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Fussball

Stefan Kuntz und sein Debüt als Nationaltrainer der Türkei: "Der deutsche Impfstoff hat nicht gewirkt"

SID
Stefan Kuntz hat nach seinem Einstand als türkischer Nationaltrainer ein durchwachsenes Fazit gezogen.

Stefan Kuntz hat nach seinem Einstand als türkischer Nationaltrainer ein durchwachsenes Fazit gezogen.

"Natürlich sind wir ein bisschen enttäuscht", sagte der frühere Europameister-Coach der deutschen U21-Nationalmannschaft nach dem 1:1 (1:1) in der WM-Qualifikation gegen den Rivalen Norwegen.

"Wir wollten den Fans einen Sieg schenken, damit die Pflanze der Hoffnung etwas schneller wächst, aber die ist jetzt noch ein bisschen klein", sagte Kuntz.

Mit zwölf Punkten liegt die Türkei in der Qualifikationsgruppe G hinter den Niederlanden (16) und Norwegen (14) nur auf dem dritten Platz.

Kerem Aktürkoglu (8.) hatte früh für das Kuntz-Team getroffen, doch die Skandinavier glichen auch ohne ihren Dortmunder Stürmerstar Erling Haaland durch Kristian Thorstvedt (41.) aus.

Türkische Medien reagieren enttäuscht

Entsprechend reagierten auch die türkischen Medien enttäuscht auf das Debüt von Kuntz. "Der deutsche Impfstoff hat nicht gewirkt", schrieb Fanatik. Hürriyet meinte: "Wir haben eine tolle Gelegenheit verpasst." Für Aksam Spor sind bereits alle WM-Träume "geplatzt".

Kuntz wollte seinen Spielern allerdings keine fehlende Einstellung vorwerfen. "Ich habe ihnen gesagt, dass ich zufrieden bin, wenn sie alles geben, was sie im Körper, Herz und Kopf haben. Und sie haben auch alles gegeben", resümierte der 58-Jährige.

Aus Sicht des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs kämpft seine Mannschaft noch mit den Problemen der Vergangenheit. "Es ist noch Unsicherheit in der Mannschaft, es fehlt das Selbstvertrauen. Wenn dann noch die körperliche Kraft nachlässt, ist nicht ganz zu verhindern, dass Norwegen zu Chancen kommt", meinte der Nachfolger von Senol Günes.

Türkei muss auf Ausrutscher von Norwegen hoffen

Das nächste Spiel für Kuntz und die Türkei steht am Montag (20.45 Uhr) in Lettland an. Zudem warten im November noch Partien gegen Gibraltar und Montenegro.

Die Türkei muss dabei auf mindestens einen Ausrutscher von Norwegen hoffen, um als Gruppenzweiter noch die Playoffs um die Qualifikation für die WM-Endrunde 2022 in Katar zu erreichen.

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