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Fussball

Werder zieht das Hammerlos

Von SPOX
© Getty

Die deutschen Klubs haben bei der UEFA-Cup-Auslosung in Nyon durchaus attraktive Gegner zugelost bekommen. Unter anderem bekommt es Werder Bremen mit dem AC Milan zu tun.

Der VfB Stuttgart trifft auf Vorjahressieger Zenit St. Petersburg, der Hamburger SV auf NEC Nijmegen und der VfL Wolfsburg auf Paris St. Germain.

Ausgetragen wird die nächste Runde am 18. und 19. Februar (Hinspiel). Die Rückspiele finden am 26. Februar statt. In Nyon wurden auch die Duelle der darauffolgenden Runde bereits festgelegt.

Hier gibt's alle Partien und Termine im Überblick

Reaktionen zur Auslosung:

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen): "Das ist nicht das schlechteste Los, das wir bekommen konnten. Da merkt man ja gar nicht, dass wir aus der Champions League ausgeschieden sind. Über die Mannschaft, ihre Spieler und ihre Stärken muss man nicht viele Worte verlieren. Auch die Stadt kennen wir ja aus der Champions-League-Vorrunde und aus früheren Vergleichen. Da sind schon noch einige Erinnerungen an die Spiele Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre bei mir vorhanden. Erstes Ziel muss es sein, diesmal erfolgreicher abzuschneiden als damals. Gedanken über den möglichen Gegner im Achtelfinale sollten wir uns nicht machen, unsere ganze Konzentration gilt der nächsten Aufgabe."

Frank Baumann (Kapitän Werder Bremen): "Das ist eines der schönsten Lose überhaupt. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass wir in der Champions League aufeinandertreffen, aber gegen den AC Mailand zu spielen, ist schon etwas ganz Besonderes. Ich freue mich auf das Spiel, aber auch darauf, dass wir mit Mailand einen attraktiven Gegner mit ausgezeichneten Spielern wie Ronaldinho, Kaka, Maldini oder Pirlo im Weser-Stadion begrüßen können."

Silvano Ramaccioni (Milan-Funktionär): "Das wird eine schwierige Aufgabe. Werder ist eine starke Mannschaft, die es gewohnt ist, gegen italienische Mannschaften zu spielen. Wir müssen höchstkonzentriert an das Duell herangehen. Alles in allem ist es aber ein gutes Los."

Markus Babbel (Teamchef VfB Stuttgart): "St. Petersburg ist der Cupverteidiger. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Sie haben eine Mannschaft mit sehr, sehr viel Qualität und wir gehen als Außenseiter in diese Begegnung. Wir haben aber nichts zu verlieren. Trotz allem ist unser Ziel, die nächste Runde zu erreichen. Wir haben in den vergangenen Spielen gezeigt, was möglich ist, wenn wir als Team auftreten. Und das müssen wir auch gegen Zenit zeigen."

Horst Heldt (VfB-Sportdirektor): "Das ist ein absolutes Hammerlos. Ich bin mir sicher, dass das Stadion voll sein wird und wir wieder richtige Europapokal-Atmosphäre in der Mercedes-Benz Arena haben werden. Zenit ist eine der Topmannschaften in Europa und ich freue mich sehr auf diese beiden Spiele."

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): "Paris St. Germain ist ein großer Klub, gewiss ein attraktives Los. Da wir uns durch den Gruppensieg das Heimrecht im Rückspiel erarbeitet haben, sehe ich gute Chancen auf ein Weiterkommen."

Martin Jol (Trainer Hamburger SV): "Ich denke, wir können mit dem Los zufrieden sein. Nijmegen ist ein kleiner Verein in Holland, der jedoch nicht zu unterschätzen ist. Sie stehen in der Defensive sehr gut und spielen gefährlich auf Konter. Daher ist es für uns von Vorteil, dass wir zunächst auswärts antreten."

Dietmar Beiersdorfer (Sportdirektor Hamburger SV): "Nijmegen sind wir in dieser Saison schon mal auf dem Flughafen in Bukarest begegnet. Jetzt sehen wir uns wieder. Duelle zwischen dem HSV und holländischen Mannschaften sind immer reizvoll. Natürlich wollen wir unserer Favoritenrolle gerecht werden."

Die Auslosung nochmal zum Nachlesen:

13:30 Uhr: Das war's auch schon. Die deutschen Klubs mit durchaus machbaren Aufgaben. Der Knaller natürlich: AC Mailand gegen Werder Bremen.

13:29 Uhr: Und last not least. Der Hamburger SV müsste bei einem Erfolg gegen Nijmegen zuerst daheim gegen den Sieger aus Girondins gegen Galatasaray ran.

13:27 Uhr: Für den VfL Wolfsburg hieße die nächste Aufgabe: Braga oder Standard Lüttich. Zunächst vor heimischem Publikum.

13:26 Uhr: Stuttgart müsste in der nächste Runde gegen den Sieger aus Lech Posen gegen Udinese. Im Rückspiel hätte der VfB Heimrecht.

13:24 Uhr: Die nächste Runde wird auch gleich ausgelost. Sollte sich Werder gegen Milan durchsetzen, geht es zunächst zuhause gegen den Sieger aus Piräus gegen St. Etienne.

13:23 Uhr: Die letzten Lose: Marseille gegen Twente und Schachtjor Donezk gegen Tottenham Hotspur.

13:22 Uhr: Hartes Los für den VfB: Die Schwaben müssen gegen Titelverteidiger Zenit St. Petersburg ran. Und damit im Februar nach Russland. Das wird frostig!

13:20 Uhr: So geht's weiter: Girondins Bordeaux gegen Galatasaray und Kiew gegen Valencia.

13:19 Uhr: Riesenlos für Werder!!! Die Bremer treffen auf den AC Milan. Guter trost für Werder: Ist ja wie in der Champions League.

13:17 Uhr: Der AC Florenz, Gegner der Bayern, trifft auf Ajax Amsterdam. Hört sich doch ganz gut an. Zudem: Aalborg BK - Deportivo La Coruna.

13:15 Uhr: Nun kommen die Teams aus der Champions League mit in den Topf, die auf die Gruppenzweiten treffen.

13:12 Uhr: Weiter geht's: Sampdoria gegen das Überraschungsteam aus Kharkow. Der SC Braga empfängt zunächst Standard Lüttich. Aston Villa, immerhin Vierter in der Premier League, trifft auf ZSKA Moskau. Lech Posen darf gegen Udinese Calcio ran. Und Olympiakos Piräus zieht den AS St. Etienne.

13:10 Uhr: Die nächsten Partien:FC Kopenhagen - Manchester City, NEC Nijmegen - Hamburger SV. Nicht unbedingt das attraktivste Los für den HSV.

13:10 Uhr: Da haben wir's doch schon. Paris St. Germain gegen VfL Wolfsburg.

12:59 Uhr: Die Offiziellen der CL-Klubs sind raus aus dem Plenum in Nyon, nun haben die Vertreter der UEFA-Cup-Teilnehmer Platz genommen.

12:44 Uhr: Die Gruppenersten spielen gegen die Gruppendritten und dürfen zunächst - genau wie die Gruppenzweiten - auswärts ran. Mannschaften aus einem Land können zunächst nicht gegeneinander spielen.

12:42 Uhr: Qualifiziert für die erste K.o.-Runde sind die Ersten, Zweiten und Dritten der acht Gruppen, hinzu kommen die acht Absteiger - also die drittplatzierten - aus der Champions League. Dazu gehört unter anderem auch Werder Bremen, die in jedem Fall auf einen Gruppenzweiten der UEFA-Cup-Gruppenphase treffen werden. Im UEFA-Cup setzten sich zudem der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg durch.

UEFA-Cup: Die Gruppenphase im Überblick

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