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Von: Seb_Blah
10.12.2014 | 6820 Aufrufe | 9 Kommentare | 6 Bewertungen Ø 5.7
Kommentar zum Neururer-Rauswurf
Mensch, Pedda!
Peter Neururers Rauswurf beim VfL Bochum kam überraschend. Doch war er gerechtfertigt? Ein Kommentar

Trainerentlassungen haben meistens keinen besonders überraschenden Charakter. Oft sitzt der betroffene Coach schon seit Wochen eher auf der Stuhlkante, der endgültige Todestoß erfolgt spätestens nach der x-ten Niederlage in Folge, einer peinlichen Klatsche oder in seltenen Fällen auch aufgrund dubioser Personalentscheidungen. Peter Neururers Rauswurf am Dienstagmorgen kam dagegen überraschend. Klar, der VfL Bochum hatte sich in den letzten Wochen wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, aber darum ging es ja im Statement des Vereins auch nicht. "Vereinsschädigendes Verhalten" wird dem Schnauzbartträger vorgeworfen. Klingt erstmal krass - und das ist es auch! Denn die Umstände, unter denen Neururer seinen Stuhl räumen musste, sind nicht nur aus der Sicht zahlreicher VfL-Fans bedenklich, das Handeln des Vorstands um Christian Hochstätter ist eine Farce, die es so im deutschen Fußball lange nicht gegebn hat.

Schauen wir aber zunächst einmal auf das Sportliche; meist der Hauptgrund für den Rauswurf des eigenen Übungsleiters. Dazu hier mal eine Liste der Trainer, die seit Saisonbeginn ihren Stuhl im deutschen Profifußball räumen mussten:

Mirko Slomka (Hamburger SV, 18. Tabellenplatz)

Jens Keller (Schalke 04, 11. Tabellenplatz)

Robin Dutt (Werder Bremen, 18. Tabellenplatz)

Armin Veh (VfB Stuttgart, 18. Tabellenplatz) (freiwillig)

Falko Götz (Erzgebirge Aue, 18. Tabellenplatz)

Roland Vrabec (FC St. Pauli, 14. Tabellenplatz)

Ricardo Moniz (1860 München, 13. Tabellenplatz)

Valerien Ismael (1.FC Nürnberg, 14. Tabellenplatz)

Alexander Schmidt (Jahn Regensburg, 20. Tabellenplatz)

Peter Vollmann (Hansa Rostock, 19. Tabellenplatz)

Was auffällt: All diese Trainer wurden aus sportlichen Gründen, entlassen, freigestellt oder beurlaubt. Selbst Veh, der freiwilig abtrat, tat dies aus sportlichen Gründen. Und auch beim VfL Bochum hatte ein Rauswurf aufgrund der letzten Ergebnissen sicherlich niemanden überrascht. Da war die 0:5-Klatsche in Heidenheim, das 0:3 gegen Ingolstadt und weitere Pleiten gegen die Löwen und Leipzig. Auch beim 3:3 gegen St. Pauli am Wochenende präsentierte sich der VfL weit entfernt von der Form der ersten Saisonwochen, die dem Verein nach sechs Spieltagen sogar die Tabellenspitze bescherten. Ein Sieg aus den letzten zehn Spielen wäre also aus sportlicher Sicht sicherlich ein Grund zur Freistellung - nur spielte das in der Causa Neururer offenbar, wenn überhaupt, nur eine Nebenrolle.

Wir wollen attraktiver spielen, wir wollen das Publikum wieder für uns gewinnen, wir wollen mehr Heimsiege und wir wollen von Anfang an nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun haben. Und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt, hatte Peter Neururer im September den "Ruhr Nachrichten" nach dem starken Saisonstart erklärt. Kein Wunder, denn im Sommer kamen 15 neue Spieler, 16 Akteure verließen den Verein. Nach Platz 14 im Vorjahr wollte man sich daher auch davor hüten, trotz der neuen Offensivkräfte wie Stanislav Sestak, Simon Terrode und Mikael Forssell den Aufstiegskampf auszurufen.

Als man dann wider Erwarten stark in die Saison startete, stapelte man dennoch weiter tief. "Wir haben in Bochum einen Funken entfacht. Jetzt müssen wir sehen, dass ein Feuer daraus wird, sagte Sportvorstand Hochstätter Anfang September im "Kicker". Daraus wurde bekanntlich nichts, dennoch hatte man bisher nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, Stand jetzt sind es fünf Punkte bis zu Platz 16, auch nach oben sind es aktuell noch sieben Zähler. Also, vor allem nach 16 Spieltagen, noch alles drin, oder?

Lang geplante Unverschämtheit?

Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil das Auftreten und die in den vergangenen Tagen wiederholt getätigten Äußerungen von Peter Neururer aus unserer Sicht vereinsschädigendes Verhalten darstellen, begründet Christian Hochstätter den Entschluss in Sachen Neururer. Hinter dem Begriff "vereinsschädigendes Verhalten" verbergen sich zwei Aussagen der Vereinsikone in den vergangenen Wochen.

Nachdem man sich gegen Ingolstadt 0:3 geschlagen geben musste, hatte Hochstätter die Moralkeuie geschwungen und den Auftritt seiner Mannschaft als "peinlich und beschämend" bezeichnet. Neururer war offenbar anderer Meinung und erklärte, dass der Sportvorstand dies doch einmal konkretisieren sollte. Schon da war das Verhältnis also schon angespannt, der Eklat um Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis brachte das Fass dann aber wohl zum Überlaufen.

Villis hatte der Mannschaft den nötigen Willen, die Mentalität und den Kampfgeist in den vergangenen Spielen abgesprochen, woraufhin Kapitän Andreas Luthe entgegnete: "Wenn man solche Aussagen tätigt, dann sollte man sich vielleicht hier mal blicken lassen. Wenn man intern dabei ist bei der Mannschaft, kann man diese Aussage tätigen, wenn nicht, sollte man den Mund halten." Statt ein ernstes Wort mit seinem Keeper zu reden, stand Neururer aber hinter der Aussage von Luthe - für Hochstätter und Co. wohl der endgültige Grund für den Rauswurf.

Jetzt zu behaupten, Neururer hätte sich mit diesen beiden Aussagen ins Abseits manövriert, wäre geradezu lächerlich. Hochstätter stärkte dem auch unter den Fans nicht unumstrittenden Neururer den Rücken. Zudem wusste der Sportvorstand, dass er mit Neururer keinen notorischen Ja-Sager auf der Bank sitzen hat. Der 59-Jährige ist bekannt für seine extrovertierte Art und trägt das Herz sprichwörltich auf der Zunge. Daher kann er sich auch den ein oder anderen markigen Spruch nicht verkneifen.

Das missfiel Hochstätter vor allem in den letzten Wochen wohl immer mehr. Neururer aber "vereinsschädigendes Verhalten" vorzuwerfen, ist definitiv Schwachsinn. Als Trainer stellt er sich nun mal vor seine Mannschaft, dass er Luthe nicht bestraft, ist sicherlich auch dem da schon enorm angespannten Verhältnis zu den Verantwortlichen geschuldet. Hätte er da vielleicht mit etwas mehr Fingerspitzengefühl agieren können? Sicherlich, aber das ist nun mal Peter Neururer, ein Mann, der voll und ganz hinter seiner Meinung steht - ob sie nun Sinn ergibt oder nicht.

Exil statt Legendenstatus

Unter'm Strich muss einem die Freistellung des 59-Jährigen also reichlich komisch vorkommen. Die Art und Weise, wie Neururer vor die Tür gesetzt wurde, scheint seit einigen Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten, bereits im Hinterkopf von Hochstätter herumzuspuken. Die Vorgehensweise erinnert an einen Chef, der in einer Akte alle "Vergehen" seines Angestellten sammelt, um ihn dann völlig überraschend in sein Büro zu zitieren und rauszuwerfen.

Auch Neururer scheint bis zuletzt nichts geahnt zu haben: "Ich bin geschockt. Ich habe absolut kein Verständnis für diese Entscheidung und kann sie in keiner Form nachvollziehen", erklärte er am Dienstag dem "SID". Sportlich gesehen hat er damit absolut recht, und auch die ihm zu Last gelegten Äußerung nach dem Ingolstadt-Spiel sowie die Verteidigung seines Kapitäns sind im Normalfall lange kein Grund, um den eigenen Trainer vor die Tür zu setzen.

Natürlich gibt es sicherlich ein oder zwei Nickligkeiten im Hintergrund, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen werden. Unter den gegebenen Fakten lässt sich aber nur ein Schluss ziehen: Hochstätter wollte Neururer loswerden und hat nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Das Kuriose daran ist: Hätte er seinen Trainer aus sportlichen Gründen vor die Tür gesetzt, würde die Diskussion über die Rechtfertigung kaum und nicht in diesem Maße geführt. Der Rauswurf wegen "vereinsschädigendem Verhalten" ist also nicht als ein verbales Nachtreten der Verantwortlichen gegenüber ihrem Ex-Coach.

Auch Neururer will mit seinen ehemaligen Vorgesetzten nichts mehr zu tun haben: "Unter den aktuellen Verantwortlichen beim VfL Bochum wird es für mich kein Zurück zum VfL Bochum geben", erklärte er gegenüber "Sport1". Am Ende kann man nur hoffen, dass solch eine Farce, wie sie Neururer widerfahren ist, nicht zum Regelfall bei Trainerentlassungen wird. Wenn ein Coach seinen Stuhl räumen muss, dann sollte er es aus sportlichen Gründen müssen. Und Peter Neururer wünsche ich mir, dass er demnächst wieder auf der Trainerbank sitzt.

KOMMENTARE
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Hechti
12.12.2014 | 11:48 Uhr
2
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Hechti : 
12.12.2014 | 11:48 Uhr
0
Hechti : 
Schöner und detaillierter Blog

Für mich stellt es sich so dar, dass Hochstätter eine teure Abfindung umgehen will. Derartiges Verhalten lässt jedoch keine positiven Rückschlüsse auf den Charakter einer solchen Person zu. Es ist unwahrscheinlich, dass man sich außergerichtlich einigen wird, daher werden wir in Zukunft noch mehr von dieser Geschichte zu hören bekommen.
2
TT15
12.12.2014 | 12:05 Uhr
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-3
TT15 : 
12.12.2014 | 12:05 Uhr
-3
TT15 : 
Wieso Unverschämtheit?
die Entlassung ist lediglich die Korrektur eines Fehlers:
den Kerl länger als bis zum letzten Saisonende anzustellen.
0
frantheman
12.12.2014 | 12:11 Uhr
2
-1
frantheman : 
12.12.2014 | 12:11 Uhr
-1
frantheman : 
Vorweg ich bin VfL-Mitglied & habe diese Saison so gut wie jedes Spiel im Stadion oder im TV live verfolgt.
In der Summe ist mir dein Blog hier etwas zu einseitig!
Ja, auch mich stört der Begriff "verinsschädigendes Verhalten" denn das hat Peter im Großen und Ganzen nicht verdient. Im ersten Moment hielt ich das Ganze für eine juristische Spitzfindigkeit, die dazu dient eine Gehaltfortzahlung zu umgehen. Bisher hat C.H. allerdings betont, dass Gehalt werde bis Saisonende bezahlt und aktuell sei nichts anderes geplant. Es gibt in Summe allerdings einfach eine Vielzahl von Gründen, die für die Entlassung sprechen:
1.Sportlich:
Der Tabellenplatz blendet einfach! Wir haben weniger Punkte als zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison & was die Mannschaft im Großteil der Saison gezeigt hat war ein fußballerischer Offenbarungseid (gegen Dresden,1860, Heidenheim, Ingolstadt, Pauli....). Die Punkte die wir haben verdanken wir insbesondere der individuellen Klasse des Kaders. Was die Mannschaft taktisch Woche für Woche gezeigt hat war nicht zweitligareif!
2. Verhalten P.N.:
Die aktuellen Geschehnisse rund um die Äußerungen von Luthe sind nur die Spitze des Eisberges. Neururer hat nun seit geraumer Zeit regelmäßig ungeschickte bis nicht tragbare Verhaltensweisen an den Tag gelegt:
- Verlassen eines Freundschaftsspiels des eigenen Clubs zur Halbzeit um an einer Feierlichkeit des S04 teilzunehmen.
- Trotz der Absprachen mit den Verantwortlichen nur so sporadisch wie möglich im TV aufzutreten, war Peter trotz der sportlichen Talfahrt seines Clubs mindestens 2mal in der Woche auf Sport1 zu sehen.
Das sind nur einige Beispiele. Wenn ich also weiß, dass es sportlich sehr schlecht läuft und ich es mir regelmäßig mit meinen Vorgesetzten verschärtze und mich dann zusätzlich so in der Öffentlichkeit äußere, kann die Entlassung kein Schock für mich sein.
Meiner Meinung nach war die Entlassung absolut richtig und notwendig auch wenn ich finde C.H. hätte sich das nachtreten sparen sollen.
2
Heizer
12.12.2014 | 13:49 Uhr
2
0
Heizer : 
12.12.2014 | 13:49 Uhr
0
Heizer : 
Völlig einseitiger Bericht, der die Situation in Bochum nur grob umreisst.

Die Tabelle der letzten 10 Spiele sieht so aus:

http://www.transfermarkt.de/2-bundesliga/formtabelle/wettbewerb/L2?saison_id=2014&min=7&max=17

Und hätte Bochum nicht gegen Aalen in der zweiten Minute durch ein Eigentor geführt, wäre auch das wahrscheinlich schief gegangen.

Von der Leistung her ging es immer weiter bergab, es gab eine Katastrophenleistung nach der Nächsten.

In den Pressekonferenzen vor dem Spiel wurde immer davon geredet, dass sensationell trainiert wurde. Im Spiel war davon nichts zu sehen.

Hochstätter hat sich vor der Saison (entgegen der weiten Meinung im Aufsichtsrat) FÜR Neururer ausgesprochen. Aber so konnte es nicht weiter gehen.

Und wer Neururer kennt, der weiss, warum diese Formulierung gewählt wurde:
Damit er eben nicht durch alle Fernsehsender tingelt und den VfL jetzt schlecht macht.
2
Tohdi
12.12.2014 | 13:55 Uhr
0
-1
Tohdi : 
12.12.2014 | 13:55 Uhr
-1
Tohdi : 
Schöner Blog.

Er geht jedoch an der Wahrheit vorbei. Hintergrund ist, wie sollte es auch anders sein, Geld.

Im deutschen Arbeitsrecht kann ich einen Mitarbeiter wegen firmenschädigendem Verhalten fristlos entlassen.
Folge: der Vertrag ist sofort beendet. Es gibt keine weiteren Zahlungen.

Der Verein versucht hier auf eine, meiner Meinung nach sehr billige Art und Weise, das Gehalt von Neururer einzusparen. Normalerweise wird ein Trainer bei seiner "Kündigung" ja nur freigestellt, d.h. er bekommt weiter Gehalt etc, es sei denn man einigt sich auf eine Abfindung.

Das alles würde bei Neururer nicht greifen. Wenn er firmenschädigende Äußerungen getätigt hat und deswegen gekündigt wird, erhält er keine müde Mark mehr.

Es geht also nicht um ein "fieses verbales Nachtreten", nein. Der wahre Grund ist eigentlich viel beschämender - wenn man sich überlegt, was tatsächlich vorgefallen ist.
0
Heizer
12.12.2014 | 14:06 Uhr
2
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Heizer : 
12.12.2014 | 14:06 Uhr
0
Heizer : 
Auch das ist Quatsch!

Neururer ist freigestellt und erhält seine Bezüge ganz regulär bis zum Saisonende.

Sollte er sich in der Zeit negativ über den VfL äussern, dann, aber auch nur dann, könnte sich daran noch etwas ändern.

Wie er es damals gehandthabt hat mit Duisburg, kann man übrigens hier nochmal lesen:

http://www.derwesten.de/sport/fussball/vfl/neururer-setzt-auf-heimatgefuehl-im-stadion-beim-vfl-bochum-id7854661.html#plx1987033401

"Ich hatte regelmäßig gute Angebote, aber nach all dem, was mir in Duisburg passiert ist, hatte ich mir geschworen: Die zahlen bis zum letzten Tag."
2
jasonbourne
12.12.2014 | 14:47 Uhr
0
-2
12.12.2014 | 14:47 Uhr
-2
Dann haette man ihn halt aus sportlichen Gruenden entlassen.


Aber im vereinschaedigendes Verhalten vorzuwerfen, wenn er sich vor seinen Captain und Torwart stellt, ist abstrus.

Genauso wie die Vorwuerfe nach dem 3:0 in Ingolstadt.
Die sind diese Saison bis jetzt unangefochtener Spitzenreiter.

Bochum ist vom Kader und drum herum ein Absteigskanidat- bestenfalls ein Mittelfeldteam.

Die koennen ja gerne den Trainer rauswerfen, nach den letzten 10 Spielen ist das sportlich gesehen ok, aber dann sollen sie es offen sagen und nicht so einen Bullshit abziehen.

Bochum scheint mir nicht sonderlich gut gefuehrt zu sein.
0
derworechthat
12.12.2014 | 14:52 Uhr
0
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12.12.2014 | 14:52 Uhr
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Fassen wir zusammen:
Neururers Kompetenz als Trainer liegt je nach Wahrnehmung irgendwo zwischen durchschnittlich und katastrophal, was auf den Charakter Hochstätters genauso zutrifft.
0
FighterDabro
12.12.2014 | 15:51 Uhr
3
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FighterDabro : Thema verfehlt.
12.12.2014 | 15:51 Uhr
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FighterDabro : Thema verfehlt.
Ziemlich schwacher Blogeintrag meiner Meinung nach.

Natürlich, wenn man es nur auf 2 Aussagen reduzieren will, ist das das gute Recht des Schreibers, aber halt falsch. Zudem ist auch der Sachverhalt bei der Luthe-Kritik nicht komplett geschildert, Villis und Luthe hatten das Thema bereits auf der Weihnachtsfeier geklärt, Luthe sich im Interview auf der Bochum-HP entschuldigt und DANACH hat Neururer noch quer geschossen. Das hatte nichts mehr mit verteidigen des Spielers zu tun.

Und sicherlich ist die Aussage "vereinsschädigendes Verhalten" zu hoch gegriffen, etwas abgeschwächter hätte es auch getan, ein gestörtes Vertrauensverhältnis aufgrund diverser Vorfälle/Aussagen war aber nur allzu offensichtlich und Neururer nutze jedes Mikro, um für sich Politik zu betreiben.

Auf der Jahreshauptversammlung hat Hochstätter Neururer noch sehr emotional verteidigt, kurz danach kam es mit dem Misserfolg aber auch zu Aussagen, die einen Bruch erklären können. Es fing damit an, dass Neururer die Qualität der vorher so gelobten Mannschaft öffentlich kritisiert hat ("Ich kann aus einem 14,0-Läufer keinen 11,0-Läufer machen", "hat mit Qualität zu tun"), ein Versuch, sich selbst aus der Verantwortung zu nehmen, aber auch völlig daneben, weil jeder erkennt, dass die Mannschaft wesentlich stärker ist als die vom letzten Jahr. Damit einhergehend wurde die Talfahrt nach den sehr guten Anfangswochen dann immer lapidar damit abgetan, dass man ja sparen würde und nicht mehr erwarten könne, man müsse sehen, wo man her käme und alle hätten ja nur überzogenes Anspruchsdenken, auf inhaltliche Kritik wurde dabei garnicht mehr eingegangen.

Zudem, vom vereinsschädigenden etwas ab gab es noch diverse Aussagen, die eine sportliche Ratlosigkeit zeigten, was als Trainer auch nicht unbedingt von Vorteil ist.
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