capitals): "Unsere Special Units waren die ganze Zeit am Eis. Die Refs haben sich schon zu wichtig gemacht in diesem Spiel, ich will nicht darüber reden. Wir haben nicht aufgegeben und sind knapp vor dem Ausgleich gewesen. Jetzt brauchen wir Ruhe und müssen wieder zu Kräften kommen."

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