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Fussball

FSV Frankfurt und SV Elversberg sorgen offenbar für Neuauflage der "Schande von Gijon"

Von Christian Guinin

In der Regionalliga Südwest hat sich zwischen dem FSV Frankfurt und dem SV Elversberg offenbar ein Nichtangriffspakt, der stark an die "Schande von Gijon" erinnerte, abgespielt. Das geht aus einem Twitter-Post des FSV hervor.

Da beiden Mannschaften ein Unentschieden zum direkten Auf- bzw. Nichtabstieg reichte, ließ Elversberg beim Stand von 1:1 den Ball zwischenzeitlich sieben Minuten in den eigenen Reihen laufen. Dabei machten die Saarländer offenbar keine Anstalten, das Leder nach vorne zu spielen.

Die Partie endete letzlich auch 1:1, was beiden Teams in die Karten spielte. Am letzten Spieltag können Elversberg und Frankfurt nur noch theoretisch von ihren Aufstiegs- bzw. Nichtabstiegsplätzen verdrängt werden.

Leidtragende sind der SSV Ulm und Sonnenhof Großaspach, die ironischerweise parallel ebenfalls direkt gegeneinander spielten (1:3). Die Ulmer müssten am letzten Spieltag nun einen 19-Tore-Rückstand aufholen, Großaspach steht mit 14 Toren Rückstand vor einer ähnlich schwierigen Aufgabe.

Bei der WM 1982 in Spanien kam es zu einem ähnlichen Ereignis. Beim als "Schande von Gijon" bekannten Spiel "einigten" sich die deutsche Nationalmannschaft und Österreich auf dem Rasen auf einen knappen 1:0-Sieg der BRD. Durch das Ergebnis zogen beide Teams letztlich in die Zwischenrunde ein.

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