"Mehr Kommunikation hätte nicht geschadet": Bosse des FC Bayern München machen sich wegen Min-Jae Kim offenbar Vorwürfe

Von Felix Götz
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© getty

Min-Jae Kim hat eine komplizierte erste Saison beim FC Bayern München erlebt. Der südkoreanische Innenverteidiger könnte den deutschen Rekordmeister noch in diesem Sommer verlassen, die FCB-Verantwortlichen fassen sich offenbar an die eigene Nase.

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Wie der kicker berichtet, stehen von den fünf Innenverteidigern im aktuellen FCB-Aufgebot lediglich Neuzugang Hiroki Ito (kommt vom VfB Stuttgart) und Eric Dier nicht zur Diskussion. Matthijs de Ligt, Dayot Upamecano und Kim dürften den Verein dagegen bei einem guten Angebot verlassen.

Kims Leistung brach nach der Asien-Meisterschaft im Winter ein. Der 27-Jährige verlor seinen Stammplatz und patzte im Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim 2:2 gegen Real Madrid zweimal gravierend.

Die Bayern-Verantwortlichen haben dem Bericht zufolge Zweifel, ob sich Kim steigern kann. Der Fußball in der Serie A, wo Kim bei der SSC Neapel geglänzt hatte, sei ein anderer als in der Bundesliga, heißt es angeblich intern.

Allerdings ist man bei Bayern anscheinend auch selbstkritisch, was den Umgang mit dem als sensibel geltenden Innenverteidiger angeht. "Mehr Kommunikation hätte nicht geschadet", sagen die FCB-Bosse laut kicker hinter vorgehaltener Hand.

Kim wechselte im Sommer 2023 aus Neapel nach München, wo er bis 2028 unter Vertrag steht. In der abgelaufenen Saison erzielte er in 36 Pflichtspielen ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor.

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