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Alinghi bleibt beim Persischen Golf hartnäckig

SID
Allinghi (.r) ist Titelverteidiger des America's Cup
© Getty

Titelverteidiger Alinghi hat sich als Austragungsort des 33. America's Cup erneut den Persischen Golf gewünscht. Zuvor hatten die Eidgenossen eine Niederlage vor Gericht kassiert.

Titelverteidiger Alinghi will den 33. America's Cup im Februar 2010 weiterhin im Persischen Golf austragen und hat den Gerichtsmarathon um die Zukunft der Veranstaltung in die nächste Runde geschickt.

Nachdem Richterin Shirley Kornreich vom Obersten New Yoker Gerichtshof in der vergangenen Woche entschieden hatte, dass das von den Schweizern als Cup-Schauplatz gewählte Emirat Ras al-Chaima nicht als Austragungsort in Frage komme und damit Alinghis Rivalem BMW-Oracle Recht gab, legten die Eidgenossen nun Berufung gegen das Urteil ein.

"In Valencia oder an irgendeinem anderen Ort"

Alinghi stützt sich dabei auf eine Entscheidung von Kornreichs Richterkollegen Herman Cahn, der im Mai 2008 festgelegt hatte, dass der 33. Cup "in Valencia oder an irgendeinem anderen" von den Schweizern gewählten Ort stattfinden könne.

Kornreich berief sich bei ihrem Entschluss derweil auf die Stiftungsurkunde der Veranstaltung, in der festgelegt ist, dass die Wettfahrten im europäischen Winterhalbjahr auf der südlichen Hemisphäre ausgetragen werden müssen.

Alinghi ersucht bei seiner Berufung um ein beschleunigtes Verfahren, um den kommenden Februar als Zeitpunkt des sportlichen Duells mit BMW-Oracle nicht zu gefährden.

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