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NBA

NBA: Luka Doncic und Dallas Mavericks schießen LeBron-lose Los Angeles Lakers aus der Halle

Von Robert Arndt
Luka Doncic brillierte gegen die Los Angeles Lakers.

Die Dallas Mavericks haben sich gegen die Los Angeles Lakers ohne LeBron James keine Blöße gegeben. Luka Doncic brilliert, die Lakers stellen einen neuen Negativ-Rekord auf. Paul George feiert ein überragendes Comeback für die L.A. Clippers, auch Isaiah Hartenstein glänzt bei der Aufholjagd gegen Utah.

Philadelphia 76ers (46-29) - Milwaukee Bucks (47-28) 116:118 (SPIELBERICHT)

Washington Wizards (32-43) - Chicago Bulls (44-32) 94:107 (BOXSCORE)

  • Wichtiger Sieg für die Bulls, die im Kampf um einen direkten Playoff-Platz noch ein hartes Programm vor sich haben. Die Wizards waren der letzte Gegner, der außerhalb der Play-In-Plätze zu verorten ist. Und dennoch taten sich die Bulls erneut schwer, am Ende war aber mal wieder auf DeMar DeRozan Verlass. Der All-Star erzielte 14 seiner 32 Zähler (12/27) im vierten Viertel und vergab dabei nur einen seiner sieben Versuche. Alle vier Würfe aus der Mitteldistanz saßen.
  • Vor dem Schlussabschnitt führten die Bulls noch knapp, bevor DeRozan einen kleinen Run hinlegte. Der Forward besorgte mit einem Transition-Dunk Mitte des vierten Viertels Chicagos erste zweistellige Führung des Abends, danach spielten es die Gäste souverän herunter.
  • In Halbzeit eins war es dagegen Nikola Vucevic, der für die Bulls offensiv glänzte. 20 seiner 27 Punkte erzielte der Center in den ersten 24 Minuten, während Zach LaVine (14, 4/10) die meiste Zeit blass blieb. Entsprechend harmlos waren die Gäste aus der Distanz, nur sechs der 18 Versuche gingen durch die Reuse.
  • Noch schlechter machten es aber die Wizards, die sogar nur 23 Prozent (6/26) versenkten, nachdem sie vor zwei Tagen gegen Golden State noch die Lichter ausgeschossen hatten. Rookie Corey Kispert (10, 1/7 Dreier) traf wenig, gleiches galt auch für Kristaps Porzingis (14, 6/14, 10 Rebounds, 3 Blocks). Die besten Scorer der Gastgeber hießen Rui Hachimura (21, 8/10) und Kentavious Caldwell-Pope (20).

Brooklyn Nets (40-36) - Detroit Pistons (20-56) 130:123 (BOXSCORE)

  • Das war letztlich schwieriger als erwartet, am Ende feierten die Nets einen Pflichtsieg und bleiben damit Achter im Osten. Trotzdem brauchte es erneut einen Kevin Durant in Top-Form, um die Pistons zu schlagen. Der zweifache Finals-MVP erzielte 41 Punkte (14/23 FG), schnappte sich 11 Rebounds, verteilte 5 Assists und blockte auch noch 3 Würfe.
  • In der ersten Halbzeit führten die Gäste zeitweise mit 12 Zählern und auch zur Pause waren die Pistons noch vorne, bevor KD endgültig übernahm. Der Forward erzielte 16 Zähler mit acht Würfen und versenkte davon sechs, alles Jumper. Unterstützung hatte Durant in dieser Phase von Bruce Brown (15), der in diesem Abschnitt jeden seiner drei Triples netzte.
  • Und doch gaben sich die Pistons nicht geschlagen, allen voran Cade Cunningham. Der Top-Pick stellte mit 34 Punkten (13/24 FG, 5/11 Dreier) sein Career High ein, 29 davon erzielte der Guard in der zweiten Halbzeit. Wirklich spannend wurde es aber nicht mehr, auch nicht, als Pistons-Coach Dwane Casey zur Hack-a-Drummond-Strategie griff.
  • Der Center, der in Detroit einst unter Casey spielte, versenkte aber alle seine vier Freiwürfe. Drummond kam auf 14 Zähler und 13 Boards. Kyrie Irving legte 24 Punkte (4/8 Dreier) auf. Bei den Pistons verbuchte Center Isaiah Stewart (15, 2/3 Dreier, 11 Rebounds) ein Double-Double, der Ex-Ulmer Kilian Hayes wusste mit 13 Punkten und 4 Steals von der Bank kommend zu gefallen.
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