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Fussball

Werder Bremen: Zickzack-Kurs mit Niclas Füllkrug

Von SPOX
Niclas Füllkrug darf nach nur einem Tag Pause wieder mit der Mannschaft trainieren

Zickzack-Kurs bei Werder Bremen: Nach einem turbulenten Mittwoch mit der angekündigten dreitägigen Suspendierung von Niclas Füllkrug "begnadigte" der Klub seinen aufsässigen Angreifer am Donnerstag schon wieder. Füllkrug durfte nach nur einem Tag wieder mit der Mannschaft trainieren, nachdem es ein "ausführliches Gespräch" zwischen Frank Baumann, Clemens Fritz, Markus Anfang und Füllkrug gegeben habe.
 

"Niclas war sehr einsichtig und hat die Reaktion gezeigt, die wir uns vorgestellt haben. Jetzt ist er in der Pflicht, sich wieder in die Mannschaft einzubringen und sich über Trainingsleistungen zu empfehlen", erklärte Geschäftsführer Frank Baumann.

Am Mittwoch verbreitete der Klub noch eine Meldung, wonach der Spieler wegen einer "Auseinandersetzung in der Kabine zwischen Niclas Füllkrug und Clemens Fritz, Leiter Scouting und Profifußball bei Werder Bremen, im Anschluss an das Auswärtsspiel bei Darmstadt 98" für drei Tage vom Training freigestellt wurde. Füllkrug sei "mehrfach ausfällig gegenüber dem Ex-Werder-Kapitän (Fritz, Anm. d. Red.) geworden".

Baumann dementiert Differenzen zwischen Trainer und Mannschaft

Nun also die Kehrtwende - die Füllkrug zwar etwas aus der Schusslinie nimmt, die Unruhe im und um den Klub aber kaum kaschieren kann. Ebenfalls am Mittwoch musste Baumann in einer Medienrunde Stellung nehmen zu angeblichen Differenzen zwischen der Mannschaft und Trainer Markus Anfang.

"Aus dem Gespräch, was Markus Anfang nach dem Spiel in Darmstadt mit einigen Journalisten geführt hat, sind Geschichten entstanden, die mich sehr überrascht haben", sagte Baumann und führte weiter aus: "Natürlich hat Markus Anfang die schlechte Leistung in Darmstadt kritisiert, was sein gutes Recht und seine Pflicht als Trainers ist. Daraus ein Abrücken des Trainers von der Mannschaft zu machen, ist einfach falsch. Zumal er oft genug betont hat, dass wir alle in einem Boot sitzen. Und auch die Behauptungen, dass es Differenzen zwischen Markus Anfang und dem Staff gibt, sind falsch."

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